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Hannovers Nullnummer

Null mal Null ist Null: Hannover hätte beim Spiel gegen Stuttgart nicht nur Nachhilfe in Mathematik, sondern auch in Sachen Offensivfußball gebrauchen können. Die Partie war lahm wie der Sturm von 96.

  Der Hannoveraner Christian Schulz (l.) und Stuttgarts Vedad Ibisevic kämpfen um den Ball

Der Hannoveraner Christian Schulz (l.) und Stuttgarts Vedad Ibisevic kämpfen um den Ball

Rückschritt auf dem Weg nach Europa: Mit dem 0:0 gegen den VfB Stuttgart hat Hannover 96 eine große Chance verpasst, der dritten Europapokal-Teilnahme nacheinander ein gutes Stück näher zu kommen. In einer bestenfalls mäßigen Partie zum Abschluss des 28. Spieltages der Fußball-Bundesliga dominierten auf beiden Seiten die Defensive gegen harm- und mutlose Angriffsreihen. Bezeichnend für die ereignisarme Partie: Schiedsrichter Christian Dingert musste nicht einmal Gelb zeigen.

Vor 46.000 Zuschauern in der AWD-Arena konnten die Stuttgarter mit dem Punkt besser leben als die Gastgeber. Hannover (38 Punkte) hat nun vier Zähler Rückstand auf den Europapokal-Rang sechs und ist Neunter , der VfB (33) vergrößerte als Tabellen-13. seinen Abstand zum Relegationsplatz auf neun Punkte.

Rücktrittsgerüchte bei Hannover 96

Mehr Aufreger als auf dem Platz gab es hinter den Kulissen von Hannover 96. So musste Sportchef Jörg Schmadtke abermals Gerüchte um seinen Rücktritt zum Saisonende zurückweisen. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, dass sich der 49-Jährige nach ihren Informationen wegen der schon lange anhaltenden Querelen mit Trainer Mirko Slomka aus Hannover verabschieden wolle. "Ich bin voll in der Planung für die neue Saison", sagte Schmadtke beim TV-Sender Sky.

Außerdem wurde während Halbzeit eins Clubchef Martin Kind von einigen 96-Ultras mit Schmähgesängen bedacht. Kind liegt mit den Hardcore-Fans seit längerem im Clinch, weil er diese nach umstrittenen Aktionen immer wieder kritisiert hatte.

Stuttgart kontrollierte gegen einfallslose Gastgeber

Auf dem Spielfeld war von ähnlicher Leidenschaft nicht viel zu sehen. Dabei hatte Hannovers Trainer Slomka im Vergleich zum erfolgreichen, aber schwachen Auftritt beim FC Augsburg sein Team auf fünf Positionen umgestellt. So kam auch Kapitän Steven Cherundolo nach einer Verletzung erstmals in der Rückrunde zum Einsatz. Das gab immerhin seiner Abwehr Sicherheit. Impulse nach vorn setzte er aber auch nicht.

So hatte der VfB Stuttgart kaum Mühe, die Partie gegen die einfallslosen Gastgeber zu kontrollieren. Doch auch selbst fielen die Schwaben nicht sonderlich mit Drang nach vorn auf. Die Folge: Torraumszenen oder gar -chancen waren Mangelware.

Auch nach der Pause veränderte sich das Bild nicht. Beide Mannschaften warteten auf Konter-Möglichkeiten aus der sicheren Defensive. Spielerisch lief indes gar nichts. Shinji Okazaki hatte für den VfB die erste Torchance im Spiel, doch sein Schuss aus 16 Metern war zu schwach. Sieben Minuten später traf Hannovers Sergio da Silva Pinto nur das Außennetz. In der Schlussphase bemühte sich Hannover etwas mehr um einen Torerfolg - doch es blieb beim Bemühen.

mai/DPA/DPA

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