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Schlechte Stimmung - Maulwurf plaudert Guardiolas interne Gardinenpredigt aus

Zu viel Gewicht, zu wenig Professionalität: Bayern-Trainer Pep Guardiola hat seine Spieler intern harsch kritisiert. Noch mehr als die Kritik allein überrascht jedoch die Tatsache, dass ein Maulwurf die angeblich schlechte Stimmung im Kader der Presse gesteckt hat.

Pep Guardiola

Ob so sein Gesicht nach Lektüre des "Kicker"-Artikels aussah? Bayern-Trainer Pep Guardiola auf einer Pressekonferenz am 5. Januar 2016

Nach der Rückrunde nimmt Bayern-Trainer Pep Guardiola seinen Hut. Vorher bekommt er es allerdings nicht nur mit gegnerischen Mannschaften zu tun, sondern auch mit einem Maulwurf im eigenen Team. Dem Sportmagazin "Kicker" erzählte ein namentlich nicht genannter Bayern-Spieler, wie es an der Säbener Straße hinter verschlossenen Türen zugeht. Die Stimmung in der Mannschaft sei "nicht gut" - und das läge nicht nur an den Verletzungen, die diese Saison viele Bayern-Spieler plagen. In der Woche vor dem Rückrundenauftakt beim HSV habe Guardiola sich seine Spieler zur Brust genommen.

Er erwarte mehr Professionalität von seinen Spieler, soll Guardiola gesagt - und anschließend vor versammelter Mannschaft das Übergewicht mehrerer Spieler moniert haben. Außerdem erwarte er in Disziplinfragen eine Selbstregulierung des Kaders. Intern diskutieren die Bayern laut "Kicker" auch einen Zapfenstreich für die Spieler. Außerdem sollen sie sich an freien Tagen abmelden, damit der Verein sinnfreie Trips der Bayern-Spieler verhindern kann.


Verletzungen als Glücksfall?

Offenbar will der Trainer mehr als die Mannschaft selbst alles dem Erfolg unterordnen. Früher habe Guardiola über Undiszipliniertheiten hinweggesehen, nun ziehe er die Zügel an, so der "Kicker". Ein Maulwurf, der Interna der Presse steckt, ist da sicherlich nicht im Sinne des Trainers. Denn Unruhe lenkt nur von Guardiolas Zielen ab. Schließlich will er sich am liebsten mit drei Titeln aus München verabschieden. Den daraus resultierenden Druck gibt Guardiola auch an die Spieler weiter. Nach dem Hamburg-Spiel lobte er zwar seine Spieler, sagte aber wohl auch, dass es die Pflicht der Spieler sei, "hundertprozentig fit zu werden".  Die Verletzten passen trotzdem ganz gut zu den Ambitionen der Bayern. Denn - so der Maulwurf: "Wenn alle fit sind, kracht es."

tkr
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