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Thomas Müllers Fallrückzieher bewahrt die Bayern vor einer Blamage

Lange tut sich der FC Bayern München gegen disziplinierte Darmstädter sehr schwer, aber am Ende kann sich der Tabellenführer mal wieder auf Thomas Müller verlassen: Dem Weltmeister gelingt ein sensationelles Tor.

Thomas Müller mit Traumtor

Arturo Vidal (l.) bejubelt mit Thomas Müller dessen Traumtor zum 2:1 für den FC Bayern München gegen Darmstadt

Thomas Müller hat Spitzenreiter FC Bayern in der Fußball-Bundesliga zu einem mühsamen Sieg gegen Darmstadt 98 geführt. Beim 3:1-Erfolg sorgte der Nationalspieler mit einem Doppelpack - inklusive sensationellem Fallrückzieher zum 2:1 - nach der Pause noch für die Wende nach dem Rückstand durch Sandro Wagner. Damit liegt der Rekordmeister vorerst elf Punkte vor Borussia Dortmund, das am Sonntag zum Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen antreten muss.

Die Leverkusener könnten Hertha BSC von Rang drei verdrängen, die Berliner trennten sich daheim 1:1 vom VfL Wolfsburg. Damit verpasste Vizemeister Wolfsburg den erhofften großen Schritt in Richtung der Champions-League-Plätze. Borussia Mönchengladbach rückte dank des 1:0 im Derby über den 1. FC Köln als Fünfter bis auf einen Punkt an die Hertha heran.

Der Tabellen-Vorletzte 1899 Hoffenheim feierte mit dem 3:2 über den FSV Mainz 05 den ersten Sieg unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann. Der Rückstand zum Relegationsplatz und Werder Bremen, das 0:2 beim FC Ingolstadt verlor, beträgt nun noch zwei Punkte.

Fußball-Bundesliga: Überlegener FC Bayern muss lange zittern

Der FC Bayern war überlegen und hatte Chancen, das Tor aber erzielte der ohne fünf gelb-gesperrte Akteure angetretene Außenseiter mit dem ersten Versuch. Der gebürtige Münchner und Ex-Bayern-Profi Sandro Wagner (26.) traf per Kopf. Serdar Tasci konnte bei seinem Bayern-Debüt Wagners achten Saisontreffer nicht verhindern. Ohne den geschonten Kapitän Philipp Lahm sorgte Thomas Müller (49./71.) mit seinen Saisontoren 16 und 17 für die Wende. Robert Lewandowskis (84.) 22. Treffer entschied die Partie.

Im rheinischen Derby zwischen Mönchengladbach und Köln brauchten die Gastgeber nur neun Minuten für den fein herausgespielten Führungstreffer von Mahmoud Dahoud. Die Gladbacher verdienten sich die Führung in der Folge durch ihre Überlegenheit gegen erst nach der Pause stärkere Kölner. 

Wolfsburg erreicht in Berlin nicht die Champions-League-Form

Drei Tage nach dem 3:2-Sieg im Champions-League-Achtelfinale in Gent konnte der VfL Wolfsburg in der ersten Hälfte nicht an den Auftritt in Belgien anknüpfen. Die gastgebende Hertha besaßen noch die beste Chance, Vladimir Darida drückte eine Eingabe von Salomon Kalou knapp am Tor vorbei (18.). Genauer machte es dann für Wolfsburg Marcel Schäfer mit seinem Schuss an den Innenpfosten nach Vorarbeit von Vierinha (53.). Mit seinem elften Saisontor glich Salomon Kalou aus (61.).

Der Start beim Heim-Debüt von Hoffenheims Jung-Trainer Julian Nagelsmann war rasant: Die Führung des FSV Mainz 05 durch das Kontertor von Jhon Cordoba (11.) glich Nadiem Amiri (13.) wenig später aus. In der offensiv geführten Partie stellte Mark Uth (69./76.) den ersten Sieg unter der Regie von Nagelsmann sicher. Jairo (78.) schaffte nur noch den Anschluss für die Mainzer.

Der Aufsteiger aus Ingolstadt arbeitete so lange am Führungstor, bis der Ball nach Benjamin Hübners Schuss schließlich den Weg ins Netz fand (12.). Werder fand danach kaum die Mittel gegen die gewohnt gut organisierte Defensive der Ingolstädter. Lukas Hinterseer machte per Foulelfmeter kurz vor Schluss alles klar (90.).

tim/DPA
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