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Alles Roger in Hoffenheim

stern-Recherchen zeigen, wie nah der Spielerberater Roger Wittmann der TSG Hoffenheim gekommen ist - und dass er sogar am Transfer eines Profis mitverdient hat, den er gar nicht vertritt.

Von Wigbert Löer

  Roger Wittmann (r.) hat Kontakte zu vielen Akteuren des Fußballgeschäfts, wie zum Beispiel Schalkes Sportdirektor Horst Heldt

Roger Wittmann (r.) hat Kontakte zu vielen Akteuren des Fußballgeschäfts, wie zum Beispiel Schalkes Sportdirektor Horst Heldt

Nur noch zwei Punkte Abstand zum Tabellenletzten – bei der TSG Hoffenheim läuft es sportlich bescheiden. Doch die vielen Niederlagen sind nicht das einzige Problem des Klubs. Dietmar Hopp, Milliardär, Mäzen und mächtiger Mann bei der TSG, verstört mit seiner Freundschaft zu Spielerberater Roger Wittmann viele Hoffenheim-Fans. Wittmann gelingt gerade in Hoffenheim, was er früher schon auf Schalke und beim 1. FC Kaiserslautern schaffte: Er hat eine große Anzahl Spieler im Kader angehäuft. Zählt man Kevin Konrad aus der Reservemannschaft mit, sind es mindestens sieben, einer von ihnen ist ausgeliehen.

Nach stern-Informationen verdient Roger Wittmann aber inzwischen nicht nur gut an den Geschäften mit von ihm betreuten Spielern: Er kassierte beim Transfer des Fürther Verteidigers Stephan Schröck nach Hoffenheim einen Teil der Provision. Schröck wird von einer anderen Beratungsagentur vertreten.

Fans und Experten fragten sich im Sommer, warum der aktuelle Trainer Markus Babbel die Wittmann-Klienten Tim Wiese und Chris verpflichtete, warum er den Wittmann-Klienten Sejad Salihovic und Tobias Weis großzügig neue Verträge gab. Dietmar Hopp sagte zum Thema Babbel-Verpflichtung dem stern: "Roger Wittmann hat möglicherweise die Idee auf den Tisch gebracht, dass man den Markus verpflichten könnte." Der Trainer erklärte, Wittmann sei, "soweit ich es selbst beurteilen kann", nicht daran beteiligt gewesen, ihn zu holen. Wittmann wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern.

Nach stern-Informationen versuchte Hopp direkt, seinen Freund Wittmann in einen Millionentransfer zu integrieren. Kurz bevor der damalige Hoffenheimer Vedad Ibisevic zum VfB Stuttgart wechselte, sagte Hopp im Beisein mehrerer Personen zu dem Mittelstürmer, er solle doch noch ein halbes Jahr länger für Hoffenheim spielen. Danach würde Wittmann einen Spitzenverein für ihn suchen.

Von Wigbert Löer

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