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Schuster beim VfL Wolfsburg im Gespräch

Trotz diverser Dementis sucht der VfL Wolfsburg offenbar doch einen neuen Trainer. Medienberichten zufolge soll Bernd Schuster ein Kandidat für die Nachfolge von Lorenz-Günther Köstner sein.

  Ist wohl einer der Kandidaten für die Nachfolge von Lorenz-Günther Köstner: Bernd Schuster

Ist wohl einer der Kandidaten für die Nachfolge von Lorenz-Günther Köstner: Bernd Schuster

Der frühere Fußball-Nationalspieler Bernd Schuster ist als neuer Trainer beim VfL Wolfsburg im Gespräch. Der 52-Jährige hat nach Informationen der "Bild-Zeitung" bereits mit VfL-Manager Klaus Allofs gesprochen. Der Bundesligaclub wollte das Treffen der beiden Europameister von 1980 vor dem DFB-Pokalspiel der Wolfsburger gegen Bayer Leverkusen weder bestätigen noch dementieren.

"Wir werden das nicht weitergehend kommentieren", teilte der VfL auf Anfrage mit. Schuster hatte am Dienstagabend als Pokal-Experte in der ARD sein Interesse an einem Trainerjob in der Bundesliga bekräftigt. "Ich sitze zu Hause und warte wie viele andere Kollegen auf einen Anruf", berichtete der frühere Spieler und Meistertrainer von Real Madrid. Er hat bisher noch keinen Erstligaclub trainiert, war bis 2011 für Besiktas Istanbul tätig und hatte in Deutschland zuletzt 1998/1999 für den 1. FC Köln in der 2. Liga gearbeitet.

Auch Jol und Wollitz sind Kandidaten

Allofs hatte zuletzt mehrfach betont, dass Wolfsburg in der Trainerfrage nicht unter Zeitdruck stehe. Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner, der das Amt nach der Trennung von Felix Magath übernommen hatte, soll das Team auch gegen Leverkusen betreuen.

Neben Schuster werden auch Martin Jol und Claus-Dieter Wollitz als Trainerkandidaten beim VfL gehandelt. Wollitz, der derzeit den Drittliga-Tabellenführer VfL Osnabrück trainiert und eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga besitzt, hat nach eigenen Angaben zwei, drei Anrufe mit der Wolfsburger Vorwahl erhalten.

"Ich habe aber nicht zurückgerufen", berichtete er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der frühere Wolfsburger Kapitän will das Versäumnis auch in den nächsten Tagen nicht nachholen. "Wenn die wirklich was von mir wollen, rufen die auch noch mal an", sagte Wollitz.

stu/DPA/DPA

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