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Schwacher HSV feiert Auswärtssieg in Augsburg

Glanzloser Triumph: Trotz einer mäßigen Vorstellung hat der HSV mit einem 2:0 beim FC Augsburg seinen vierten Saisonsieg eingefahren. Dabei erspielten sich die Gastgeber wesentlich mehr Chancen.

  Van der Vaart im Rücken: Torschütze Heung-Min Son feiert das 1:0 für den HSV

Van der Vaart im Rücken: Torschütze Heung-Min Son feiert das 1:0 für den HSV

Mit Anführer Rafael van der Vaart rückt der Hamburger SV immer näher an die Spitzenplätze der Fußball-Bundesliga heran. Trotz einer weitgehend mauen Vorstellung fuhren die Hanseaten am Freitagabend durch das 2:0 (1:0) beim Abstiegskandidaten FC Augsburg ihren vierten Saisonsieg ein. Damit schob sich das Team um den niederländischen Millionen-Einkauf zumindest für eine Nacht auch am deutschen Doublesieger Borussia Dortmund vorbei auf Rang vier.

Der Südkoreaner Heung-Min Son (13.) und der Lette Artjoms Rudnevs (63.) bestraften vor 30 660 Zuschauern in der ausverkauften Arena mit ihren Treffern zwei Unachtsamkeiten in der schwäbischen Defensive eiskalt. Ansonsten aber enttäuschte der HSV im siebten Spiel nach van der Vaarts Rückkehr über weite Strecken, auch der Mittelfeldprofi selbst blieb bis auf einen Geistesblitz vor Rudnevs' Tor blass.

Dem FCA, der des jüngst verstorbenen Vereinsidols Helmut Haller vor dem Spiel mit einer Schweigeminute und einem Banner in der Fankurve ("Der größte Sohn unserer Stadt") gedachte, nützte letztlich weder ein Chancenplus noch ein Mehr an Spielanteilen zu den erhofften Punkten. Augsburg verpasste es, den Relegationsplatz zu verlassen.

Ein großes Manko des Außenseiters offenbarte sich früh

Mit dem Selbstvertrauen aus zuletzt drei Spielen ohne Niederlage hatten die Gastgeber lange die Kontrolle über das Spiel inne - dabei hatte Trainer Markus Weinzierl vor Anpfiff noch das Spiel auf Gegenstöße als Marschroute verkündet. Der Coach ging davon aus, den HSV das Spiel machen zu lassen, um die Gäste "dann auskontern zu dürfen". Statt zu reagieren entschieden sich die Augsburger dann trotz kreativer Defizite aber doch für die Eigeninitiative.

Ein großes Manko des Außenseiters offenbarte sich früh: Nach meist recht gefälligen Aktionen im Mittelfeld schaffte es der FCA kaum, sich vor dem Tor von René Adler in Position zu bringen. Gute Chancen resultierten vor der Pause quasi nur nach Ballverlusten der Hamburger: Kevin Vogt (4.) und Knowledge Musona (8.) versuchten es mit Weitschüssen, auch Stephan Hain scheiterte zweimal (22./30.).

Augsburg spielte lange optisch überlegen, zeigte sich engagierter in der Offensive und konsequenter im Zweikampfverhalten. In Punkto Chancenverwertung waren die Hanseaten aber eine Klasse für sich: Der Augsburger Dominik Reinhardt, der den verletzten Paul Verhaegh vertrat, vertändelte den Ball vor dem Strafraum zu Rudnevs, dieser leitete sofort durch zu Son, und der Koreaner chippte die Kugel präzise an Simon Jentzsch bei dessen Comeback vorbei ins Netz.

Einzige nennenswerte Offensivaktion des Niederländers

Der Führung vorausgegangen war ein Pass von van der Vaart in die Spitze - der einzigen nennenswerten Offensivaktion des Niederländers vor der Pause. Den HSV-Erfolgsgaranten wollten die Gastgeber ohne Sonderbewachung aus dem Spiel nehmen, was über weite Phasen gelang.

Aber eben nicht immer: Nachdem die Gastgeber bei Tobias Werners Kopfball (49.) den Ausgleich knapp verpasst hatten, ließ van der Vaart einmal seine Genialität aufblitzen. Auf Zuspiel von Son steckte er den Ball in den Strafraum zu Rudnevs, der die Kugel kompromisslos unter die Querlatte hämmerte. Für Hamburg war die Partie damit gelaufen - und auch ein entschiedenes Aufbäumen des FCA blieb aus.

jar/DPA/DPA
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