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Werder wollte Wiese loswerden

Im Sommer wechselte Ex-Nationalkeeper Tim Wiese von Bremen nach Hoffenheim - aus Geldgründen, wie es damals hieß. Aber das allein war es nicht, berichtet jetzt Werder-Boss Klaus Allofs.

  Tim Wiese konnte in Hoffenheim nie an seine Leistungen aus Bremer Zeiten anknüpfen

Tim Wiese konnte in Hoffenheim nie an seine Leistungen aus Bremer Zeiten anknüpfen

Bundestrainer Jogi Löw hat seine Nationalmannschaftskarriere beendet und auch bei 1899 Hoffenheim macht Tim Wiese derzeit keine gute Figur. Seinem neuen Verein hat der Torwart bisher nicht zum Sieg verholfen. Nun tritt auch noch sein alter Arbeitgeber nach: Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wurde Wieses Vertrag bei Werder Bremen im Sommer nicht verlängert, weil der Goalkeeper es an fußballerischer Qualität missen ließ.

Zwar nannten Manager Klaus Allofs und Trainer Thomas Schaaf damals überzogene finanzielle Forderungen Wieses als Grund für seinen Weggang. In Wirklichkeit aber, so berichtet "Bild", wollte Allofs "eine andere Spieleröffnung, einen Torwart, der mehr mitspielt". Der 23-jährige Sebastian Mielitz wurde deshalb die neue Nummer eins im Werder-Tor.

Zwar will Allofs diese Offenbarung nicht als Abrechnung mit Wiese verstanden wissen. Dennoch betont er, dass fußballerisch Welten zwischen dem altgedienten Torwart und seinem sieben Jahre jüngeren Nachfolger liegen. Man sei "absolut zufrieden mit seiner Art und Weise".

Auch der Bundestrainer hatte Wiese kürzlich mit dem Hinweis aussortiert, die Nationalelf wollte künftig auf die jungen Torwarttalente setzen. Löw bevorzugt bekanntermaßen ebenfalls "mitspielende" Torhüter.

mlr

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