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Ronaldo und Mourinho zoffen sich

Das Verhältnis von José Mourinho zu seiner Mannschaft bleibt angepannt: Nach dem Pokalspiel gegen Valencia zoffte sich der Coach von Real Madrid mit seinem Star Ronaldo.

  Trotz des Sieges musste sich Ronaldo nach dem Pokalspiel gegen Valencia heftige Kritik seines Trainers anhören.

Trotz des Sieges musste sich Ronaldo nach dem Pokalspiel gegen Valencia heftige Kritik seines Trainers anhören.

Der spanische Fußball-Nationalspieler Raúl Albiol hat Medienberichte über eine heftige Diskussion zwischen seinem Real-Madrid-Teamkollegen Cristiano Ronaldo und Trainer José Mourinho bestätigt. Das werde die Leistung der Mannschaft aber nicht negativ beeinflussen, versicherte der 27 Jahre alte Abwehrspieler am Samstag in Madrid vor dem Auswärtsduell Reals am Sonntagabend bei Valencia. "Mourinho und Cristiano sind zwei Siegertypen, sehr ehrgeizig (..) jeder hat seine Meinung geäußert, mehr nicht", fügte Albiol an.

Wie die Sportzeitung "Marca" am Samstag in der Onlineausgabe enthüllte, war es am Dienstag nach dem 2:0-Pokal-Hinspielsieg von Real über Valencia ungeachtet des Erfolgs zum Streit gekommen. Vor den Augen des gesamten Teams, darunter die deutschen Nationalspieler Sami Khedira und Mesut Özil, habe der Portugiese Mourinho seinem Landsmann Ronaldo eine mangelhafte Arbeit vorgeworfen. "In den letzten 15 Minuten hast du dich versteckt", habe der Coach laut geklagt. Ronaldo habe daraufhin entgegnet: "Es ist unfair von dir, dass du mich kritisiert. Ich gebe doch mein Leben für dich."

Die heftige Diskussion zwischen den Haupt-Stars des Vereins ist ein weiterer Zwischenfall in einer langen Reihe von Affären, die den spanischen Meister diese Saison belasten. Zuletzt hatte sich Mourinho den Zorn der Fans zugezogen, als er Nationaltorwart und Real-Ikone Iker Casillas bei zwei Ligaspielen auf die Bank verbannt hatte. Dass Real als Tabellendritter der Primera División nach den 19 Spieltagen der Hinrunde bereits 18 Zähler hinter Tabellenführer und Erzrivale Barcelona liegt, trägt nicht zur Beruhigung der Lage im sogenannten "Weißen Haus" bei.

tis/DPA/DPA

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