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Das Produkt Fußball boomt weiter

Das Geschäft mit dem Fußball boomt weiter. Laut einer Studie rechnen die Clubs auch in Zukunft mit steigenden Einnahmen - und mehr Investionen in den Nachwuchsbereich.

  Das Geschäft mit dem Fußball brummt weiter kräftig.

Das Geschäft mit dem Fußball brummt weiter kräftig.

Die Vereine im deutschen Profi-Fußball sind nach Einschätzung der Unternehmensberatung Ernst & Young weiter auf wirtschaftlichem Erfolgskurs. Nicht zuletzt wegen des neuen Medienvertrags erwarten die Manager und Präsidenten der Clubs in den kommenden Jahren eine Erhöhung der Einnahmen von durchschnittlich sieben Prozent bei nur um drei Prozent steigenden Ausgaben.

In einer am Mittwoch vorgestellten Umfrage der Beratungsgesellschaft gaben 57 Prozent der Clubs aus den obersten beiden Ligen an, dass sie in der Vorsaison einen Gewinn erzielt hätten. In der Bundesliga freut sich jeder zweite Verein (52 Prozent) sogar über einen "hohen Gewinn". Genaue Angaben wurden jedoch nicht gemacht.

Nur jeder fünfte Club schreibt rote Zahlen

Nur noch jeder fünfte Club in den beiden Ligen schrieb rote Zahlen. 2010 war das noch bei fast der Hälfte der Fall. Deutlichen Nachholbedarf hat die 3. Liga, in der nur jede dritte Verein zumindest einen kleinen Gewinn vorweisen konnte, während 47 Prozent von Verlusten berichteten.

Studienautor Thomas Fuggenthaler sieht trotzdem ein weiterhin boomendes Fußballgeschäft. "Die finanzielle Situation hat sich weiter spürbar verbessert - vor allem dank des konjunkturellen Umfelds und eines gestiegenen Kostenbewusstseins aufseiten der Clubs", sagte er.

Mehr Geld in die Nachwuchsförderung

Nach Einschätzung der Vereinsmanager wird künftig mehr Geld in die Nachwuchsförderung investiert. Zudem wollen 39 Prozent der Zweitligisten und 80 Prozent der Drittligisten entweder neue Stadien bauen oder die bestehenden umgestalten.

tis/DPA/DPA

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