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Für 180 Millionen Euro: Real Madrid offenbar mit Jungstar Kylian Mbappe einig

Real Madrid offenbar mit Jungstar Kylian Mbappe einig +++ BVB entscheidet: Aubameyang bleibt +++ Rummenigge will keinen weiteren Torjäger verpflichten +++ Hoffenheim leiht Bayerns Gnabry aus +++ Die wichtigsten Meldungen aus der Bundesliga und vom Transfermarkt.

Kylian Mbappe

Kylian Mbappe vom AS Monaco steht angeblich vor einem Wechsel nach Spanien

+++ Kylian Mbappe vor Wechsel nach Madrid +++

Kylian Mbappe steht spanischen Medienberichten zufolge offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Real Madrid. Laut eines Berichts der real-nahen Sportzeitung "Marca" soll der Champions-League-Sieger 160 Millionen Euro plus 20 Millionen Euro Bonuszahlungen an Mbappes derzeitigen Verein AS Monaco zahlen. Demnach soll der 18-Jährige einen Sechs-Jahres-Vertrag erhalten und pro Jahr sieben Millionen Euro netto verdienen. Real sei sich "prinzipiell" einig mit dem französischen Meister, nur das Okay von Trainer Zinedine Zidane stehe noch aus.

+++ Aubameyang bleibt bei Borussia Dortmund +++

Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang bleibt Borussia Dortmund laut Medienberichten erhalten. Wie die Funke Mediengruppe und der "Kicker" berichten, ist die vom Fußball-Bundesligisten intern gesetzte Frist für einen Transfer des Angreifers abgelaufen. Damit beendet der Revierclub offenbar die Spekulationen um die Zukunft des Gabuners. Das hatte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bereits an diesem Wochenende in einem Interview der "Welt am Sonntag" angekündigt."Wir warten noch ein paar Tage, aber wir werden nicht mehr lange warten."

Zuletzt war Aubameyang mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht worden. Doch ein Wechsel zum italienischen Traditionsclub hat sich offenbar zerschlagen. Auch der zuvor in Schlagzeilen angekündigte Transfer des 28-Jährigen zum chinesischen Club Tianjin Quanjian war gescheitert. Als Ablöse waren rund 80 Millionen Euro im Gespräch. Der mit 31 Toren beste Schütze der vergangenen Bundesliga-Saison ist bis 2020 vertraglich an den BVB gebunden.

+++ Borussia Dortmund will bald Klarheit mit Aubameyang +++

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will in der Personalie Pierre-Emerick Aubameyang schnellstmöglich Klarheit haben. Nachdem ein zunächst für möglich gehaltener Wechsel nach China wegen des Endes der dortigen Transferfrist nicht zustande gekommen ist, locken den besten Torjäger der abgelaufenen Spielzeit europäische Top-Clubs wie der FC Chelsea und AC Mailand. BVB-Vorstandschef Hans-Joachim Watzke erklärte am Wochenende, dass ein Wechsel aber nur in einem bestimmten Zeitfenster möglich sei. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll bis zum 26. Juli eine Entscheidung gefallen sein.

Bis zum Beginn des Trainingslagers in Bad Ragaz wollen die Dortmunder wissen, ob der bis zum 30. Juni 2020 vertraglich gebundene Aubameyang beim BVB bleibt. Einem Wechsel würden die Dortmunder nur zu bestimmten finanziellen Konditionen zustimmen. Englands Meister Chelsea soll bereits sein, 75 Millionen Euro für den Stürmer zu zahlen. Ob der AC Mailand den Transfer stemmen kann und will, ist offen. Brisant ist dabei, dass der DFB-Pokalsieger am Dienstag (13.20 Uhr/MESZ) in einem Vorbereitungsspiel in Guangzhou auf die Italiener trifft.

+++ Klare Ansage: Bayern holen keinen Lewandowski-Ersatz +++

Nach der Verpflichtung von WM-Torschützenkönig James Rodríguez für die Offensive sieht der FC Bayern München keinen Bedarf für einen echten Ersatzmann für Mittelstürmer Robert Lewandowski. Im Kader fehle kein Backup für den Mittelstürmer, erklärte Karl-Heinz Rummenigge zum Auftakt der Asienreise des deutschen Fußball-Meisters am Sonntagabend.

"Wir sind uns da mit dem Trainer einig, dass wir da nichts machen wollen", sagte der Vorstandsvorsitzende am Münchner Flughafen vor der Abreise zur ersten Station nach Shanghai. "Robert macht pro Jahr 90 bis 95 Prozent aller Spiele", erläuterte der Bayern-Chef. Wenn der polnische Weltklasseangreifer dann mal zwei, drei Spiele nicht zur Verfügung stehe, sei das nicht weiter problematisch. Zudem gebe es keinen Stürmer mit großer Qualität, der sich für zwei, drei Einsätze in der Saison das übrige Jahr auf die Ersatzbank setze.

Aus Sicht der Vereinsführung verfügt der Rekordmeister in seinem Kader zudem in Nationalspieler Thomas Müller über einen Spieler, der Lewandowski im Bedarfsfall ersetzen könne. "Ich möchte daran erinnern, dass die deutsche Nationalmannschaft auf dieser Position mit Thomas Müller 2014 immerhin Weltmeister geworden ist", begründete Rummenigge. Der 27-jährige Müller sei eine "echte Alternative" zum ein Jahr älteren Lewandowski.

Der für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehene Kolumbianer James (26) kann in der Offensive auf allen Positionen hinter der zentralen Spitze eingesetzt werden.


+++ Hoffenheim leiht Bayerns Gnabry aus +++ 

Bayern Münchens Neuzugang Serge Gnabry wechselt mit sofortiger Wirkung auf Leihbasis vom deutschen Fußball-Rekordmeister zum Bundesliga-Konkurrenten 1899 Hoffenheim. Das teilten die Bayern am Freitag, dem 22. Geburtstag von Gnabry, mit. Der U21-Europameister wird für ein Jahr, bis zum 30. Juni 2018, an den Europapokal-Starter ausgeliehen. Gnabry spielte in der vorigen Saison noch bei Werder Bremen; im Juni unterschrieb er einen Dreijahresvertrag beim FC Bayern.

"Es war der ausdrückliche Wunsch von Serge, noch für ein Jahr ausgeliehen zu werden, damit er mehr Spielpraxis erhalten könne", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Dies sei "in Hoffenheim auch auf hohem Niveau gewährleistet". "Nach einem Jahr wird Serge Gnabry zum FC Bayern zurückkehren", kündigte Rummenigge an.

+++ BVB bindet Kagawa bis 2020 +++

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem japanischen Profi Shinji Kagawa bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Das gab der Verein am ersten Tag seiner aktuellen Asienreise in Tokio bekannt. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass Shinji auch in den kommenden drei Jahren für uns spielen wird", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Freitag. 

Der 28 Jahre alte Offensivmann Kagawa absolvierte für den Champions-League-Teilnehmer und DFB-Pokalsieger bislang 184 Pflichtspiele. Er gehört mit der Unterbrechung seines Gastspiels bei Manchester United von 2012 bis 2014 dem BVB schon seit 2010 an. 

"Der BVB mit seinen unglaublichen Fans ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich bin sehr glücklich, weiterhin ein Bestandteil dieses außergewöhnlichen Clubs in einer der besten Ligen der Welt mit den höchsten Zuschauerzahlen bleiben zu können", kommentierte Kagawa die Vertragsverlängerung.

+++ Zwillinge vereint: Sven Bender wechselt nach Leverkusen +++

Fußballprofi Sven Bender wechselt innerhalb der Bundesliga von Borussia Dortmund zu Bayer Leverkusen.
Das gaben die beiden Vereine bekannt. Vorbehaltlich der erfolgreichen sportmedizinischen Untersuchung unterschreibt der 28-jährige Zwillingsbruder von Bayer-Kapitän Lars Bender beim Werksclub einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Vertrag, teilte Bayer mit.

"Wir sind sehr froh darüber, dass Sven sich für den Wechsel zu uns entschieden hat", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. "Er ist ein außerordentlich erfahrener und vielseitig einsetzbarer Spieler, der in Dortmund zuletzt auf der Innenverteidigerposition seine Klasse bewiesen hat. Seine Qualität und Führungsstärke werden unserer jungen Mannschaft guttun."

"Nach acht wunderbaren Jahren in Dortmund war die Anfrage aus Leverkusen ausgesprochen reizvoll. Aus vielen Spielen gegen Bayer 04 weiß ich um die Stärken dieses Vereins. Und ich weiß auch, wie wohl sich Lars hier fühlt", kommentierte Sven Bender den Transfer.

+++ Modeste-Wechsel nach China jetzt doch perfekt +++

Der Transfer von Anthony Modeste vom 1. FC Köln nach China ist perfekt. Der Stürmer werde den Verein verlassen und "seine Karriere in der chinesischen Super League bei Tianjin Quanjian fortsetzen", teilte der Fußball-Bundesligist mit. "Alle relevanten Parteien haben sich geeinigt", hieß es in der Mitteilung. Der für Donnerstag anberaumte Arbeitsgerichtstermin "wird abgesagt", sagte Kölns Anwalt Stefan Seitz der Nachrichtenagentur DPA. Nach Berichten von "Express", "Bild"-Zeitung und "Kicker" soll der Franzose zunächst ausgeliehen und dann von den Chinesen gekauft werden. Der 29 Jahre alte Modeste war zuletzt vom Training des rheinischen Clubs freigestellt. Gegen die Freistellung wollte Modeste mit juristischen Mitteln vorgehen, am Donnerstag sollte vor dem Kölner Arbeitsgericht ein Kammertermin stattfinden. Der Franzose wollte seine Teilnahme am Trainingsbetrieb und dem derzeit in Österreich laufenden Trainingslager erwirken. "Der 1. FC Köln dankt Tony für seinen Einsatz im FC-Trikot und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute", erklärten die Kölner nun.

+++ Costa zum Medizincheck in Turin +++

Es ist wohl das letzte Transferdetail: Der Wechsel von Douglas Costa vom FC Bayern München zu Juventus Turin steht unmittelbar vor dem Abschluss. Wie Italiens Rekordchampion mitteilte, wird sich der Brasilianer an diesem Mittwoch dem obligatorischen Medizincheck unterziehen. Der Flügelstürmer war am Dienstagabend in Turin gelandet. Der 26-Jährige soll zunächst für ein Jahr ausgeliehen werden, bevor Juventus ihn fest verpflichten kann. Die Leihgebühr soll geschätzte sechs Millionen Euro betragen, eine mögliche Ablösesumme 2018 noch einmal 40 Millionen. Costa war 2015 von Schachtjor Donezk aus der Ukraine zum FC Bayern gekommen.

+++ Bayern holen James von Real Madrid +++

Der kolumbianische Nationalspieler James Rodríguez wird in der kommenden Saison für den FC Bayern München spielen. Wie der Rekordmeister am Dienstag bekanntgab, kommt der 25-Jährige von Real Madrid zunächst für zwei Jahre auf Leihbasis in die Fußball-Bundesliga. Für die Zeit danach sicherten sich die Bayern eine Kaufoption. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, bezahlen die Münchner zehn Millionen Euro Leihgebühr, die feste Verpflichtung 2019 würde 35 Millionen Euro kosten. Der WM-Torschützenkönig von 2014 werde den Vertrag nach dem Medizincheck unterschreiben, hieß es bei den Bayern, die dafür kein genaues Datum mitteilten. James soll aber bei der am Sonntag beginnenden Asien-Tour schon dabei sein.

+++ Hertha BSC verpflichtet Klinsmann junior +++

Jonathan Klinsmann spielt ab sofort offiziell für Hertha BSC. Der 20 Jahre alte Sohn des ehemaligen Weltmeisters und Bundestrainers Jürgen Klinsmann bekommt beim Berliner Fußball-Bundesligisten nach einem Probetraining seinen ersten Profivertrag. "Das war ein unglaublich emotionaler Moment für mich, weil der Verein in unserer Familie eine Geschichte hat. Ich freue mich auf alle im Club, auf die Stadt Berlin und die Herausforderung in Deutschland", sagte das Torwart-Talent, das zum Kreis der US-amerikanischen U20-Auswahl gehört. Jürgen Klinsmann ist seit 2004 Hertha-Mitglied mit der Nummer 18. Jonathans 2005 verstorbener Opa Siegfried stammt aus Brandenburg und war Hertha-Fan.

Klinsmann junior soll beim Tabellensechsten der Vorsaison als dritter Torwart hinter Stammkeeper Rune Jarstein und dem Ex-Münchner Thomas Kraft in die neue Saison gehen, aber vorrangig bei Herthas U23 weiter Erfahrung sammeln. "Jonathan hat uns mit seinen Fähigkeiten, seiner Ausstrahlung und seinem Ehrgeiz überzeugt. Er soll bei uns Fuß fassen und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln", sagte Manager Michael Preetz am Dienstag im Hertha-Trainingslager in Bad Saarow. Bisher hatte Jonathan Klinsmann für die California Golden Bears der Universität Berkeley gespielt.

+++ Baldiger Modeste-Wechsel von Schmadtke bestätigt +++

Der eigentlich geplatzte Rekordwechsel von Anthony Modeste vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln zu Tianjin Quanjian steht nun offenbar doch kurz bevor. "Fakt ist: Es ist noch nichts unterschrieben. Es gibt noch keine Einigung, es könnte aber in die Richtung gehen", bestätigte Sportchef Jörg Schmadtke der Internetzeitung "Geissblog.Koeln" und sagte über die Verhandlungspartner aus Asien: "Es scheint so, als dass sie sich dorthin bewegen, wo es für uns akzeptabel wäre."

Dem "Express" sagte Schmadtke: "Es gibt Gespräche, jetzt direkt mit den Chinesen. Aber wohin die führen, kann ich nicht sagen, dafür ist zuviel passiert." Zuvor hatte die "Bild" berichtet, dass der Franzose Modeste einen Vertrag in China unterschrieben habe.

Die Vereine hätten sich auf eine Ablösesumme von 35,7 Millionen Euro geeinigt, zu klären seien nur noch Details. So viel hat Köln noch nie für einen Spieler erhalten. Fünf Millionen der Ablösesumme würden nach dpa-Informationen allerdings an Modestes vorherigen Verein 1899 Hoffenheim gehen.

+++ RB-Leipzig holt U19-Europameister Augustin +++

Die Verhandlungen zogen sich Monate lang hin, nun ist der Wechsel fix: RB Leipzig hat sich die Dienste von Stürmer Jean-Kevin Augustin gesichert. Demnach unterzeichnete der 20-jährige Franzose von Paris St. Germain einen bis 2022 gültigen Fünf-Jahres-Vertrag beim Bundesliga-Tabellenzweiten. 

"Großen Respekt an den Jungen, an die Familie und den Berater, dass sie an der Stange geblieben sind", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Leipzig. Laut Fachmagazin "kicker" und der "Bild"-Zeitung zufolge soll Augustin rund 13 Millionen Euro kosten. Er ist der Ersatz für Davie Selke, der jüngst mit der U21 den EM-Titel holte. Selke war nach der vergangenen Saison zu Hertha BSC gewechselt. 

Augustin gewann im vergangenen Jahr mit der U19 der Franzosen den EM-Titel. Nach seinen fußballerischen Anfängen von 2004 bis 2006 bei FO Plaisir wechselte er für drei Jahre zum AC Boulogne Billancourt. Seit Sommer 2009 spielt er bei Paris St. Germain. Im vergangenen Jahr soll Hertha Interesse an Augustin gehabt haben, in der Winterpause Borussia Dortmund. 

+++ Antonio Rüdiger soll vor Wechsel zum FC Chelsea stehen +++

Nationalspieler Antonio Rüdiger steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel vom AS Rom zum FC Chelsea. Beim englischen Meister soll der deutsche Nationalspieler einen Fünfjahresvertrag unterschrieben haben und rund vier Millionen Euro pro Saison verdienen. 

Die Ablöse für den Innenverteidiger, der 2015 vom VfB Stuttgart für neun Millionen Euro Ablöse nach Rom gewechselt war, soll sich auf 38 Millionen Euro belaufen und kann per Nachzahlungen auf 40 Millionen steigen. Vor kurzem hatte Roms Sportdirektor Monchi einen Verkauf Rüdigers noch ausgeschlossen. 

+++ Gladbach verpflichtet Ginter - offenbar für 17 Millionen Euro +++

Fußball-Bundesligst Borussia Mönchengladbach hat Matthias Ginter von Borussia Dortmund verpflichtet. Der 23-jährige Abwehrspieler, der mit der DFB-Elf am Sonntag in St. Petersburg den Confederations Cup und 2014 den WM-Titel gewann, soll vorbehaltlich eines erfolgreichen Medizinchecks einen Vertrag am Niederrhein unterschreiben. Dies teilte die Borussia am Dienstagmorgen mit. Auch Borussia Dortmund bestätigte den bevorstehenden Wechsel. In Gladbach soll Ginter bereits am Mittag in einer Pressekonferenz als Neuverpflichtung vorgestellt werden. Der Weltmeister und Confedcup-Gewinner soll den zum FC Chelsea zurückgekehrten Dänen Andreas Christensen in der Abwehr ersetzen. Der Olympia-Zweite von Rio bestritt bislang 14 A-Länderspiele. Laut "Bild"-Zeitung überweist Gladbach knapp 17 Millionen Euro Ablöse an den BVB.

+++ Perfekt: Hakan Calhanoglu schließt sich Milan an +++

Der Wechsel von Mittelfeldspieler Hakan Calhanoglu vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen zum AC Mailand ist perfekt. Der italienische Spitzenclub hat am Montag wie erwartet den türkischen Nationalspieler verpflichtet und mit einem Vierjahresvertrag bis 2021 ausgestattet. Beide Vereine bestätigten den Transfer auf ihren Homepages. Angaben über die Modalitäten wurden nicht gemacht, Bayer erklärte aber, die Transferbedingungen seien erfüllt worden. Dem Vernehmen nach kassiert Leverkusen eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro.

Für den Werksclub, der den Türken vor drei Jahren für 14,5 Millionen Euro vom Hamburger SV verpflichtet hatte, absolvierte Calhanoglu 111 Bundesliga-Spiele und erzielte 28 Tore. Sein Vertrag lief noch bis 2019. Zuletzt war der 23-Jährige allerdings vom Fußball-Weltverband Fifa wegen einer Vertragsverletzung für vier Monate gesperrt worden. Calhanoglu verabschiedete sich per Stellungnahme in der Leverkusener Mitteilung. "Die drei Jahre bei Bayer 04 waren sehr emotional. Die Unterstützung war sensationell, gerade auch während meiner viermonatigen Sperre", erklärte er. Jetzt wolle er aber ein neues Kapitel aufschlagen.


+++ Werder Bremen leiht chinesischen Nationalspieler aus +++

Werder Bremen hat den chinesischen Angreifer Yuning Zhang für zwei Jahre verpflichtet. Der 20 Jahre alte Nationalspieler wird von West Bromwich Albion ausgeliehen, die Zhang zuvor von Vitesse Arnheim geholt hatten. "Wir wollen ihn hier weiter ausbilden und Stück für Stück an das Bundesliga-Niveau heranführen", sagte Sportchef Frank Baumann. "Er ist natürlich noch kein fertiger Spieler und keiner, der die Bundesliga direkt rocken wird, aber er hat das Potenzial."

Nach dem Abgang von Claudio Pizarro, der keinen neuen Vertrag mehr erhalten hatte, will Werder noch einen weiteren Stürmer verpflichten. "Wir wollen noch einen zentralen Angreifer hinzunehmen", bestätigte Baumann. Trainer Alexander Nouri sagte zudem, noch einen neuen Innenverteidiger bis Ende August unter Vertrag nehmen zu wollen. Angreifer Ousman Manneh soll dagegen noch ausgeliehen werden. 

+++ Badstuber gibt an, neuen Verein zu haben +++

Holger Badstuber steht nach eigener Aussage kurz vor der Unterschrift bei einem neuen Verein. "Es laufen Gespräche. Es gibt konkrete Angebote. Aber bisher ist noch nichts fix", sagte der 28 Jahre alte Fußballer der "Bild". Der Verteidiger war in der abgelaufenen Bundesliga-Rückrunde vom FC Bayern an Schalke 04 ausgeliehen. Sein Kontrakt beim Rekordmeister in München wurde nicht verlängert.

"Ich habe große Vorfreude. Es kribbelt schon wieder", sagte Badstuber und deutete einen Wechsel ins Ausland an: "Jetzt schlage ich meine Zelte woanders auf - nicht unbedingt in Deutschland." Ein Transfer in die MLS komme aber nicht infrage.
Badstuber hofft auf ein Engagement bei einem Spitzenverein. Auf die Frage, ob er womöglich sogar in der Champions League gegen Bayern spielen könnte, antwortete er: "Die Wahrscheinlichkeit ist schon da. Ich will mich mit den Besten messen." Sollte es so kommen, freue ich mich drauf. Die Vereine, die es werden können, sind alle international vertreten. Ich denke, dass in ein paar Wochen alles klar ist."

+++ HSV verpflichtet Papadopoulos fest +++

Der Hamburger SV hat Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos bis zum 30. Juni 2020 verpflichtet. Wie der Club am Mittwoch mitteilte, einigten sich die Hanseaten mit Bayer Leverkusen auf den Transfer des in der Rückrunde bereits ausgeliehenen Griechen. Die Ablösesumme soll bei rund sechs Millionen Euro liegen. Hinzu kommt ein Zuschlag, der gezahlt wird, wenn der verletzungsanfällige 25-Jährige gesund bleibt.

Am Abend nahmen die Hamburger Abwehrspieler Bjarne Thoelke unter Vertrag. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger kommt vom Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC und unterschrieb einen Kontrakt bis 2018. Zudem steht die Verpflichtung von Stürmer André Hahn von Borussia Mönchengladbach nach dpa-Informationen unmittelbar bevor. 

+++ Anthony Modeste wechselt doch nicht nach China - Cordoba kommt nach Köln +++

Torjäger Anthony Modeste  bleibt beim 1. FC Köln. Das teilte der Verein am Mittwoch mit. Dabei galt der Transfer nach China zu Tianjin Quanjian schon als so gut wie fix. Es sei jedoch "keine Einigung aller Parteien für einen möglichen Transfer" erzielt worden. Außerdem war nach Ansicht der Kölner keine den DFB-Statuten entsprechende Einigung möglich. Der Stürmer hat am Rhein noch einen Vertrag bis 2021.

Darüber hinaus haben die Kölner Jhon Cordoba vom FSV Mainz verpflichtet. Der 24 Jahre alte Stürmer habe in der Domstadt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben, teilte der FC am Mittwoch mit. Für Mainz spielte Cordoba 51 Mal in der Fußball-Bundesliga und erzielte dabei zehn Tore. In der vergangenen Spielzeit traf der Kolumbianer in 29 Ligapartien fünfmal. "Jhon Cordoba ist ein Zentrumsstürmer mit Tempo, Robustheit und Zug zum Tor", sagte Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

+++ Werder Bremen holt tschechischen Nationaltorwart +++

Werder Bremen steht vor der Verpflichtung des tschechischen Nationaltorhüters Jiri Pavlenka. Der 25 Jahre alte bisherige Schlussmann von Slavia Prag erhält beim Bundesligisten Ende dieser Woche einen Vertrag, sobald Pavlenka die sportärztliche Untersuchung absolviert hat. Das teilte Werder am Dienstag mit, machte zur geplanten Vertragslaufzeit aber keine Angaben.

Die Verpflichtung könnte Auswirkung auf die Zukunft von Felix Wiedwald haben. Der in der Rückrunde starke Bremer Torhüter soll laut Medienangaben vor einem Wechsel zu Leeds United in die zweite englische Liga stehen.

+++ FC Bayern angeblich bereits mit Lyons Tolisso einig +++

Die Kaderplanungen des FC Bayern für die kommende Saison schreiten offenbar weiter voran: Demnach soll der Rekordmeister kurz vor der Verpflichtung des 22-jährigen französischen Nationalspielers Corentin Tolisso stehen, der aktuell und eigentlich noch bis 2020 einen Vertrag bei Olympique Lyon hat. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung. Wie das Blatt erfahren haben will, soll Tolisso noch an diesem Mittwoch (14. Juni) in München den obligatorischen Medizincheck absolvieren und anschließend seinen Kontrakt unterschreiben. Die Ablösesumme belaufe sich auf 40 Millionen Euro, heißt es.

Tolisso, der bereits Erfahrung in der Champions League sowie der Europa League vorweisen kann, überzeugte in der vergangenen Saison der französischen Ligue 1 mit 14 Toren in 47 Spielen und gab zudem sieben Vorlagen. Der Franzose soll beim FC Bayern den zurückgetretenen Xabi Alonso im defensiven Mittelfeld ersetzen, könne aber ebenso offensiver auftreten und in diesem Fall Arturo Vidal oder Thiago Konkurrenz machen.

+++ Fix: Aues Domenica Tedesco übernimmt das Ruder auf Schalke +++


+++ Transfermarkt: Fohlen verstärken sich mit Schweizer Talent Denis Zakaria +++

Vollzugsmeldung vom Niederrhein: Borussia Mönchengladbach hat den Schweizer Nationalspieler Denis Zakaria verpflichtet. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Der 20-Jährige kommt von den Young Boys Bern. "Es ist ein großer Schritt, in die Bundesliga zu wechseln. Ich möchte mir selbst beweisen, dass ich das kann", sagte er bei seiner Vorstellung in Gladbach. Die Ablösesumme soll laut Medienberichten zwischen zehn Millionen und zwölf Millionen Euro liegen. Zakaria ist als Nachfolger für den zu Borussia Dortmund gewechselten Mahmoud Dahoud vorgesehen. "Für uns war es nach dem Abgang von Mo Dahoud wichtig, einen sehr guten Spieler zu verpflichten auf der Position", kommentierte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl die Verpflichtung, die sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet hatte.


+++ Heiko Herrlich übernimmt Trainerposten bei Bayer Leverkusen +++

Nächste Drehung im großen Trainerkarussell der Bundesliga: Heiko Herrlich wird neuer Trainer von Bayer Leverkusen. Das teilte der Club via Twitter mit. Der 45-Jährige frühere Bundesliga-Profi und Nationaspieler hatte seit Dezember 2015 Jahn Regensburg trainiert und den Club binnen anderthalb Jahren von der Regionalliga in die 2. Bundesliga geführt. In der Relegation hatte er sich mit den Oberpfälzern gegen den TSV 1860 München durchgesetzt. Herrlich tritt bei Bayer die Nachfolge von Tayfun Korkut an. Korkut hatte die Mannschaft seit Anfang März nach der Trennung des Clubs von Roger Schmidt bis zum Saisonende betreut. Leverkusen beendete die Bundesliga-Saison als Tabellenzwölfter und verpasste deutlich einen angestrebten Europapokal-Platz. Für Herrlich ist es eine Rückkehr, begann er seine Spielerkarriere, die ihn auch nach Mönchengladbach und Dortmund führte, doch unter dem Bayer-Kreuz.


+++ Hoffenheim verlängert mit Nagelsmann +++

Die TSG 1899 Hoffenheim hat den Vertrag mit Trainer Julian Nagelsmann bis 2021 verlängert. Das gab der Verein auf seiner Homepage bekannt. Auch der Direktor Profifußball, Alexander Rosen, hat einen neuen Vertrag bis 2020 unterschrieben. "Julian und Alex haben mit ihrer Kompetenz, Geduld, Weitsicht und Hartnäckigkeit maßgeblich zur großartigen sportlichen Entwicklung der TSG Hoffenheim beigetragen", sagte Hoffenheims Geschäftsführer Dr. Peter Görlich laut der Mitteilung auf der Homepage.

"Ich verspüre große Lust und Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen", sagte Nagelsmann, der die Hoffenheimer im Februar 2016 als jüngster Trainer der Bundesliga-Geschichte auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen hatte und dann in der abgelaufenen Saison in die Champions-League-Qualifikation führte.

Trainer Julian Nagelsmann hat nun einen Vertrag bis 2021 bei Hoffenheim

Trainer Julian Nagelsmann hat nun einen Vertrag bis 2021 bei Hoffenheim


+++ Serge Gnabry verlässt Werder Bremen +++

Nationalspieler Serge Gnabry verlässt Werder Bremen nach nur einer Saison. Gnabry mache von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch, teilte der Fußball-Bundesligist mit. Wohin der 21-Jährige geht, ist noch nicht bekannt. Zuletzt war über einen Wechsel zu 1899 Hoffenheim spekuliert worden. "Werder Bremen ist wirklich ein besonderer Verein und hat meine Vorstellungen und Erwartungen übertroffen", teilte der Mittelfeldspieler in den sozialen Medien mit. "Ich habe hier eine Chance erhalten, mich zu beweisen und dafür bin ich euch allen sehr dankbar. Den Support der ganzen Stadt, der Fans und den meiner Mannschaftskollegen werde ich nicht vergessen. Mein Weg geht aber woanders weiter. Dazu sage ich zu einem anderen Zeitpunkt mehr." Er behalte "Werder im Herzen", so der gebürtige Stuttgarter.

Bremens Geschäftsführer Frank Baumann bestätigte den Abgang: Gnabry habe mitgeteilt, dass er "den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte. Er wird deshalb eine Ausstiegsklausel ziehen und den Verein am Monatsende verlassen". Trainer Alexander Nouri bedauerte die Entscheidung Gnabrys, der "der Mannschaft mit starken Leistungen enorm geholfen hat" und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Gnabry war im Sommer 2016 vom FC Arsenal nach Bremen gekommen. Er absolvierte insgesamt 27 Bundesligapartien und schoss elf Tore. Nach starker Hinserie und einer anschließenden Verletzung ließ Nouri den Nationalspieler zum Ende der Saison häufiger auf der Bank.

+++ FC Augsburg holt Khedira, Rani Khedira +++

Der FC Augsburg hat mit Rani Khedira seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Wie die Fuggerstädter mitteilten, wechselt der Mittelfeldspieler ablösefrei vom Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig zum FCA. Der 23 Jahre alte Bruder von Fußball-Nationalspieler Sami Khedira erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.


+++ Fix: Maximilian Philipp verlässt Freiburg Richtung Dortmund +++

Seit Tagen ließen die Spekulationen schon kaum noch ein anderes Ergebnis zu, jetzt ist es spruchreif: Maximilian Philipp, U21-Nationalspieler des SC Freiburg, wechselt zum BVB. Der 23-Jährige soll die durch den monatelangen Ausfall von Marco Reus entstandene Lücke schließen. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilt, erhielt der Offensivspieler, der in der vergangenen Saison nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hat, einen Vertrag bis 2022. Die Ablöse beträgt dem Vernehmen nach 15 Millionen Euro plus eine mögliche Erfolgsprämie in Höhe von fünf Millionen Euro. "Solch eine Riesenchance bekommt man wahrscheinlich nicht oft im Leben", kommentierte Philipp, der sich derzeit mit dem deutschen U21-Team auf die EM in Polen vorbereitet. Stolz fügte er an: "Ich hatte immer den Traum als kleiner Junge in der Champions League zu spielen. Das hat mir niemand zugetraut."

+++ Gladbach: Korb geht, Zakaria kommt wohl +++

Stühlerücken bei Borussia Mönchengladbach: Während Rechtsverteidiger Julian Lorb die Fohlen verlässt, hat Manager Max Eberl in der Schweiz laut einem Medienbericht den Nachfolger für Mittelfeldtalent Mo Dahoud, der nach Dortmund wechselt, gefunden. Wie die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet, werden die Gladbacher den als Supertalent gehandelten Schweizer Jungnationalspieler Denis Zakaria verpflichten. Der 20-Jährige soll für angeblich 12 Millionen Euro an den Niederrhein kommen. Laut dem Bericht fehlt nur noch die medizinische Untersuchung. An dem Talent von Young Boys Bern waren auch Leverkusen und RB Leipzig interessiert; der FC Arsenal und der FC Liverpool hatten den Mittelfeldspieler intensiv beobachtet. Für Julian Korb ist das Kapitel Gladbach dagegen beendet. Der 25-Jährige, der bei den Fohlen ausgebildet wurde, schließt sich Hannover 96 an und bekommt dort einen Vertrag bis 2020. Der Aufsteiger überweist für den Ex-U21-Nationalspieler wohl rund 2,5 Millionen an die Fohlen.

+++ BVB holt Peter Bosz als Tuchel-Nachfolger +++

Die Bild, der Kicker und niederländische Medien hatten es übereinstimmend schon am Morgen berichtet, jetzt bestätigte es auch der Verein: Peter Bosz wird Nachfolger von Thomas Tuchel als BVB-Trainer. Am Nachmittag wird Bosz auf einer Pressekonferenz bei Borussia Dortmund vorgestellt.

Der 53-jährige Bosz werde Ajax Amsterdam nach nur einer Spielzeit verlassen und solle in Dortmund einen mehrjährigen Vertrag unterschreiben, hieß es übereinstimmend bei "De Telegraaf" und dem "Algemeen Dagblad". Beide Vereine hätten sich am Wochenende über eine Ablösesumme geeinigt. Der wichtigste Grund für den Wechsel des Fußballlehrers soll ein Konflikt im Trainerstab von Ajax Amsterdam sein.

Der Vertrag von Bosz in Amsterdam lief noch bis zum Sommer 2019. Unter seiner Leitung hatte Ajax das Finale der Europa League erreicht. Die Spielzeit hatte Ajax auf Platz zwei der Eredivisie hinter Meister Feyenoord Rotterdam abgeschlossen.


+++ Medienbericht: Dortmund und Paris einig über Aubameyang-Transfer - Zorc dementiert

Erst Trainer Thomas Tuchel, jetzt Sturmjuwel Pierre-Emerick Aubameyang: Borussia Dortmund steht offenbar der nächste Abgang ins Haus. Wie das französische Portal "Yahoo Sport" berichtet, sollen sich der BVB und Paris St. Germain auf den Wechsel des diesjährigen Bundesliga-Torschützenkönigs geeinigt haben. Der entsprechende Bericht wurde inzwischen von BVB-Sportdirektor dementiert. "Bis jetzt liegt uns nicht ein offizielles Angebot von welchem Club auch immer auf der Welt vor", sagte Zorc den "Ruhr-Nachrichten".

"Yahoo Sport" sowie englische Medien hatten vermeldet, dass der Verkauf Aubameyangs dem DFB-Pokalsieger rund 70 Millionen Euro in die Kassen spülen solle. Die Unterschrift des 27-Jährigen fehle jedoch noch, hieß es weiter. Aubameyang soll bei Paris den Berichten zufolge ein Jahresgehalt von zehn Millionen Euro erhalten, auch ein Handgeld bei Vertragsabschluss in Höhe von sechs Millionen sei im Gespräch. 

Spekulationen, den Stürmerstar werde es noch in diesem Sommer in Frankreichs Hauptstadt ziehen, kursierten schon länger. Ein Ende des Wechsel-Theaters scheint nach dem Dementi Dortmunds nun erneut nicht absehbar zu sein.

+++ Thomas Tuchel nicht mehr Trainer beim BVB +++

Borussia Dortmund hat sich von Trainer Thomas Tuchel getrennt. Das bestätigte der Coach nur drei Tage nach dem Pokalsieg mit dem Fußball-Bundesligisten auf seinem kurz zuvor eröffneten Twitter-Account. "Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre. Schade, dass es nicht weitergeht", teilte Tuchel mit. Damit wurde die Zusammenarbeit des Traditionsclubs mit dem Fußball-Lehrer beendet. Die "Bild-Zeitung" berichtete zuerst über die Trennung, wenig später bestätigte auch der Verein.

Zu den Gründen will sich der Verein nicht im Detail äußern. Aber: ""Der BVB legt großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handelt."

Die Trennung ist die Konsequenz aus den monatelangen Differenzen. Obwohl der 43 Jahre alte Tuchel mit der direkten Qualifikation der Borussia für die Champions League und dem Pokalsieg erfolgreiche Arbeit geleistet hatte, wurde die eigentlich bis 2018 vertraglich fixierte Zusammenarbeit vorzeitig beendet. "Danke an die Fans, an die Mannschaft, an den Staff und an alle, die uns unterstützt haben. Wünsche dem BVB alles Gute", erklärte Tuchel in einem weiteren Tweet.

Zuletzt hatte es unterschiedliche Auffassung zwischen Trainer und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der Frage gegeben, ob die Champions-League-Partie gegen Monaco nur einen Tag nach dem Sprengstoffanschlag auf den Teambus hätte ausgetragen werden dürfen. Darüber hinaus soll das angespannte Verhältnis von Tuchel zu Teilen der Mannschaft den Ausschlag für die Trennung gegeben haben.


+++ Nach Klassenerhalt: Wolfsburg holt Brooks für 17 Millionen +++

Vom Europa-League-Teilnehmer zum Fast-Absteiger: US-Nationalspieler John Anthony Brooks verlässt Hertha BSC und schließt sich dem VfL Wolfsburg an. Die "Wölfe" überweisen laut Informationen der "Bild"-Zeitung satte 17 Millionen Euro Ablöse an den Hauptstadtklub. Damit ziehen die Wolfsburger eine Lehre aus ihrer Seuchensaison, in der sie erst in der Relegation den Klassenerhalt schafften: Die Abwehr soll deutlich stabiler werden. Der 1,93 Meter große Brooks, der in Berlin aufgewachsen ist, gilt als resoluter Abräumer. Zudem ist er kopfballstark. Für die Hertha machte er insgesamt 90 Spiele und erzielte sechs Tore. Die hohe Ablösesumme erklärt sich unter anderem dadurch, dass Brooks aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag herausgekauft werden musste.

+++ Sandro Schwarz wird neuer Bundesliga-Trainer in Mainz +++

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat einen neuen Trainer gefunden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur übernimmt der bisherige U23-Trainer Sandro Schwarz den Posten. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Personalie berichtet. Nach einer Mitteilung des Clubs soll der Nachfolger von Martin Schmidt am Mittwoch um 13.00 Uhr vorgestellt werden. Die Pressekonferenz mit Sportdirektor Rouven Schröder und dem neuen Coach in der Opel Arena wird vom 05er.tv im Livestream übertragen. Der 38-jährige Schwarz war zwar mit der 2. Mannschaft der Mainzer aus der 3. Fußball-Liga abgestiegen, genießt intern dennoch ein hohes Ansehen.

Der neue Mainzer Cheftrainer Sandro Schwarz

Der neue Mainzer Cheftrainer Sandro Schwarz


+++ Bittere Diagnose: Reus fällt monatelang aus +++

Borussia Dortmund muss für den Start in die kommende Bundesliga-Saison ohne Marc Reus planen. Wie der Revierclub am Montag mitteilte, hat der Fußball-Nationalstürmer beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in Berlin einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie erlitten und wird deshalb mehrere Monate fehlen.

Weitere Untersuchungen in den kommenden Tagen sollen Aufschluss über die notwendige Therapie geben. "Borussia Dortmund wird vor diesem Hintergrund keine genauen Prognosen bezüglich einer möglichen Ausfallzeit abgeben", hieß es in der Erklärung des BVB.

Damit setzt sich das Verletzungspech von Reus fort. Erst Mitte April hatte der 27-Jährige nach sechswöchiger Zwangspause ein fulminantes Comeback gefeiert. "Das ist bitter. Ich weiß nicht, warum der Junge jedes Mal wieder durch sowas geplagt wird", kommentierte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer nach dem Pokalfinale den neuerlichen Rückschlag seines Mannschaftskollegen. 

Marco Reus

Marco Reus verletzte sich im Pokalfinale schon in der 8. Minute 


+++ Reus erleidet Teilanriss des Kreuzbandes +++

Borussia Dortmunds Nationalspieler Marco Reus hat sich im DFB-Pokalfinale am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (2:1) laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung einen Teilriss im rechten Kreuzband zugezogen. Reus hatte sich im Endspiel früh verletzt und bis zur Pause durchgehalten. "Es ist vielleicht ein bisschen Kreuzband", hatte Reus schon kurz nach dem Spiel gesagt. Der Verein hat noch keine offiziellen Angaben zur Verletzung des 27-Jährigen gemacht.

Nach der Landung des Fliegers am Sonntag in Dortmund wurde Reus umgehend in die Klinik gefahren, um Aufnahmen vom verletzten Knie zu machen. Nach kurzer Zeit stieß er zur Mannschaft, die auf einem Truck durch Dortmund fuhr.

+++ Mainz 05 trennt sich von Martin Schmidt +++

Der FSV Mainz 05 hat sich von Trainer Martin Schmidt getrennt. Dies teilte der rheinhessische Fußball-Bundesligist am Montag mit. "Wir brauchen einen neuen Impuls. Und für uns ist auch die mittelfristige Planung wichtig. Martin Schmidt hätte seinen Vertrag nach 2018 nicht verlängert", sagte Manager Rouven Schröder bei einer Pressekonferenz. In einer Clubmitteilung ist von einer "gemeinsamen Entscheidung" die Rede.

Die Nachfolge von Schmidt sei noch nicht geregelt. "Es gibt auch kein Zeitfenster", sagte Schröder. Der 50-jährige Schmidt stand bereits Anfang April vor der Ablösung, durfte damals aber trotz Abstiegsgefahr weitermachen. Als ein Nachfolge-Kandidat gilt der bisherige U23-Trainer Sandro Schwarz. Der 38-Jährige ist zwar mit der 2. Mannschaft der Mainzer aus der 3. Liga abgestiegen, hat aber intern ein hohes Ansehen. Zudem hatte der FSV zuvor schon Schmidt und auch den heutigen Dortmunder Coach Thomas Tuchel intern befördert.  

Der Schweizer Schmidt war 2015 auf Kasper Hjulmand gefolgt, sein Vertrag beim FSV lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2018. Seine Mannschaft war in der Rückrunde immer weiter in den Abstiegskampf gestürzt. Erst der 4:2-Derby-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am vorletzten Spieltag sicherte dem Club den Klassenverbleib. 

Rene Adler verlässt den HSV

Das war's: René Adler wird nicht mehr ins Tor des HSV zurückkehren. Der Ex-Nationalkeeper hat seinen Vertrag nicht verlängert.


+++ René Adler verlässt den HSV +++

Trotz des emotionalen Klassenerhalts in der Bundesliga: Ex-Nationaltorhüter René Adler wird den Hamburger SV verlassen. Der 32-Jährige verkündete seinen Abschied via Facebook. "Ich möchte, dass ihr es zuerst von mir erfahrt: Ich habe den HSV-Verantwortlichen eben mitgeteilt, dass ich meinen Vertrag über den 30.06. hinaus nicht verlängern werde. Es wird für mich also leider kein sechstes Jahr für diesen besonderen Verein mit seinen einzigartigen Fans geben", schrieb der Keeper in seiner Mitteilung an die Anhänger des Clubs. Auch ein HSV-Sprecher bestätigte auf Anfrage das Ende der Zusammenarbeit.

Trainer Markus Gisdol hatte nach der Rettung des Bundesliga-Dinos Veränderungen im Kader angekündigt. "Wir brauchen eine hungrige Mannschaft", hatte er am Sonntag im NDR-Fernsehen gesagt. Adler betonte allerdings: "Das ist allein meine Entscheidung." Gespräche mit einem anderen Verein habe es bisher nicht gegeben. Er gehe ohne Groll. Warum Adler angesichts allen Bedauerns und Wertschätzung für den Verein den HSV dennoch verlässt, begründete der Torhüter aber letztlich nicht näher.


+++ Bibiana Steinhaus wird erste Schiedsrichterin in der Bundesliga +++

Bibiana Steinhaus wird als erste Schiedsrichterin in der deutschen Fußball-Geschichte künftig Bundesligaspiele leiten. Die 38-Jährige aus Hannover gehört zu insgesamt vier Neulingen, die von der Saison 2017/18 an in der ersten Liga zum Einsatz kommen werden. Dies hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Frankfurt beschlossen. "Es war schon immer mein Traum als Schiedsrichterin, in der Bundesliga aktiv sein zu dürfen. Dass dieser Traum nun wahr werden soll, erfüllt mich natürlich mit großer Freude", kommentierte Steinhaus ihre Nominierung.

Neben Steinhaus steigen auch die Zweitliga-Referees Martin Petersen (Stuttgart), Sven Jablonski (Bremen) und Sören Storks (Velen) in die Bundesliga auf. Da in Wolfgang Stark, Günter Perl und Joachim Drees nur drei Referees aus Altersgründen ihre Laufbahn beenden, erhöht sich die Zahl der Bundesliga-Schiedsrichter auf 24.

+++ Kimmich offenbar vor Abschied aus München - Verein dementiert +++

Das Dementi kam prompt - und es fiel deutlich aus: Nachdem die "Stuttgarter Zeitung" sowie die "Stuttgarter Nachrichten" berichtet hatten, Joshua Kimmich werde den FC Bayern trotz seines laufenden Vertrags bis 2020 nach dieser Saison verlassen, hat der deutsche Rekordmeister den Bericht nur wenig später als "ungeheuerliche Falschmeldung" zurückgewiesen. "Diese Geschichte entbehrt jeglicher Grundlage. Joshua Kimmich hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2020 und wird definitiv auch in der kommenden Saison für den FC Bayern spielen", wird Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz-Rummenigge auf der Vereinshomepage zitiert. Man werde umgehend "rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung" einleiten, heißt es dort weiter.

In den Berichten beider Stuttgarter Medien hatte es geheißen, Kimmich habe wegen seiner Verbannung auf die Bank durch Trainer Carlo Ancelotti auf einen Wechsel zum Sommer gedrängt. Der 22-Jährige habe die bisherige Saison unter dem Italiener als "verlorenes Jahr" empfunden, dem nicht noch eine weitere verlorene Zeit folgen sollte. 

Im weiteren Verlauf spekulierten die Zeitungen zudem über mögliche neue Vereinstationen des Nationalspielers. Im Gespräch sollten demnach Wechsel zu seinem Ex-Club RB Leipzig oder Manchester City sein. In England ist der ehemalige Bayern-Trainer Pep Guardiola der Coach, der Kimmich in seiner Zeit bei München stark gefördert hatte.

+++ Werder Bremen verpflichtet Jérome Gondorf aus Darmstadt +++

Werder Bremen hat Jérome Gondorf vom SV Darmstadt 98 verpflichtet. Der Mittelfeldspieler ist damit der zweite Neuzugang für die kommende Spielzeit, wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte. "Jérome hat sich in den beiden Bundesliga-Jahren der Darmstädter hervorragend entwickelt und immer wieder mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Er ist ein sehr lauf- und zweikampfstarker Spieler, der darüber hinaus auch spielerische Akzente setzen kann", sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann über den 28-Jährigen.

Über die Ablösesumme machten die Bremer ebenso keine Angaben wie zur Vertragslaufzeit. Zuvor hatte Werder bereits den schwedischen Linksverteidiger Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen verpflichtet.

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