Leichte Gruppe für Bayern, Dortmund hat's schwerer

29. August 2013, 17:04 Uhr

Die Bayern im Glück: Der Titelverteidiger steht wie Schalke in der Gruppenphase vor lösbaren Aufgaben. Dortmund und Leverkusen haben hingegen schwerere Gegner erwischt.

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Uefa, Champions Legaue, Bayern München, Dortmund, Barcelona, Ribery

Die Bayern wollen den Henkelpott verteidigen: Der Champoins-League-Pokal thronte bei der Auslosung in Monaco auf der Bühne.©

Der Weg zur historischen Titelverteidigung wird für den FC Bayern München schon in der Gruppenphase der Champions League kein Spaziergang. Borussia Dortmund blieb eine Hammerauslosung wie im Vorjahr immerhin erspart. Auch der FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen können sich trotz Spitzenspielen gegen den FC Chelsea und Manchester United berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die K.o.-Runde machen. Erstmals seit 2001/02 sind in der Champions League wieder vier Vereine aus der Fußball-Bundesliga dabei - auch damals war dieses Quartett am Ball. "Die Dortmunder haben sicherlich die schwerste Aufgabe von den deutschen Gegnern. Dortmund braucht glaube ich die schweren Gruppen um weiterzukommen", sagte Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer.

"Als Titelverteidiger und als FC Bayern müssen wir die Gruppenphase überstehen, egal, wer die Gegner sind", meint Bayern-Kapitän Philipp Lahm. "Es gibt keine Wunschgegner. Wir müssen sowieso weiterkommen", so Thomas Müller. Als die Bayern-Lose gezogen wurden, waren die Münchner noch mitten im Training vor dem Supercup-Finale.

Rummenigge: Langweilig ist das nicht

Unbequem wird es für die Triple-Bayern in der Gruppenphase. Englands millionenschwerer Vizemeister Manchester City, Russlands Champion ZSKA Moskau und der tschechische Außenseiter Viktoria Pilsen erfordern schon in den Spielen der Gruppe D volle Konzentration von den Bayern. Noch hat kein Team seinen Champions-League-Titel verteidigen können. "Das wird kein Selbstläufer - auch nicht für Bayern München", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge im TV-Sender Sky. "Langweilig ist das nicht. Speziell Moskau und Manchester City darf man nicht unterschätzen."

Dortmund blieb in Gruppe F eine Hammergruppe wie im Vorjahr erspart. Dafür gibt es ein Treffen mit Lukas Podolski und Per Mertesacker mit FC Arsenal, eine attraktive Reise nach Frankreich zu Olympique Marseille und eine reizvolles Duell mit dem aufstrebenden SSC Neapel in Italien. "Es ist schon eine sehr ausgeglichene Gruppe. Napoli war natürlich noch mal ein Kracher. Wir haben eine Gruppe, wo jeder gegen jeden gewinnen kann. Wir haben natürlich noch eine Rechnung auf. Wir haben ja fast die gleiche Gruppe wie vor zwei Jahren und nun die Chance etwas geradezu rücken", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Damals war der diesjährige Finalist kläglich gescheitert.

Allein die Startprämie beträgt über 8 Millionen Euro

Mit dem Meister der Meister aus dem Jahr 2012 muss sich der FC Schalke 04 messen. Die Gelsenkirchener bekamen nach der geglückten Qualifikation am Vortag in der Gruppe E als stärksten Gegner den FC Chelsea zugelost, darüber hinaus müssen die Knappen gegen den FC Basel und Steaua Bukarest antreten.

Kein Geringerer als der aktuelle englische Meister Manchester United wartet in der Gruppe A auf Bayer Leverkusen. Daneben muss die Werkself gegen Schachtjor Donezk und Real San Sebastiàn ran.

Sehr schwer ist die Gruppe H mit vier ehemaligen Siegern FC Barcelona, dem AC Mailand, Ajax Amsterdam und Celtic Glasgow. "Die Champions League von der Qualität war noch nie so gut wie diesmal", sagte Rummenigge. Dafür gibt es viel Geld zu verdienen. Jedes Team hat eine Startprämie von 8,6 Millionen Euro sicher.

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tis/DPA
 
 
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