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Chelsea vor dem Aus, Messi trifft und trifft

Barcelona hat sich dank Leo Messi locker für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Titelverteidiger FC Chelsea muss nach der Pleite bei Juventus bangen. Celtic vergab einen Big Point.

Titelverteidiger FC Chelsea steht in der Champions League vor einem historischen Aus, der FC Bayern, FC Barcelona, FC Valencia und Schachtjor Donezk haben dagegen als nächste Clubs das Achtelfinale erreicht. Nach dem 0:3 (0:1) am Dienstagabend im Spitzenspiel beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin rutschten die "Blues" in der Gruppe E auf Rang drei ab und sind jetzt am letzten Spieltag auf Schützenhilfe aus der Ukraine angewiesen. Noch nie hat es einen amtierenden Champions League-Gewinner bereits in der Vorrunde erwischt. Barca siegte bei Spartak Moskau dank des Doppelpacks von Lionel Messi mühelos mit 3:0 (3:0) und sicherte sich dadurch vorzeitig den Gruppensieg in der Staffel G.

Weiter hoffen auf die K.o.-Runde dürfen nach dem fünften Spieltag Benfica Lissabon durch das 2:1 (1.1) über Celtic Glasgow, Galatasaray Istanbul nach dem 1:0 (0:0) über das bereits qualifizierte Manchester United und der rumänische Club CFR Cluj nach dem 3:1 (3:1) über den SC Braga. Zuvor hatten sich bereits der FC Málaga und der FC Porto fürs Achtelfinale qualifiziert.

Messi jetzt mit 80 Toren

Für Chelseas Trainer Roberto Di Matteo wird es nach der erneuten Ernüchterung unterdessen immer enger. Fabio Quagliarella (38.), der Ex-Leverkusener Arturo Vidal (62.) und Federico Giovinco (90.+1) sorgten für Juves souveränen Erfolg. Die Italiener verbesserten sich mit neun Punkten auf Platz zwei hinter Donezk (10) und benötigen im letzten Gruppenspiel am 5. Dezember in der Ukraine nur ein Remis zum Einzug in die Runde der letzten 16. Chelsea kann es aus eigener Kraft schon nicht mehr schaffen.

Schachtjors unterhaltsames 5:2 (2:2) beim dänischen Vertreter FC Nordsjælland war dank drei Toren des Brasilianers Luiz Adriano letzten Endes ungefährdet. Große Aufregung gab es in Kopenhagen allerdings, weil Adriano beim zwischenzeitlichen 1:1 den Fair Play-Gedanken völlig missachtet hatte. Nach einem Schiedsrichterball hatte ein Mitspieler den Ball fairerweise in Richtung Kasten des FC Nordsjælland geschossen, als Adriano scheinbar ahnungslos den Ball nahm, Torhüter Jesper Hansen umdribbelte und unter den gellenden Pfiffen der Fans ausglich.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkte hatte der FC Barcelona den Abend mit einem souveränen Auftritt eröffnet. Beim Pflichtsieg auf dem Kunstrasen in Moskau schraubte Messi durch seine beiden Treffer (27./39.) seine Torausbeute in diesem Kalenderjahr auf 80. Damit liegt er nur noch fünf Treffer hinter dem Rekord von Gerd Müller aus dem Jahr 1972. Der Brasilianer Dani Alves besorgte Barcas ersten Treffer (16.).

kbe/DPA

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