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Leverkusen trifft auf Kopenhagen, Gladbach gegen Sarajevo

Die Werkself aus Leverkusen muss in den Playoffs in der Champions League gegen den FC Kopenhagen ran. Legia Warschau sorgt für einen Eklat. In der Europa League geht es für Gladbach gegen Sarajevo.

Nur ein Sieg gegen Kopenhagen zählt für Leverkusens Stefan Kießling (oben) und Ömer Toprak

Nur ein Sieg gegen Kopenhagen zählt für Leverkusens Stefan Kießling (oben) und Ömer Toprak

Bayer Leverkusen, Viertplazierter der abgelaufenen Bundesligasaison, trifft im Champions-League-Qualifikationsspiel auf den zehnfachen dänischen Meister FC Kopenhagen. Die Werkself wird am 19. oder 20. August zum dänischen Vizemeister nach Kopenhagen reisen, bevor eine Woche später das Rückspiel in der BayArena steigen wird.

Leverkusen hat sich im Sommer personell verstärkt und Trainer Roger Schmidt, der dieses Jahr von Red Bull Salzburg verpflichtet worden war, darf sich nun auf die Neuzugänge Hakan Calhanoglu (Hamburger SV), Kyriakos Papadopoulos (Schalke 04) und Josip Drmic (Nürnberg) freuen. Allerdings muss das Team auch die Abgänge von Flügelflitzer Sidney Sam zu Schalke 04 und Emre Can zum FC Liverpool kompensieren, die in der letzten Saison maßgeblich am Erfolg der Leverkusener beteiligt waren.

Die Fohlen fahren nach Sarajevo

Borussia Mönchengladbach trifft in den Play-off-Spielen für die Europa League auf den FK Sarajevo. Die Borussen werden am 21. August zusammen mit Neuzugang und Nationalspieler Andre Hahn nach Bosnien-Herzegowina reisen. Eine Woche später wird die Fohlenelf den amtierenden bosnisch-herzegowinischen Pokalsieger und Drittplazierten der abgelaufenen Saison im Borussia-Park in Empfang nehmen.

Dem amtierenden österreichischen Meister Red Bull Salzburg wurde in der letzten Runde der CL-Qualifikation der Malmö FF, bei dem schon Zlatan Ibrahimovic zu kicken lernte, aus Schweden zugelost. Die Salzburger, die im Zusammenhang mit dem Financial-Fairplay heftig diskutiert werden, stehen kurz vor dem erstmaligen Einzug in die Gruppenphase der Champions League.

Eigentlich war Legia schon weiter

Die mit Abstand bitterste Pille muss jedoch Legia Warschau schlucken. Die Polen fuhren als klarer Favorit auf den Einzug in die nächste Runde zum schottischen Meister Celtic Glasgow, nachdem sie das Hinspiel mit 4:1 für sich entscheiden konnten. Das Auswärtsspiel konnte Legia ebenfalls mit 2:0 gewinnen - eigentlich waren sie sicher weiter. Doch durch den fatalen Fehler den gesperrten Bartosz Bereszynski in der 86. Minute beim Stand von 2:0 einzuwechseln, wurde das Spiel 3:0 für Celtic gewertet. Durch das Uefa-Urteil hieß der Endstand somit 4:4, Celtic zog aufgrund des erzielten Auswärtstores in die nächste Runde ein.

til

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