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Bayern erfüllen ihre Pflicht in Regensburg

Im Gegensatz zu so manch anderem Bundesligist hat Bayern München seine Auftaktaufgabe im Pokal gemeistert. Das 4:0 gegen Regensburg war souverän - und neue Spieler empfahlen sich für die Stammelf.

  Mario Mandzukic (l.) freut sich mit Thomas Müller über sein Tor zum 0:1.

Mario Mandzukic (l.) freut sich mit Thomas Müller über sein Tor zum 0:1.

Heißer Abend, coole Bayern: Der FC Bayern München hat sich im Gegensatz zu einem Bundesliga-Sextett zum Abschluss der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde keine Blöße gegeben. Der Rekordchampion löste seine Pflichtaufgabe beim Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg mit einem 4:0 (1:0)-Sieg souverän. Die auffälligen Millionen-Einkäufe Mario Mandzukic (32./80.) und Xherdan Shaqiri (60.) sowie Rückkehrer Claudio Pizarro (88.) erzielten am Montagabend vor 12.500 Zuschauern im ausverkaufen Jahnstadion die vier Tore in einer Partie, in der die Fußball-Profis bei Temperaturen um die 30 Grad viel Schweiß vergossen. Gastgeber Regensburg verkaufte sich teuer - so lange die Kräfte reichten.

Nach den Blamagen der Bundesliga-Konkurrenz waren die Bayern im letzten der 32 Pokalspiele gewarnt. Die Münchner versuchten von Beginn an den Zweitliga-Aufsteiger müde zu spielen. Arjen Robben und Thomas Müller wechselten oft die Positionen - mit variablerem Spiel als noch in der vergangenen Saison versuchten der Rekordmeister- und Pokalsieger das Abwehrbollwerk der Regensburger zu knacken.

Schweinsteiger lange auf der Bank

Bayern-Sorgenkind Bastian Schweinsteiger blieb bis zur 75. Minute auf der Bank, doch bald schon soll der Nationalspieler wieder voll dabei sein. "Er ist voller Freude, voller Selbstvertrauen. Es wird nicht lange dauern, dann wird er wieder von Anfang an spielen", sagte Trainer Jupp Heynckes. In der Schaltzentrale bemühte sich Toni Kroos als Antreiber und war einer der Aktiv-Posten im Spiel. Für Schweinsteiger musste dann Arjen Robben weichen.

Von den Münchner Neuzugängen stand nur Mandzukic in der ersten Elf - als Ersatz für den verletzten Nationalstürmer Mario Gomez. Für den angeschlagenen Ex-Gladbacher Dante war Youngster Emre Can in die Verteidigung gerückt - es war die einzige Änderung nach dem 2:1-Sieg über Meister Borussia Dortmund im Supercup. Nach dem Wechsel kam dann der für zehn Millionen Euro geholte Schweizer Nationalspieler Shaqiri, der fünf Minuten vor seinem Freistoßtreffer eine große Chance vergab, für den Franzosen Franck Ribéry.

Mandzukic und Shaqiri machen sich bezahlt

100 Tage nach der 2:5-Niederlage im Pokal-Endspiel von Berlin gegen die Dortmunder erfüllten die Bayern in souveräner Manier ihre Pflicht. Den Grundstein legte Mario Mandzukic, der auch in seinem zweiten Pflichtspiel zeigte, warum die Bayern ihn für 13 Millionen Euro aus Wolfsburg geholt haben. Schon beim Supercup-Sieg war der Kroate als Gomez-Ersatz erfolgreich gewesen. Mit Glück hatte sich der nach der Pause geschonte Ribéry durchgesetzt, spielte in die Mitte, Mandzukic musste nur noch den rechten Fuß hinhalten.

Kurz vor der Pause gab es die erste, kurze von Schiedsrichter Guido Winkmann aus Kerken verordnete kollektive Trinkpause - danach rette Neuer mit beiden Fäusten gegen einen Schuss von Marco Djuricin. Nach der Führung hatten es die Bayern versäumt, konsequent nachzusetzen. "Wir haben es den Bayern zu leicht gemacht. Wir müssen den Respekt ablegen"", sagte Manager Franz Gerber in der Pause.

Die Bayern wurden nachlässig, neun Minuten nach der Pause hätte der eingewechselten Jim-Patrick Müller mit einem Schuss aus der Drehung den Ausgleich schaffen können. Doch dann kam Shaqiri und traf mit einem Freistoß. Es war sein erster wichtiger Treffer für seinen neuen Verein. Mandzukic verpasst dann die Entscheidung nach feiner Müller-Vorarbeit (80.), danach macht es der Kroate besser nach Vorarbeit von Shaqiri und durfte für Claudio Piazarro auf die Bank, der vom Schweizer fein in Szene gesetzt wurde.

In Chemnitz rauchte es gewaltig

Zuvor war auch Energie Cottbus in der ersten Runde gescheitert. Die Lausitzer verloren das Duell beim Ligakonkurrenten SV Sandhausen deutlich mit 0:3 (0:2). Aufsteiger Sandhausen überstand das erste Mal seit 17 Jahren die Auftaktrunde. Frank Löning (3. Minute) und Daniel Schulz (10.) schossen die schnelle Führung gegen Cottbus heraus, Jan Fießer (90.) sorgte für die endgültige Entscheidung.

Dynamo Dresden zog hingegen durch den 3:0 (2:0)-Erfolg beim Chemnitzer FC in die zweite Runde ein. Das Sachsenderby musste zeitweise wegen des Abbrennens von Rauchbomben unterbrochen werden. Schiedsrichter Markus Schmidt stoppte das Spiel für vier Minuten, weil das Dynamo-Tor wegen Rauchschwaden nicht mehr zu sehen war. Für Dresden trafen Robert Koch (31.) und Mickael Poté (41.) vor der Pause, Christoph Buchner (79.) beendete mit einem Eigentor die letzten Hoffnungen der Chemnitzer.

Union Berlin rettete sich beim 1:0 (0:0, 0:0) bei Rot-Weiss Essen mit einem Treffer kurz vor Ende der Verlängerung in Runde zwei. Nachdem die Hauptstädter im Vorjahr im Elfmeterschießen beim Revierclub gescheitert waren, erzielte nun Simon Terodde (120.) den entscheidenden Treffer. Zuvor hatten aus der 2. Liga der SC Paderborn, der FC Ingolstadt und Hertha BSC den Sprung in die nächste Runde verpasst.

Die Spiele der zweiten Runde finden am 30. und 31. Oktober statt, die Begegnungen werden am kommenden Samstag ausgelost.

swd/DPA/DPA

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