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Bundeskartellamt eröffnet Verfahren gegen den DFB

Das Bundeskartellamt hat ein Missbrauchsverfahren gegen den Deutschen Fußball-Bund eröffnet. Bei der Vergabe von Tickets für die Fußball-EM 2016 sollen nur zahlende Mitglieder Tickets für Spiele der deutschen Nationalelf bekommen haben.

Deutscher Fußball-Bund

(v.l.) Reinhard Grindel, Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Reinhard Rauball, 1. Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), und Rainer Koch, 1. Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei einer Pressekonferenz

Angesichts der umstrittenen Vergabe von Tickets für die Fußball-EM 2016 in Frankreich hat das Bundeskartellamt nach Angaben eines Sprechers ein Missbrauchsverfahren gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) eröffnet. "Der DFB hat bei dem Verkauf der Tickets für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 den Ticketerwerb an eine kostenpflichtige Mitgliedschaft im Fan Club Nationalmannschaft gekoppelt. Wir können bestätigen, dass das Bundeskartellamt ein Verwaltungsverfahren eingeleitet hat, um diese Praxis zu überprüfen", sagte ein Behördensprecher der "Thüringer Allgemeinen".

In der ersten Verkaufsphase für die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft hatten sich nur registrierte Mitglieder des Fan Clubs Nationalmannschaft beim DFB für Tickets bewerben können. 

amt/DPA
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