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Stärke 0,3: Jubelnde Leicester-Fans lassen die Erde beben

Fällt in großen Fußball-Arenen ein Tor, ist der Jubel der Zuschauer selbst in weiter Entfernung noch zu hören. Die Fans von Premier-Ligist Leicester City aber können Tore offenbar besonders imposant feiern: Ende Februar lösten sie ein Mini-Erdbeben aus.

Erdbeben bei Premier League: Leonardo Ulloa von Leicester City bejubelt seinen Treffer

Erdbeben beim Fußball: Der Treffer von Leicesters Leonardo Ulloa ließ nicht nur die Fans ausrasten, sondern auch einen Seismographen ausschlagen

Wenn Leicester-Fans jubeln, erbebt ihre Stadt: Die Anhänger des englischen Fußball-Erstligisten haben rund um das Stadion ein kleines Erdbeben ausgelöst. Nach dem Siegtor des Tabellenersten in der 89. Minute gegen Norwich Ende Februar etwa hüpften die Fans der Mannschaft von Robert Huth vor Freude - und ließen einen Seismographen ausschlagen, den Geografiestudenten in einer nahe gelegenen Schule aufgestellt hatten. Das Beben nach dem Tor von Leonardo Ulloa hatte demnach die Stärke 0,3. 

Noch stärkeres Erdbeben durch Jamie Vardy?

"Ein paar Tage, nachdem wir die Ausrüstung in der Schule aufgestellt hatten, haben wir die Daten analysiert, und dabei sind uns große Ausschläge auf dem Seismogramm während Fußballspielen im nahe gelegenen Stadium aufgefallen", zitierte die Nachrichtenagentur PA am Dienstag einen Studenten. 

Jetzt seien sie gespannt, welcher Spieler die stärksten seismischen Wellen auslöst. "Wir wetten auf Vardy." Jamie Vardy ist Stürmer der Überraschungsmannschaft dieser Saison und führt die Torjägerliste der Premier League derzeit mit 19 Toren an. Die Studenten veröffentlichen ihre Ergebnisse auf dem Twitter-Account "VardyQuake".


mod/DPA
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