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Deutsche Teams starten jeweils mit Remis

Punkteteilungsorgie in der Europa League: Leverkusen, Hannover, Stuttgart und Gladbach kommen über ein Unentschieden jeweils nicht hinaus. Am dümmsten stellten sich die Gladbacher an.

  Ein Spiel mit Haken und Ösen: Hannovers Jan Schlaudraff und Twentes Robert Schilder beharken sich

Ein Spiel mit Haken und Ösen: Hannovers Jan Schlaudraff und Twentes Robert Schilder beharken sich

Hannover 96 hat mit einem Kraftakt die erste Europokalniederlage in dieser Saison verhindert und seine fantastische Reise fortgesetzt. Nach einem 0:2-Rückstand kam der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga am Mittwochabend beim niederländischen Liga-Spitzenreiter FC Twente Enschede noch zu einem 2:2 (0:1).

Dank eines Doppelpacks binnen sechs Minuten durch einen Treffer des eingewechselten Artur Sobiech (67.) und eines Eigentors von Peter Wisgerhof (73.) blieb die in der ersten Halbzeit überforderte Gäste-Mannschaft auch im neunten Pflichtspiel in dieser Saison ungeschlagen. Wilhelm Janssen (7.) und Nacer Chadli (54.) hatten die Hausherren vor 22 500 Zuschauern im Stadion De Grolsch Veste in Führung gebracht.

Leverkusen trifft das Tor nicht

Viele Chancen, keine Tore: Bayer Leverkusen hat einen enttäuschenden Start in der Europa League hingelegt. Der Tabellen-Zwölfte der Fußball-Bundesliga kam am Donnerstagabend in einem Spiel der vergebenen Möglichkeiten nicht über ein 0:0 gegen Metalist Charkow hinaus. Vor 15.000 Zuschauern in der nur knapp zur Hälfte gefüllten BayArena präsentierte sich die Werkself spielerisch verbessert, aber im Abschluss ohne Durchschlagskraft.

Die größten Chancen verpasste Karim Bellarabi, der in der 82. Minute gleich zweimal am ukrainischen Torhüter Oleksandr Gorjainow scheiterte. Im Nachsetzen traf der eingewechselte Andre Schürrle die Latte. "Vorne fehlte die Entschlossenheit", bemängelte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler schon zur Pause. Im zweiten Spiel der Gruppe K am 4. Oktober bei Rosenborg Trondheim zählt für die Leverkusener jetzt nur ein Sieg.

Stuttgart verpasst Erfolgserlebnis

Auch auf der internationalen Fußball-Bühne hat Bundesliga-Fehlstarter VfB Stuttgart die Trendwende nicht geschafft. Die Schwaben mussten sich am Donnerstag im ersten Gruppenspiel der Europa League mit einem 2:2 (1:1) gegen Steaua Bukarest begnügen und blieben im fünften Pflichtspiel nacheinander sieglos. Vedad Ibisevic (5. Minute) und Georg Niedermeier (85.) mit dem späten Ausgleich trafen für den VfB, Alexandru Chipciu (6.) und Raul Rusescu (80./Foulelfmeter) waren für die Rumänen erfolgreich. Vor 17.155 Zuschauern trafen Cacau und Tunay Torun zudem insgesamt dreimal Latte und Pfosten für die Stuttgarter, die ihr zweites Spiel in der Gruppe E am 4. Oktober bei Molde FK in Norwegen bestreiten.

Wendt setzt Handelfmeter an die Latte

Trainer Lucien Favre hat hoch gepokert und zumindest nicht verloren. Doch das 0:0 zum Auftakt der Europa League bei Zyperns Meister AEL Limassol ist für Borussia Mönchengladbach eindeutig zu wenig. Oscar Wendt vergab in der letzten Sekunde der Nachspielzeit sogar einen Handelfmeter, als er am Aluminium scheiterte. Ohne Spielgestalter Juan Arango, Kapitän Filip Daems und Zwölf-Millionen-Mann Luuk de Jong blieben die Fußballer vom Niederrhein den Beweis ihrer Klasse der vergangenen Saison schuldig.

kng/DPA/DPA
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