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Stuttgart ist raus - Frankfurt im Schongang weiter

Sein Debut als VfB-Trainer hatte sich Thomas Schneider anders vorgestellt: Stuttgart hat gegen Rijeka den Einzug in die Gruppenphase der Europa League verpasst. Auch die letzte Hoffnung starb.

  Cacau setzt sich gegen Rijekas Nikola Pokrivac durch: Die Stuttgarter bemühten sich, doch der Erfolg blieb aus.

Cacau setzt sich gegen Rijekas Nikola Pokrivac durch: Die Stuttgarter bemühten sich, doch der Erfolg blieb aus.

Thomas Schneider hat ein misslungenes Debüt als neuer Trainer des VfB Stuttgart hingelegt und mit den Schwaben die Gruppenphase der Europa League verpasst. Der Fußballbundesligist kam bei der Premiere des früheren Jugend-Coaches gegen Außenseiter HNK Rijeka nicht über ein peinliches 2:2 (1:1) hinaus und muss damit nach dem 1:2 im Playoff-Hinspiel auf millionenschwere Einnahmen aus dem Wettbewerb verzichten. Auch der letzte Hoffnungsschimmer ist inzwischen erloschen: Für das ausgeschlossene Team von Fenerbahce Istanbul rutschte per Losentscheid Apoel Nikosia und eben nicht die VfB nach.

Vor 30.200 Zuschauern besiegelte Goran Mujanovic das bittere Aus mit seinem Tor in der vierten Minute der Nachspielzeit. Leon Benko hatte die Kroaten nach 30 Minuten in Führung gebracht, der Treffer von Christian Gentner (34. Minute) und das Eigentor von Luka Maric (75.) waren zu wenig für den VfB. Die Aufbruchstimmung unter Schneider ist so schon vor dem ersten Bundesligaspiel gegen Hoffenheim am Sonntag zu großen Teilen verpufft.

Dabei wurde schon beim Blick auf die Aufstellung deutlich, dass sich beim VfB etwas verändert hatte. Im Vergleich zum letzten Spiel unter dem am Montag gefeuerten Bruno Labbadia standen fünf Neue in der Startelf, darunter auch William Kvist. Der Däne war unter Labbadia überhaupt nicht mehr zum Zug gekommen und wurde immer wieder als potenzieller Abgang gehandelt. Im 4-4-2 von Schneider war Kvist gemeinsam mit Ersatz-Kapitän Christian Gentner auf der Doppelsechs unterwegs, das Sturmduo bildeten Cacau und Torjäger Vedad Ibisevic.

VfB erarbeitet sich deutliches Chancenplus

Im roten Trainingsanzug sah Schneider, dass sich die Mannschaft von Beginn an bemühte - und dabei lautstark von den hoffnungsvollen Fans unterstützt wurde. Eine Kombination von Kvist und Martin Harnik in der 5. Minute verpuffte, kurz darauf scheiterte der Österreicher nach einer Vorlage von Cacau aus kurzer Distanz. Auf der Gegenseite hatten die Schwaben Glück, dass Torwart Sven Ulreich blitzschnell reagierte, als Benedikt Röcker eine flache Hereingabe fast ins eigene Tor gelenkt hätte (14.).

Der VfB blieb permanent in der Vorwärtsbewegung und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus, ohne aber ganz klare Möglichkeiten zu erspielen - und wurde dann eiskalt erwischt. Nach einem langen Ball von der Mittellinie fehlte bei Ulreich und Röcker jegliche Abstimmung, der Ball rutsche zwischen beiden hindurch und rollte in Richtung leeres Tor. Leon Benko bedankte sich und erzielte wie im Hinspiel vor einer Woche in Kroatien das 1:0 (30.).

Bevor der Frust aber zu groß werden konnte, brachte Gentner Stuttgart wieder zurück ins Spiel. Eigentlich schon festgelaufen beim Dribbling, chippte der 28-Jährige den Ball nach 34 Minuten kniend über den unsicheren Gästetorhüter Ivan Vargic ins lange Eck - 1:1, der VfB war wieder da.

Nach dem Seitenwechsel kamen die in der Liga noch ungeschlagenen Kroaten wesentlich schwungvoller zurück und setzten den VfB unter Druck. Erneut Röcker erwies sich dabei als Unsicherheitsfaktor und ermöglichte den Gästen immer wieder gefährliche Situationen. Auch der Verein vom Neckar hatte in der munteren Partie gute Gelegenheiten, Traoré aber scheiterte am Pfosten (67.). Davon lies sich der Flügelflitzer jedoch nicht entmutigen und zwang Maric nach 75 Minuten zu einem Eigentor. Die fällige Verlängerung verhinderte Mujanovic mit dem 2:2 - und hinterließ beim VfB große Enttäuschung.

Auslosung mit Frankfurt und Freiburg

Im Gegensatz zum VfB ist Eintracht Frankfurt nach knapp sieben Jahren wieder in Europa angekommen - wenn auch ohne Glanz und Gloria. Dank eines im Sparmodus erzielten 2:1 (1:0) im Playoff-Rückspiel gegen FK Karabach Agdam zog der Fußball-Bundesligist in die Gruppenphase der Europa League ein und hofft nun bei der Auslosung an diesem Freitag auf attraktive Gegner. Die Hessen werden aus Topf drei gelost. Als zweiter deutscher Vertreter ist der SC Freiburg dabei, der sich als Bundesliga-Fünfter der vergangenen Saison direkt für die Gruppenphase qualifiziert hatte.

mad/Martin Moravec/DPA/DPA

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