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Jens Lehmann soll für Ausraster auf Autobahn 240.000 Euro zahlen

Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann soll auf der Autobahn einen Fiat ausgebremst haben und dem Fahrer an den Kragen gegangen sein. Das Gericht wertet den Vorfall als versuchte Körperverletzung und brummte ihm eine saftige Strafe auf.

Der ehemalige Nationaltorwart Jens Lehmann

Der ehemalige Torwart Jens Lehmann soll einen Autofahrer attackiert haben

Im Auto können die Emotionen schon mal hochkochen. Und das kann unter Umständen richtig teuer werden. Diese Erfahrung machte jetzt der ehemalige Nationaltorwart . Er soll im November einen Autofahrer auf der Autobahn attackiert haben. Nun liegt gegen ihn ein Strafbefehl in Höhe von 240.000 Euro vor - wegen Nötigung und versuchter Körperverletzung.

„Die Fahrweise des Autos vor ihm bereitete Herrn Lehmann offensichtlich Ärger“, zitiert der "Focus" den Sprecher der Staatsanwaltschaft München, Florian Gliwitzky.

Lehmann soll mit seinem Wagen einen Fiat Stilo auf der Autobahn 952 bei Starnberg überholt und ausgebremst haben, kurz vor der Ausfahrt Percha kamen beide schließlich zum Stehen. Laut Strafbefehl stieg der Ex-Torhüter dann aus und fasste seinem Kontrahenten sogar an den Schal. Das werten die Ermittler als versuchte .

"Ich habe noch nie jemanden bedroht oder gewürgt"

Die Summe setzt sich aus 60 Tagessätzen à 4000 Euro zusammen, die sich nach dem monatlichen Nettoeinkommen richtet.

Gegen den Strafbefehl legte Lehmann laut "Bild" Einspruch ein. Am 16. September wird der Fall vor dem Amtsgericht verhandelt. Gegenüber  dem Blatt bestreitet er die Vorwürfe: "Ich habe noch nie jemanden bedroht oder gewürgt."

jek

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