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Stars des FC Barcelona praktisch verletzungsfrei - wegen Gen-Tests?

Die heiße Saisonphase im europäischen Spitzenfußball beginnt - und mit ihren Belastungen werden auch die Verletzungssorgen der Vereine größer. Nur beim FC Barcelona sind fast alle Stars gesund. Wie kann das sein?

FC Barcelona verletzungsfrei dank Gen-Tests

Gut gelaunt und gesund: Die Stars des FC Barcelona - Lionel Messi, Gerard Pique, Luis Suarez - beim Abschlusstraining vor dem Champions-League-Spiel bei Arsenal London

Bei den Spielern des FC Bayern München häufen sich schon seit längerer Zeit die Muskelverletzungen. Auch bei anderen großen Vereinen in Europa fallen im Frühjahr immer mehr Stars aus, wenn sich die Belastungen einer langen Saison stärker bemerkbar machen. Umso erstaunlicher: Ausgerechnet im Kader des amtierenden Champions-League-Siegers FC Barcelona fehlt zurzeit nur ein einziger Spieler - Rafinha, Bruder von Bayern-Star Thiago, laboriert an einem Kreuzbandriss.

Die Barca-Stars sind naturgemäß im Dauereinsatz: 20er-Liga, Pokal, in der Champions League fast immer bis zum Schluss dabei. Wie kann es sein, dass sich das gesundheitlich kaum bemerkbar macht? Wie die englische "Daily Mail" berichtet, könnte der Grund dafür eine neue Methode der medizinischen Abteilung des Klubs sein: Als erster Verein weltweit wird die Verletzungsprävention der Spieler mit DNS-Tests gesteuert. Den Spielern wurden Speichelproben entnommen, um festzustellen, wer ausgeprägtere Anlagen für Muskelverletzungen hat. Mithilfe der Ergebnisse wurden individuell zugeschnittene Trainings- und Regenerationspläne erstellt.

Gen-Tests beim FC Barcelona: "Sehr Science-Fiction-mäßig"

Die an dem Projekt beteiligte schwedische Ärztin Matilda Lundblad sagt der "Daily Mail": "Es ist sehr Science-Fiction-mäßig. Doktor Ricard und ich analysieren die Gene aus dem Speichel und finden dann Wege, die Fitnessprogramme zu individualisieren." Ob das wirklich der Schlüssel zum Erfolg ist, wagen derweil einige Fußball-Fans zu bezweifeln. So wird im "Sport1"-Forum heftig diskutiert. Ein User glaubt dabei nicht an die futuristischen Behandlungsmethoden, sondern hält eine meteorologische Erklärung für einleuchtender: das gute Wetter in Barcelona. Dort wären es zurzeit immer zwischen 14 und 18 Grad, das käme den Barca-Profis zugute: "Lass die mal hier in den Wintermonaten auflaufen. Dann zählen wir nochmal durch."

tim
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