stern.de für unterwegs
. .
Fußball-News
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
27. März 2009, 16:35 Uhr

Hoeneß erwartet "brutalen Kampf" um Ribéry

Klare Worte von Uli Hoeneß: Es werde ein "brutaler Kampf", Franck Ribéry bei den Bayern zu halten. Der Bayern-Manager warf den Beratern des französischen Nationalspielers vor, dessen vorzeitigen Abschied zu provozieren.

Zoom
bayern, ribery, berater, kampf

Franck Ribéry will die Aussicht haben, internationale Titel zu gewinnen, sonst geht er© Uwe Lein/AP

Manager Uli Hoeneß von Bayern München hat den Beratern von Franck Ribéry vorgeworfen, einen vorzeitigen Abschied ihres Mandanten vom deutschen Fußball-Rekordmeister zu provozieren. "Berater verdienen generell nur an Transfers, nicht wenn ein Spieler jahrelang bei dem gleichen Verein bleibt", erklärte Hoeneß in einem Interview der "Bild-Zeitung". Gleichzeitig äußerte er die Befürchtung, dass es "ein brutaler Kampf" werde, den Franzosen zu halten.

Hoeneß gab sich optimistisch, dass Ribéry seinen Vertrag bis 2011 erfüllt: "Er hat hier noch zwei Jahre ohne jede Klausel. Und er und seine Familie fühlen sich hier sehr wohl." Der Manager kündigte außerdem an, dass sich der FC Bayern nicht aus dem Konzept bringen lassen wolle: "Unser Ziel ist es, Franck mit aller Macht zu halten. Es werden Anfragen für ihn kommen. Deshalb wird die wichtigste Sache sein, dass wir nicht wackeln."

Allerdings räumte Hoeneß ein, dass dem FC Bayern bei seinem künftigen Ringen um Ribéry zumindest in einem Punkt doch die Hände gebunden sein könnten. "Nur eine Aussichtslosigkeit auf einen internationalen Titel könnte seine (Ribérys) Meinung in Richtung Wechsel verändern", sagte der 57-Jährige, betonte aber: "Ich sehe diese Aussichtslosigkeit nicht." Aktuell trifft der FC Bayern im Viertelfinale der Champions League auf den FC Barcelona.

In diesem Zusammenhang nannte Hoeneß zumindest die direkte Qualifikation für die Champions League als oberstes Saisonziel: "Die müssen wir erreichen. Alleine schon, um im Kampf um Ribéry gute Karten zu haben." Eine besondere Bedeutung misst Hoeneß dabei der nächsten Bundesliga-Begegnung bei: "Wenn wir in Wolfsburg gewinnen, werden wir auch Deutscher Meister." Die Bayern und der VfL liegen punktgleich einen Zähler hinter Tabellenführer Hertha BSC Berlin.

Klinsmann liegt im Plan

Hoeneß brach außerdem eine Lanze für den bereits ein paar Mal angezählten Trainer Jürgen Klinsmann. "In der Champions League liegt er über dem Plan, hat kein Spiel verloren. Ein Aus im DFB-Pokal kann immer mal passieren, in der Meisterschaft sind wir immer noch im Plan. Der Satus Quo lautet: Wir haben keine Gründe, irgendwelche Zweifel an ihm zu äußern." Klinsmann, betonte Hoeneß, "hat unser vollstes Vertrauen."

Begeistert äußerte sich Hoeneß über die beiden Zugänge des FC Bayern für die kommende Saison. Der Ukrainer Anatolij Timoschtschuk von Zenit St. Petersburg sei ein "absoluter Kracher", er könne "ein Stratege werden wie früher Franz Beckenbauer". Von Ivica Olic, den die Münchner vom Hamburger SV holten, weil er "gut und günstig war", ist Hoeneß angenehm überrascht: "Bei dem wird erst jetzt klar, wie gut er eigentlich ist. Ein echter Profi."

Weitere Zugänge neben Timoschtschuk und Olic sowie Alexander Baumjohann von Borussia Mönchengladbach für die kommende Spielzeit schloss Hoeneß nicht aus. Bei der Besetzung der rechten Abwehrseite wird der FC Bayern unter Umständen noch aktiv werden. Auch Torhüter Michael Rensing darf sich nicht unbedingt sicher fühlen: Zweifel am Nachfolger von Oliver Kahn bestünden "eigentlich nicht", behauptete Hoeneß, sagte aber auch: "Wir schauen uns die ganze Saison an. Gegen Wolfsburg und Barcelona muss er als Torwart zeigen, was er kann."

SiD
KOMMENTARE (2 von 2)
 
SethusCalvisius (27.03.2009, 17:45 Uhr)
Schön,
dass Uli jetzt das Problem hat, das er sonst ständig anderen Vereinen bereitet.
Wer im übrigen meint, Bayern könnte den Abgang Riberys locker wegstecken, sollte sich noch einmal die Bayern-Spiele der Saison 2006/2007 ansehen.
Turmsicht (27.03.2009, 16:29 Uhr)
Lasst ihn gehen
Auch ohne Ribery haben die Bayern Tore geschossen, sogar deutlich mehr als mit dem Franzosen. Diese dauernden Possen um extravagante Fußballprofis sind nicht mehr zu ertragen, und die Medien sollten endlich aufhören, daraus immer wieder Aufmacher zu machen.
MEHR ZUM ARTIKEL
Bayern München Hoeneß wettert gegen Löw

Uli Hoeneß kann es nicht lassen: Mit deutlichen Worten hat der Bayern-Manager verbale Giftpfeile in Richtung DFB und Bundestrainer Joachim Löw abgeschossen. Außerdem gab er kund, dass in der Sommerpause kein weiterer Stürmer verpflichtet wird - aber an einem jungen Mittelfeldspieler gibt es großes Interesse. mehr...

FC Bayern München Hoeneß geht, Rummenigge bleibt

Während Manager Uli Hoeneß seinen Vertrag beim FC Bayern zum Saisonende nicht verlängern wird, denkt der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge an eine Erneuerung seines Kontraktes über das Jahr 2009 hinaus. Oliver Kahn scheint als Ersatz für Hoeneß nicht mehr erste Wahl zu sein. mehr...

25. Spieltag Bayern und Wolfsburg schließen auf

Der FC Bayern und der VfL Wolfsburg dürfen sich beim VfB Stuttgart bedanken, dass sie auf einen Punkt an Spitzenreiter Hertha herangerückt sind. Denn der VfB gewinnt gegen Berlin. Hoffenheim lässt gegen Hannover Federn, Leverkusen gegen Frankfurt. Bremen bekommt in der Bundesliga einfach nicht die Kurve und verliert beim BVB. mehr...

 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player