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3. Mai 2010, 16:52 Uhr

Ribéry zieht bittere Saisonbilanz

Franck Ribéry zieht trotz der Erfolge des FC Bayern eine negative Saison-Bilanz. "Der schlimmste Moment meiner Karriere waren die ersten sechs Monate in dieser Saison", so der Franzose, der wegen einer Roten Karte um sein Mitwirken im Champions-League-Finale bangt.

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Es war eine harte Saison für Franck Ribéry bei den Bayern - und sie ist noch nicht zuende© DPA/Dominic Favre

Nach einer Spielzeit voller Rückschläge hat Franck Ribéry vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München eine bittere Saisonbilanz gezogen. "Der schlimmste Moment meiner Karriere waren die ersten sechs Monate in dieser Saison, als ich mich am Knie verletzt habe", gestand der französische Nationalspieler am Montag in einem Interview auf der WM-Seite des Fußball-Weltverbandes Fifa. "Das war sehr hart für mich und es war damit meine schwierigste Saison bisher." Wegen seiner anhaltenden Knieprobleme war Ribéry in dieser Spielzeit nur schwer in Tritt gekommen.

Ob der französische Wirbelwind wenigstens mit dem Finale in der Champions League einen versöhnlichen Saisonabschluss mit dem FC Bayern feiern kann, entscheidet sich am Mittwoch. Dann will die Europäische Fußball-Union (Uefa) über den Einspruch des FC Bayern gegen die Drei-Spiele-Sperre für Ribéry verhandeln. Der Franzose hatte im Halbfinal-Hinspiel der europäischen Königsklasse gegen Olympique Lyon (1:0) die Rote Karte gesehen. Ein Foul an Lyon-Stürmer Lisandro Lopez hatten die Uefa-Gremien als Tätlichkeit bewertet.

Dies war beim FC Bayern auf Unverständnis gestoßen. "Wir können diese Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen und halten sie für absolut falsch. Der Vorwurf der Tätlichkeit trifft hier nicht zu", argumentierte der deutsche Rekordmeister. "Wir werden kämpfen. Das sind wir uns und speziell Franck schuldig", kündigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor seinem Auftritt in Nyon an.

DPA/dab
 
 
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