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Katar pampert FC Bayern mit Millionen

Finanzieller Erfolg für die Bayern: Der deutsche Rekordmeister hat einen langfristigen Vertrag mit dem Flughafen Doha in Katar abgeschlossen. Der spült den Bayern in den nächsten Jahren Millionen in die Kassen.

 Karl-Heinz-Rummenigge

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge will mit den Katarern gemeinsam soziale Projekte und den Dialog über gesellschaftspolitisch kritische Themen fördern".

Der FC Bayern München hat mit dem neuen Haupstadtflughafen in Katar, dem Gastgeberland der Fußball-WM 2022, einen langfristigen Sponsorenvertrag geschlossen. Die Kooperation mit seinem insgesamt zehnten Platinpartner gab der deutsche Rekordmeister am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Doha bekannt.

"Ich freue mich, mit Doha Airport einen Sponsor aus der Tourismusbranche begrüßen zu dürfen. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie", äußerte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge in einer Vereinsmitteilung. "Teil der Kooperation ist es, dass wir gemeinsam soziale Projekte und den Dialog über gesellschaftspolitisch kritische Themen fördern werden."

Kritik von Menschenrechtlern

Ungeachtet der Kritik von Politikern und Menschenrechtlern etwa an den Arbeitsbedingungen in Katar hat der FC Bayern in den vergangenen sechs Jahren jeweils auch sein Winter-Trainingslager in dem Golfstaat abgehalten. "Dass Katar ein starker Investor in Deutschland ist und hier ausschließlich Beziehungen zwischen Bayern und katarischen Unternehmen betroffen sind, dagegen ist aus außenpolitischer Sicht nichts einzuwenden", erklärte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in der "Bild".

Die Zeitung gab die Laufzeit des Vertrages mit sieben Jahren an. Über Dauer und das finanzielle Volumen machten die neuen Partner keine Angaben. An der Präsentation in Doha nahmen neben Rummenigge auch Bayern-Profi Franck Ribéry sowie Nationalspielerin Lena Lotzen teil.

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