Startseite
News-Ticker

Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident

Der Tag, an dem die unselige Ära Blatter auch formal endet, ist gekommen. Der Weltfußballverband Fifa hat das grundlegende Reformen beschlossen und am Abend einen neuen Präsidenten gewählt. Die Ereignisse im stern-News-Ticker.

Gianni Infantino beim Fifa-Kongress in Zürich

Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident

Ist es der Beginn einer neuen Zeitrechnung im Weltfußball? Beerdigt die Fifa das korrupte System Blatter endgültig. Oder lebt es unter einem anderen Präsidenten fort. Die Wahl des Nachfolgers von Sepp Blatter wird mit Spannung erwartet. Das Prozedere wird jedoch nicht vor dem Mittag beginnen. Der Vormittag im Zürcher Hallenstadion stand im Zeichen der Verabschiedung eines Reformpaketes, mit dem sich der Verband von Grund auf erneuern will. 207 Delegierte nehmen an dem außerordentlichen Kongress des Weltfußballverbandes teil.

+++ 18.01 Uhr: Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident+++

Gianni Infantino ist in Zürich zum neuen Fifa-Präsidenten gewählt worden. 115 Delegierte gaben dem Schweizer ihre Stimme. Auf Hauptkonkurrent Scheich Salman entfielen nur 88 Stimmen.

Das Ergebnis des zweiten Wahlgangs: Infantino 115, Salman 88, Prinz Ali 4, Champagne 0. 

+++ 17.42 Uhr: Wahlzettel werden ausgezählt +++

Nachdem auch Zimbabwe zum zweiten Mal abgestimmt hat, beginnt nun die Auszählung der Wahlzettel. Im ersten Durchgang dauerte dies gut 30 Minuten. Eventuell steht der neue Fifa-Präsident also kurz nach 18 Uhr fest - es ist allerdings nicht sonderlich wahrscheinlich. Vielmehr erwarten Experten einen dritten Wahlgang.

+++ 17.38 Uhr: Zweite Stimmabgabe kurz vor Abschluss +++

Wieder soll sich Zimbabwe für die Wahl vorbereiten. Das Land ist das letzte der stimmberechtigten 207 Nationen. Lange dürfte es also nicht mehr dauern ...

+++ 17.15 Uhr: Erstmals zweiter Wahlgang seit 1974 +++

Erstmals seit 42 Jahren ist ein zweiter Wahlgang nötig, um einen neuen Fifa-Präsidenten zu bestimmen. 1974 bezwang João Havelange aus Brasilien den Engländer Stanley Rous.

+++ 17.10 Uhr: Wahlgang-Halbzeit in Zürich +++

Inzwischen ruft der stellvertretende Generalsekretär Kattner Länder mit "M" als Anfangsbuchstaben auf. Damit dürften in etwa die Hälfte der 207 stimmberechtigten Länder gewählt haben. 

+++ 16.54 Uhr: Deutschland gibt Stimme ab +++

Man ist beim Buchstaben "G" wie Germany angekommen. Für den DFB wird erneut Reinhard Grindel abstimmen.

Reinhard Grindel

Reinhard Grindel, hier beim ersten Wahlgang, hat auch die zweite Stimmabgabe für den DFB übernommen


+++ 16.24 Uhr: Zweiter Wahlgang läuft +++

Der stellvertretende Fifa-Generalsekretär Markus Kattner ruft die ersten Delegierten zum zweiten Wahlgang auf. Erneut werden die Länder alphabetisch sortiert zur Urne gebeten. Spannend wird nun vor allem sein, wie sich die 27 Unterstützer von Prinz Ali und dem Franzosen Champagne (7 Unterstützer) entscheiden werden. Sollten sie ihre Stimme jeweils erneut ihrem Favoriten geben, wird es in Zürich einen weiteren Wahlgang geben. 

+++ 16.12 Uhr: Gianni Infantino gewinnt erste Runde +++

Uefa-Kandidat Gianni Infantino hat die erste Wahlrunde mit 88 Stimmen gewonnen. Doch Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa kommt auf 85 Stimmen. Es wird eine zweite Wahlrunde geben.

Das Resultat: Infantino 88, Salman 85, Champagne 7, Prinz Ali 27.

Im zweiten Wahlgang reicht jetzt die einfache Mehrheit von 104 Stimmen aus, um neuer Fifa-Präsident zu werden.

+++ 15.41 Uhr: Auszählung der Stimmen beginnt +++

Die Fifa teilt mit, dass der erste Wahlgang abgeschlossen ist. Alle 207 Delegierten hätten ihre Stimme abgegeben, heißt es. Nun wird in Zürich ausgezählt. Dass es gleich im ersten Wahlgang eine Zwei-Drittel-Mehrheit für einen der vier verbliebenen Kandidaten gibt, gilt jedoch als eher unwahrscheinlich.

+++ 15.37 Uhr: Zimbabwe zur Wahl aufgerufen +++

Der erste Wahlgang nähert sich dem Ende. Inzwischen ist auch Zimbabwe aufgerufen, sich auf die Stimmabgabe vorzubereiten. 

+++ 15.25 Uhr: Wahlgang noch nicht abgeschlossen +++

Noch immer werden in Zürich die Delegierten der einzelnen Länder nacheinander zur Wahlurne gebeten. Überwacht wird die Wahl von einem Notar.

Fifa-Wahlzettel

Ein Fifa-Delegierter hält einen Wahlzettel in der Hand, auf dem auch noch Tokyo Sexwale geführt wird. Der Südafrikaner hat seine Kandidatur jedoch freiwillig zurückgezogen

Wer neuer Fifa-Präsident werden will, muss im ersten Wahlgang zwei Drittel der 207 Stimmen der anwesenden und stimmberechtigten Fifa-Mitglieder auf sich vereinen. Derzeit sind das 138 Stimmen. Erreicht keiner der Kandidaten diese Mehrheit, folgen weitere Wahlgänge. Dabei reicht dann die einfache Mehrheit von 104 Stimmen. Vom zweiten Wahlgang an scheidet jeweils der Kandidat mit den wenigsten Stimmen aus. 

+++ 13.59 Uhr: Diego Maradona stellt sich hinter Prinz Ali +++

Fußball-Idol Diego Maradona fordert vom neuen Fifa-Präsidenten, den Verlockungen des Milliardengeschäfts zu widerstehen. "Der Präsident darf das Amt nicht ausführen, um sich mit Millionen zu bereichern, durch Sponsoren und die Weltmeisterschaften. Dann hat er meine Unterstützung", sagt der Argentinier kurz vor der Wahl des Blatter-Nachfolgers der argentinischen Nachrichtenagentur Telam. Für das Votum stellt sich Maradona hinter Prinz Ali aus Jordanien, nennt aber auch Scheich Salman aus Bahrain als Favoriten. 

Dagegen bezeichnet er den Schweizer Gianni Infantino als "Verräter". Der Wunschkandidat des Deutschen Fußball-Bundes habe noch immer so weiter gemacht, als sei nichts gewesen, als Blatter bereits "in den Seilen hing, um nicht zu sagen fast hinter Gittern war", erklärt Maradona seine Ablehnung.

+++ 13.51 Uhr: Erster Wahlgang gestartet +++

Nach dem freiwilligen Verzicht von Kandidat Sexwale beginnt in Zürich der erste Wahlgang. Da jeder Delegierte einzeln aufgerufen wird, dürfte sich das Prozedere hinziehen.

+++ 13.45 Uhr: Sexwale verzichtet auf Kandidatur +++

Sexwale will nun doch nicht mehr Fifa-Präsident werden. Er verzichtet überraschend freiwillig und zieht sich aus der Wahl zurück. "Ich lasse nur vier Leute übrig. Es ist euer Problem jetzt", sagte der Südafrikaner bei seiner Ansprache vor den 207 Wahl-Delegierten. "Es war eine gute Zeit für mich, ich bin bereit zu dienen, meine Kampagne ist zu Ende", fügt der ehemalige Anti-Apartheidskämpfer an. 

+++ 13.31 Uhr: Tokyo Sexwale folgt auf Infantino +++

Nachdem Gianni Infantino als erster der bisherigen Kandidaten die ihm zur Verfügung stehende Redezeit voll ausgeschöpft hat, wendet sich nun der südafrikanische Anwärter Tokyo Sexwale an die Delegierten. 

+++ 13.29 Uhr: Infantino verteidigt Finanzpläne: "Geld der Fifa ist Ihr Geld" +++

Infantino verteidigt seine finanziellen Versprechungen an die Fifa-Mitglieder. "Ich frage Sie alle: Wenn die Fifa fünf Milliarden einnimmt, können wir dann nicht 1,2 Milliarden reinvestieren", sagte der Schweizer am Freitag beim Wahlkongress in Zürich. "Das Geld der Fifa ist Ihr Geld. Das Geld der Fifa muss der Entwicklung des Fußballs dienen." Für diese Aussage erhält Infantino Extra-Applaus von Vertretern der Nationalverbände.

+++ 13.22 Uhr: Infantino spricht auch über Fifa-Krise +++

Anders als seine Vorredner spricht Gianni Infantino auch den Fifa-Skandal deutlich an. 

+++ 13.15 Uhr: Gianni Infantino als vierter Redner +++

Inzwischen redet Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino - und er beweist zunächst, dass er vieler Sprachen mächtig ist. Nach Italienisch, Deutsch, Französisch und Spanisch wendet er sich letztlich auf Englisch an die Delegierten.

+++ 13.11 Uhr: Champagne gegen WM-Aufblähung auf 40 Teams +++

Kandidat Champagne beklagt in seiner Ansprache eine Ungleichheit der Fußball-Kontinente. Das Gefälle zwischen den Ländern der reichen Ligen, und denen, die die jungen Spieler hervorbringen, sei ungerecht. Der Franzose warnt vor einer Entwicklung wie im Basketball, wo die amerikanische Profiliga alles dominiere, aber Nationalverbände hinten anstünden. Zudem spricht er sich gegen eine Aufblähung der WM auf 40 Teams aus. Mit ihm werde die Fifa demokratischer.

+++ 13.03 Uhr: Jérome Champagne übernimmt Rednerpult +++

Inzwischen darf Jérome Champagne seine Bewerbungsrede halten. Dem Franzosen werden wie auch Tokyo Sexwale aus Südafrika kaum Chancen eingeräumt.

+++ 12.59 Uhr: Scheich Salman: Alle Ämter demokratisch erreicht +++

Scheich Salman betont, dass er alle seine Fußball-Ämter durch demokratische Wahlen erreicht habe. Der Cousin des Königs von Bahrain war wegen einer angeblichen Denunziation von oppositionellen Fußballern während der Niederschlagung der Demokratiebewegung im Jahr 2011 kritisiert worden. Die Vorwürfe hatte er stets zurückgewiesen. 

Ferner schlägt er vor, einen Jugend-Rat einzuführen, um dem Nachwuchs eine Stimme zu geben.

+++ 12.53 Uhr: Auf den Prinz folgt der Scheich +++

Nach Prinz al-Hussein redet nun der von vielen als Favorit auf den Fifa-Chefposten betrachtete Scheich Salman Bin Ibrahim al Chalifa. Anders als sein Vorgänger spricht er frei und liest seine Rede nicht ab.

+++ 12.47 Uhr: Prinz Ali will Expertengremium mit Kofi Annan installieren +++

Prinz Ali verspricht für den Fall seiner Wahl die Einführung eines prominenten, externen Expertengremiums. Mit dieser Gruppe um den ehemaligen Uno-Generalsekretär Kofi Annan wolle er den Kulturwandel bei der Fifa einleiten. "Wir lassen das Schlimme hinter uns, aber bewahren das Gute", sagte der Jordanier.

+++ 12.43 Uhr: Prinz Ali bin al-Hussein als erster Redner +++

Als erster der fünf Kandidaten auf das Amt des Fifa-Präsidenten darf sich Bewerber Prinz Ali bin al-Hussein mit seiner Rede an die Abgeordneten wenden. Auch ihm stehen 15 Minuten Redezeit zu.

Bei der vergangenen Präsidentschaftswahl war der jordanische Verbandspräsident gegen Joseph Blatter unterlegen, hatte mit 73 Stimmen aber einen Achtungserfolg erzielt. Dies wird ihm diesmal nicht zugetraut.

+++ 11.55 Uhr: Özil hat seinen persönlichen Favoriten +++


+++ 11.31 Uhr: Politische und ökonomische Entscheidungsebene trennen +++

Mit der Reform will der Weltverband die politische von der ökonomischen Entscheidungsebene trennen. Zudem gilt für den Fifa-Präsidenten und die Mitglieder des neuen Councils, das das umstrittene Exekutivkomitee ablösen soll, eine Beschränkung auf drei Amtszeiten à vier Jahre. Sie müssen sich vor Amtsantritt einem externen Integritätscheck unterziehen, ihre Gehälter werden offengelegt.

+++ 11.28 Uhr: Reformpaket mit großer Mehrheit verabschiedet +++

Der Fifa-Kongress hat umfangreiche Reformen verabschiedet. Das Paket mit einer Machtbeschränkung für den Präsidenten und die Exekutivmitglieder erhielt bei der Versammlung der FIFA-Mitglieder die notwendige Drei-Viertel-Mehrheit.

+++ 10.57 Uhr: Zwei Verbände nicht stimmberechtigt +++

Die Fußballverbände aus Kuwait und Jordanien sind bei der Wahl des neuen Präsidenten nicht stimmberechtigt. Das ist mit 165 von 190 gültigen Stimmen beschlossen worden. Eine anstehende Entscheidung über die Aufhebung der Suspendierung beider Nationen wird erst beim Fifa-Kongress im Mai fallen.

+++ 10.55 Uhr: Die Kräfteverhältnisse bei der Abstimmung +++

Eine Übersicht über die Kontinentalverbände und ihre Stimmen. Bekannt ist, dass Europa den Schweizer Infantino unterstützt, die afrikanischen Verbände wollen geschlossen für den Bahrainer Al Chalifa stimmen - das zeigt, wie eng das Rennen ist. Einige Verbände haben ihre Stimmen auch Außenseitern versprochen. Im ersten Wahlgang ist eine Zweidrittelmehrheit für den Sieg nötig.


+++ 10.12 Uhr: Englands Fußball-Chef: Blatter würde wieder gewinnen +++

Das klingt nicht nach Reformwillen: Nach Ansicht von Greg Dyke, Präsident des englischen Fußballverbandes, steht der Fußball nicht vor einem grundlegenden Wandel. "Ich wage die Vorhersage, dass Herr Blatter die Wahl gewinnen würde, wenn er antreten würde." Der Grund sei, dass "viele Leute im Fußball" aus diversen Teilen der Welt einfach nicht verstehen würden, um was es geht. Dennoch: "Den Blatter-Kult gibt es nicht mehr", so Dyke, "wir müssen jetzt aber sicherstellen, dass er nicht vom Kult eines anderen ersetzt wird."

+++ 10.10 Uhr: Sandrock nicht Teil der DFB-Delegation - Abschied vom Verband +++

DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock ist nicht in Zürich anwesend. Offiziell fehlt er aus gesundheitlichen Gründen in der DFB-Delegation, nach Informationen der DPA trennen sich der Verband und Sandrock jedoch. Wie es heißt, gibt der 59-Jährige sein Amt "auf eigenen Wunsch" ab. Das Präsidium hat den Rücktritt angenommen.

+++ 9.58 Uhr: Wirklich alles klar für die Abstimmung? +++


+++ 9.57 Uhr: "Mein Spiel ist ein Männer-Spiel" +++


+++ 9.56 Uhr: Fifa-Fernsteuerung für neue Funktionäre +++

Na klar, die Kollegen der satirischen ZDF-"heute show" haben sich schon ihre Gedanken gemacht, wie es bei der Fifa weitergeht. Ohne Blatter wird ja alles schwieriger:


+++ 9.47 Uhr: Alle erwarten eine zähe Angelegenheit +++

Der Kongress läuft. Niemand rechnet mit einem raschen Ergebnis der Fifa-Wahl. Der frühere US-Nationalspieler Alexi Lalas bringt es für "Foxsports" auf den Punkt: "Aufwachen! We haben nur noch sechs Stunden und 17 Minuten Live-Übertragung von der Fifa-Wahl."


+++ 9.33 Uhr: Afrikaner für Al Chalifa +++

Unmittelbar vor Beginn des Kongresses unterstützen unterschiedliche Gruppen den jeweils besten Kandidaten für ihre Interessen. Ein Verbandsvertreter kündigte an, dass die afrikanischen Fifa-Mitglieder geschlossen für Scheich al Chalifa stimmen werden. Der Grund: "Er ist der beste für die afrikansichen Bedürfnisse", so Simbabwes Verbadschef Phillip Chiyangwa.

+++ 9.14 Uhr: DFB-Chef Koch für Infantino als Blatter-Nachfolger +++

DFB-Interimspräsident Rainer Koch spricht sich erneut für Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino als künftigen Chef der Fifa ausgesprochen. "Wir glauben, dass Infantino der richtige Mann ist, um einen Neuanfang zu schaffen", so Koch Beginn des FIFA-Kongresses. Der Schweizer Infantino sei "bestens mit den Interessen des europäischen Fußballs vertraut, und er kann diese dann auch am besten einbringen. Und es ist wichtig, dass wir die Führung des Weltfußballverbandes aus der europäischen Perspektive mitgestalten", so Koch. Kritisch sehen die Deutschen den anderen Favoriten Al Chalifa. Er habe sich nicht deutlich von Menschenrechtsverletzungen in seinem Heimatland Bahrain distanziert.

+++ 8.45 Uhr: Prince Ali erhofft Fifa, auf die alle stolz sein können +++


("Bin gespannt, was die Wahl heute bringen wird. Fans, Spieler und Trainer in aller Welt schauen hin - lasst uns einen Fifa schaffen, auf die man stolz sein kann.")

+++ 8.38 Uhr: Demonstration für Scheich Al Chalifa +++

Vor dem Tagungsgebäude sprechen sich gut zwei Dutzende Demonstranten für Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa als nächsten FIFA-Chef aus. Auf Papptafeln stehen Slogans wie "FIFA ist sicher mit Salman" oder "Wählt den sauberen Mann". Die Mehrzahl der Männer kommen nach eigenen Angaben aus Bahrain, der Heimat von Scheich Salman. Einer der Demonstranten sagte, er sei Menschenrechtsaktivist. Dieser versuchte zu unterbinden, dass andere Demonstranten mit anwesenden Journalisten sprechen. Unklar ist, ob alle Beteiligten tatsächlich hinter den Botschaften stehen. Scheich Salman geht als Favorit in die Abstimmung für einen Blatter-Nachfolger.


+++ 4.46 Uhr: Blatter will nicht in den Fußball zurück +++

Trotz der Verkürzung seiner Sperre von acht auf sechs Jahre hat Sepp Blatter keine Ambitionen mehr auf eine aktive Position im Fußball. "Genug ist genug", sgat der 79-jährige Schweizer in der "New York Times". Aber er sagt auch: "Ich werde immer Präisdent sein." Einen seiner möglichen Nachfolger, den Bahrainer Scheich Salman al Chalifa, nimmt er gegen Kritik von Menschenrechtsaktivisten in Schutz. "Sein Land ist ein Königreich, also geht es dort anders zu", so Blatter. Es sei fraglich, ob europäische Länder "immer sauber sind, wenn es um Menschenrechte geht."

+++ 0.00 Uhr: US-Verband für Außenseiter al Hussein +++

Der amerikanische Fußballverband will bei der Wahl des neuen Fifa-Bosses für Außenseiter Prinz Ali bin-Hussein stimmen. US-Soccer-Chef Sunil Gulati gibt die Unterstützung per Twitter bekannt. 

Der 40-jährige Prinz, dem wenig Chancen ausgerechnet werden, bedankt sich artig: "Ich bin stolz, die Unterstützung von US-Soccer zu erhalten."


Zur Präsidentenwahl: Wie die Fifa funktioniert


dho/DPA/AFP/Reuters
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools