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Bayern-Tormaschine läuft weiter

Keine Gnade für Rehhagel: Die Bayern haben ihren Torrausch gegen Hertha BSC fortgesetzt. Arjen Robben erzielte drei der insgesamt sechs Tore. Zuvor hatte sich Borussia Dortmund keine Blöße gegeben und führt die Tabelle weiter mit fünf Punkten Vorsprung an.

  Arjen Robben grüßt wohlgestimmt die Bayern-Fans im Olympiastadion: Gegen Hertha gelingen dem Ausnahmestürmer drei Treffer

Arjen Robben grüßt wohlgestimmt die Bayern-Fans im Olympiastadion: Gegen Hertha gelingen dem Ausnahmestürmer drei Treffer

Die neue Tormaschine FC Bayern hat auch eine völlig überforderte Hertha aus Berlin zerlegt. Die in allen Belangen überlegenen Münchner setzten sich im Abendspiel beim Club von Ex-Bayern-Coach Otto Rehhagel deutlich mit 6:0 (3:0) durch und rückten zumindest nach Toren wieder ein kleines Stückchen an Spitzenreiter Borussia Dortmund heran. Nach Punkten trennen die Bayern weiter fünf Zähler vom Meister BVB, der am 26. Spieltag Werder Bremen mit 1:0 bezwang. Für Hertha war es die höchste Heimpleite in der Bundesliga-Historie gemeinsam mit dem 0:6 gegen den HSV im April 1980.

Bereits nach 19 Minuten war die einseitige Partie vor 74.244 Fans - davon rund 20.000 Bayern-Anhänger - im ausverkauften Olympiastadion entschieden. Thomas Müller (9. Minute) und Arjen Robben (12. und 19./Foulelfmeter) erstickten mit ihren frühen Toren jede Hoffnung des krassen Außenseiters Hertha im Keim. Später demütigten Mario Gomez (50./Foulelfmeter), Toni Kroos (51.) und abermals Robben (67./Foulelfmeter) noch die fast bemitleidenswerten Herthaner. Von den letzten 19 Duellen gegen den deutschen Rekordmeister konnte Berlin nur ein einziges für sich entscheiden. Hertha ist als schlechteste Rückrundenmannschaft nun auf Abstiegsplatz 17 zurückgefallen - Besserung nicht in Sicht.

Wieder ohne Schweinsteiger


Die wiedererstarkten Bayern ließen sich auch ohne Bastian Schweinsteiger, der mit einer Fußreizung aussetzte, von Rehhagels neuem und zunächst nur defensiv orientiertem 4-1-4-1-System nicht stoppen. In den jüngsten drei Pflichtspielen trafen Toptorjäger Gomez und Co. 20 Mal ins Schwarze - der erste Bundesliga-Auswärtssieg 2012 gelang im Spaziergang. Franck Ribéry war wie schon beim 7:1 gegen Hoffenheim und beim 7:0 gegen Basel nicht aufzuhalten, seinen Durchbruch zur Grundlinie nutzte Müller zum 1:0. Robben rannte erst Felix Bastians davon und traf dann auch sicher vom Elfmeterpunkt.

Chefcoach Heynckes war wegen einer starken Erkältung erst fünf Stunden vor dem Anstoß in Berlin zu seiner Mannschaft gestoßen - eigentlich hätte sich der 66-jährige Fußball-Lehrer die Strapazen sparen können. In Heynckes 600. Spiel als Bundesliga-Trainer bespaßten sich seine Profis ganz allein. Vor dem zweiten Elfmeter überreichte Robben den Ball an Gomez, der zuvor schon einige Chancen vergeben hatte. Der Nationalstürmer markierte vom Punkt Ligator Nummer 22. Und auch Kroos durfte sich noch ohne sichtbare Gegenwehr in die Torschützenliste eintragen.

Hertha kann keine Tore


Die Gastgeber hatten sich mit mehreren Leuten erst nach 30 Minuten in die gegnerische Hälfte gewagt. Raffael, der überraschend als einzige Angriffsspitze agierte, und Ramos hatten zumindest vage Möglichkeiten auf eine Ergebniskosmetik. Einmal musste Kroos sogar auf der eigenen Torlinie klären (38.) - doch Hertha kann einfach keine Tore mehr. Zwei Treffer in zehn Pflichtspielen dieses Jahres sagen alles. Zu allem Überfluss musste gegen die Bayern zur Pause auch noch der ehemalige Münchner Thomas Kraft angeschlagen raus.

Bei den Blau-Weißen regiert nur noch Frust. Roman Hubnik hatte Glück, dass er für seine Grätsche gegen Kroos nur Gelb sah. Die Bestrafung folgte auf dem Fuß: Zum zweiten Mal stoppte der junge Morales Dribbelkünstler Ribery regelwidrig im Strafraum. Robben ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen.

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Spitzenreiter Borussia Dortmund hatte sich zuvor keine Blöße gegeben. Die Westfalen bezwangen Werder Bremen mit 1:0. Nach drei Spielen ohne Sieg fand Borussia Mönchengladbach mit dem 2:1 bei Bayer Leverkusen auf Erfolgskurs zurück und hielt als Dritter Anschluss an die Münchner.

HSV tief im Abstiegstrudel


Durch den überraschenden 3:1-Sieg beim Hamburger SV riss der SC Freiburg die Hanseaten tief mit in den Abstiegsstrudel hinein. Der FC Augsburg besiegte den FSV Mainz 05 mit 2:1 und liegt als Tabellen-15. nur noch einen Zähler hinter dem HSV zurück. Der VfL Wolfsburg gewann mit 3:1 beim 1. FC Nürnberg und erhielt sich die Europa-League-Chance.

Drei Tage vor dem Pokal-Halbfinale beim Zweitliga-Spitzenreiter Greuther Fürth stellte Borussia Dortmund mit dem 20. ungeschlagenen Spiel in Serie einen Vereinsrekord auf. Gegen ersatzgeschwächte Bremer war der BVB die klar dominierende Mannschaft, ging aber einmal mehr geradezu verschwenderisch mit seinen Chancen um. So blieb es bei dem frühen Treffer von Shinji Kagawa in der 8. Minute.

Gladbach feiert wichtigen Sieg


Die Überraschungsmannschaft von Borussia Mönchengladbach stoppte rechtzeitig vor dem Cup-Halbfinale gegen die Bayern den Abwärtstrend. Marco Reus (7.) mit seinem 14. Saisontreffer und Igor de Camargo (88.) schossen die Elf von Lucien Favre zum Sieg im rheinischen Derby. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Stefan Kießling (75.) war zu wenig für die Leverkusener, die ihre wohl letzte Chance verpassten, noch einem Anschluss an die Champions League-Plätze zu finden.

Beim Hamburger SV geht die Angst vor dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga um. Beim 1:3 gegen den bisherigen Tabellen-17. Freiburg boten die Norddeutschen eine ganz schwache Vorstellung und verließen schon zum siebten Mal in dieser Saison als Verlierer den Rasen der heimischen Arena. Johannes Flum (20.), Daniel Caligiuri (43.) und Cedrick Makiadi (72.) schossen den zweiten Auswärtssieg für die Breisgauer heraus. Ivo Ilicevic (75.) gelang nur noch eine Resultatsverbesserung.

Augsburg schlägt Mainz


Die Heimstärke bleibt das größte Faustpfand von Aufsteiger Augsburg im Kampf um den Klassenverbleib. Die Schwaben bezwangen Mainz 05 mit 2:1 und überstanden auch die siebte Partie nacheinander in heimischer Umgebung ungeschlagen. Jo-Cheul Koo (43.) und Sebastian Langkamp (51.) trafen für den FCA, nachdem Sami Allagui (36.) die Gäste in Führung gebracht hatte. Nach sechs Toren in seinen ersten sechs Spielen für die 05er ging Mohamed Zidan erstmals leer aus.

Der zweite Auswärtssieg der Saison lässt den VfL Wolfsburg wieder auf die Teilnahme am internationalen Geschäft hoffen. Felix Magaths Team schlug in Nürnberg nach dem frühen Rückstand durch Daniel Didavi (8.) eiskalt zurück und kam zu einem verdienten Erfolg, den Mario Mandzukic (15.) und Doppeltorschütze Patrick Helmes (24./53.) herausschossen. Wolfsburg trennen auf Platz neun nur noch zwei Punkte vom Siebten Stuttgart.

tis/DPA/DPA

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