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Bayern können gegen BVB nicht gewinnen

16 Minuten fehlten dem FC Bayern zum Sieg gegen Borussia Dortmund. Doch Mario Götze erwies sich einmal mehr als Spielverderber. Nach dem 1:1 liegt der BVB weiter elf Punkte hinter dem Herbstmeister.

  Mario Götze rettete dem BVB mit diesem Schuss einen Punkt in München

Mario Götze rettete dem BVB mit diesem Schuss einen Punkt in München

Mario Götze hat Herbstmeister Bayern München den heiß ersehnten Triumph über den Erzrivalen Borussia Dortmund verdorben. Der Fußball-Nationalspieler rettete dem deutschen Meister am Samstagabend in einem erst nach der Pause rassigen Spitzenspiel mit seinem Linksschuss in der 74. Minute ein 1:1 (0:0)-Unentschieden. Mit einem Geniestreich hatte Toni Kroos (67.) den Tabellenführer nur kurz zuvor vor 71 000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena in Führung gebracht - zum ersten Münchner Sieg nach vier Liga-Pleiten in Serie und dem verlorenen Pokalfinale 2012 reichte es wieder nicht. Die Bayern wahrten aber den Vorsprung von elf Punkten auf den BVB.

Das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen wurde erst spät zum erhofften Leckerbissen, dafür war der Respekt auf beiden Seiten lange Zeit zu groß. Nach schwungvollem Beginn war man vor allem darauf bedacht, stabil zu stehen und keine Fehler zu machen. Erst als Bayern und BVB im zweiten Durchgang endlich mehr riskierten, nahm die Partie Fahrt auf. Die Führung der Münchner durch Kroos, der aus 16 Metern flach in die Ecke traf, glich Götze nur sechs Minuten später aus. Den Punkt für Dortmund hielt in der Schlussphase BVB-Keeper Roman Weidenfeller gegen Kroos (86.) und Martinez (89.) fest.

BVB mit viel Disziplin

In Spitzenspielform präsentierte sich bei den Münchnern lange Zeit allein Franck Ribéry. Der Franzose trickste und dribbelte nach Herzenslust, fand aber zu selten Abnehmer für seine Bälle. Da sich weder Mario Mandzukic, der als Sturmspitze wieder den Vorzug vor Mario Gomez erhalten hatte, noch Dortmunds Robert Lewandowski entscheidend durchsetzen konnte, erlebten die Fans vor der Pause ein Spiel praktisch ohne Torchancen.

Der Meister überzeugte in München durch große taktische Disziplin. Die Rückkehr von Mats Hummels, Mario Götze und Ilkay Gündogan sorgte wieder für Stabilität in der Defensive, die es verstand, die Münchner vom eigenen Tor fernzuhalten. Wenig zu sehen war von Marco Reus, der Gegenspieler David Alaba nicht entscheidend ausspielen konnte. Seine beste Szene hatte der Jung-Nationalspieler kurz vor der Pause, als er Manuel Neuer prüfte (44.).

Bei Minusgraden legten beide Teams im deutschen "Clasico" zunächst ein atemberaubendes Tempo vor. Vor allem die Bayern wirbelten, als wollten sie die Pleitenserie gegen den BVB bereits in der Anfangsphase ausmerzen. Unterbrochen wurde der Sturmlauf nur von einem Aussetzer der Bayern-Abwehr, als Schlussmann Manuel Neuer (4.) nach einer Rückgabe von Holger Badstuber Reus ausspielen wollte und den Nationalstürmer damit fast zum 0:1 eingeladen hätte.

Spiel nimmt erst zum Schluss Fahrt auf

Als auf den Rängen nach zwölf Minuten und zwölf Sekunden Schweigen endlich Stimmung aufkam, war der Schwung schon verpufft, denn gegen früh pressende Dortmunder fehlten den Bayern zunehmend die Mittel. Eine schwere Verletzung von Badstuber zwang Bayern-Trainer Jupp Heynckes noch vor der Halbzeit zum Umbau seiner Abwehr. Der Innenverteidiger zog sich bei dem Versuch, Götze zu stoppen, einen Kreuzbandriss zu und musste aus dem Spiel (35.). Für ihn kam Jerome Boateng, der nach auskuriertem Muskelfaserriss sein Comeback feierte.

Nach Wiederbeginn gab der BVB die Zurückhaltung auf und witterte plötzlich seine Chance. Als der überragende Hummels einen Freistoß von Marcel Schmelzer aufs Tor verlängerte, verhinderte Neuers Glanztat den drohenden Rückstand für die Bayern (52.). Weil auch die Bayern nun das Risiko erhöhten, bekam das bis dahin arg verhaltene Spiel doch noch Farbe.

kbe/DPA/DPA

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