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Bayern sind in Wiesn-Stimmung

Startrekord eingestellt: Bayern München hat gegen Hoffenheim den siebten Sieg in Folge eingefahren. Wolfsburgs Absturz dauerte auch auf Schalke an und der HSV bezwang harmlose Fürther.

  Einfach gut drauf: Franck Ribéry umarmt Jerome Boateng, nachdem er ein Tor gegen Hoffenheim erzielt hat.

Einfach gut drauf: Franck Ribéry umarmt Jerome Boateng, nachdem er ein Tor gegen Hoffenheim erzielt hat.

Mit seinem siebten Sieg im siebten Spiel hat der FC Bayern München einen Startrekord in der Fußball-Bundesliga aufgestellt. Der deutsche Rekordmeister gewann am Samstag gegen 1899 Hoffenheim auch ohne den angeschlagenen Arjen Robben mit 2:0 (1:0). Sieben Siege in Serie gelangen außer den Münchnern (1995/96) bisher nur dem 1. FC Kaiserslautern (2001/02) und Mainz 05 (2010/11). Eine bessere Tordifferenz als die aktuelle Bayern-Elf mit 21:2 Treffern hatte noch nie eine Mannschaft nach sieben Auftaktsiegen.

Der Hamburger SV setzte durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth seinen Aufwärtstrend fort. Schalke 04 feierte drei Tage nach der unglücklichen Punkteteilung in der Champions League in der Liga wieder ein Erfolgserlebnis und setzte sich gegen den weiter kriselnden VfL Wolfsburg mit Ex-Trainer Felix Magath klar mit 3:0 (1:0) durch. Der SC Freiburg bezwang den 1. FC Nürnberg ebenso 3:0 (1:0), Mainz besiegte Düsseldorf im ersten Erstligaduell beider Teams 1:0 (0:0) und fügte dem Aufsteiger die erste Saison-Niederlage zu.

Bei den Bayern herrscht vorläufig Ruhe

Am Ende einer turbulenten Woche mit der unerwarteten 1:3-Niederlage in der Königsklasse beim weißrussischen Vertreter BATE Borissow und den Schlagzeilen über Unstimmigkeiten zwischen Trainer Jupp Heynckes und Sportchef Matthias Sammer dürfte durch den Erfolg gegen Hoffenheim wieder Ruhe bei den Bayern einkehren. Doppel-Torschütze Franck Ribéry (19. Minute/47.) machte den historischen Dreier perfekt und sorgte nach seinem ersten Treffer für eine versöhnende Jubelgeste zwischen Sammer und Heynckes.

Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Nationalspieler Thomas Müller. Nach einem Zusammenprall in der Luft mit seinem Teamkollegen Mario Mandzukic bereits in der 5. Minute spielte Müller zunächst weiter, musste aber in der 26. Minute mit einem Cut unter dem Auge ausgewechselt werden. Für ihn kam Xherdan Shaqiri.

Wolfsburg stürzt weiter ab

In Gelsenkirchen dominierte die Heimmannschaft klar und kam durch Treffer von Jefferson Farfan (33.), Ibrahim Afellay (46.) und Roman Neustädter (58.) zu einem hochverdienten Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Wolfsburg. Nach nur fünf Punkten in sieben Spielen wird der Druck auf Trainermanager Magath weiter wachsen.

Im Gegensatz zum VfL scheint sich der HSV nach dem missratenen Saisonstart allmählich im Mittelfeld zu etablieren. Aus den vergangenen vier Spielen holte die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink jetzt zehn Punkte. Heung-Min Son (17.) erzielte das einzige Tor im Auswärtsspiel in Fürth.

Rote Karte für Düsseldorf

Das Duell der jüngst etwas außer Tritt geratenen Teams aus Freiburg und Nürnberg entschieden die Gastgeber dank der Treffer von Cedrick Makiadi (36.), Daniel Caligiuri (90.+2./Foulelfmeter) und Marco Terrazzino (90.+3) für sich. Der SC sicherte sich damit nach zuletzt zwei Niederlagen wieder einen Sieg, der "Club" dagegen musste die vierte Pleite in Serie hinnehmen.

Ein später Treffer durch Nikolce Noveski (85.) besiegelte im Duell zwischen Mainz und Düsseldorf die erste Saisonniederlage für Aufsteiger Fortuna. Düsseldorfs Oliver Fink sah zudem wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (78.). Der siebte Spieltag wird an diesem Sonntag abgeschlossen mit den Partien Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr), VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen und Hannover 96 gegen Borussia Dortmund (beide 17.30 Uhr).

tis/DPA/DPA

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