Startseite
Das Ressort Fußball wird präsentiert von: Logo Deutsche Post

Drama in Mönchengladbach

Der FC Bayern hat einen schmerzhaften Punktverlust hinnehmen müssen: Mönchengladbach trotzte den Münchnern in einem bemerkenswerten Spiel ein 3:3 ab. Mainz verlor in Freiburg, und Gekas - wer sonst? - schoss Frankfurt zum Sieg gegen Wolfsburg. Der HSV drehte das Spiel gegen Hoffenheim, Nürnberg besiegte Köln.

  Marco Reus erzielte den Ausgleich gegen die großen Bayern

Marco Reus erzielte den Ausgleich gegen die großen Bayern

Die Überflieger vom FSV Mainz 05 haben die vorübergehende Rückkehr an die Spitze verpasst, und auch der FC Bayern ist bei seiner Verfolgungsjagd gestolpert. Die Münchner kamen bei Borussia Mönchengladbach nur zu einem 3:3 (2:1) und stecken weiter im Mittelfeld der Fußball-Bundesliga fest. Philipp Lahm vereitelte mit dem späten Ausgleich in der 84. Minute den ersten Heimsieg der Borussia, die weiter am Tabellenende steht. Siegt Dortmund am Sonntag in Hannover, haben die Bayern zwölf Punkte Rückstand auf Platz 1.

Beim SC Freiburg kassierten die Mainzer mit 0:1 (0:0) die dritte Niederlage in den vergangenen vier Partien und bleiben hinter Borussia Dortmund, das am Sonntag bei Hannover 96 antritt. Der HSV drehte das Spiel gegen Hoffenheim und siegte mit 2:1 (1:1) und Nürnberg setzte seinen Höhenflug mit dem 3:1(2:1)-Sieg gegen Köln fort. Mit seinen Saisontreffern zehn und elf hatte Theofanis Gekas maßgeblichen Anteil am 3:1 (2:0)-Erfolg von Eintracht Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg.

Das Spiel des Tages stieg zweifelsohne in Mönchengladbach, der alte Klassiker hatte es endlich wieder in sich. Nach der frühen Gladbacher Führung durch Patrick Herrmann (5.) kippte das Spiel gleich dreimal. Zunächst sorgten Mario Gomez (11.) und Bastian Schweinsteiger (40.) für den 1:2-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel bäumten die Borussen sich auf und wurden durch die Tore von Marco Reus (56.) und Igor de Camargo (60.) belohnt, bis Lahm kam.

Die meisten der 54.057 Zuschauer im ausverkauften Borussia-Park jubelten zum ersten Mal in der fünften Minute, als Youngster Herrmann eine Flanke von der rechten Seite so perfekt verunglückte, dass sich der Ball über Bayern-Torhüter Jörg Butt hinweg ins Netz senkte.

Bayern drückend überlegen


Danach gab es allerdings zunächst lange nur für die Bayern-Fans Grund zur Freude. Erst glich Gomez nur sechs Minuten später per Kopf aus und erzielte seinen ersten Auswärtstreffer in der Bundesliga seit fast elf Monaten (12. Dezember 2009 in Bochum). Für den Nationalstürmer, am Mittwoch dreimal erfolgreich, war es das neunte Tor in den letzten sieben Pflichtspielen. Danach rückte bei den in der ersten Halbzeit hoch überlegenen Gästen, bei denen Trainer Louis van Gaal auf die gleiche Startformation vertraute wie beim 4:0-Erfolg am Mittwoch in der Champions League bei CFR Cluj und WM-Torschützenkönig Thomas Müller erneut als einen von nur drei Feldspielern auf der Ersatzbank ließ, Schweinsteiger in den Mittelpunkt. Erst scheiterte der Nationalspieler mit einem Kopfball noch an der Latte (30.), zehn Minuten später sorgte er mit einem feinen Hackentrick doch für die Führung. Drei Minuten danach hätte er schon alles klar machen können, einen von Sebastian Schachten an Hamit Altintop verursachten Foulelfmeter setzte er aber an den rechten Pfosten.

So bekamen die Gladbacher noch die Chance, ins Spiel zurückzufinden, und nutzten sie eindrucksvoll. Angetrieben vom in der Pause zusammen mit Roel Brouwers eingewechselten de Camargo attackierten sie die Bayern jetzt frühzeitig und wurden nach neun Minuten belohnt, als Reus einen schönen Pass von de Camargo zum Ausgleich nutzte. Nur vier Minuten später erzielte der Belgier dann selbst sein erstes Bundesliga-Tor, diesmal vorbereitet von Reus.

Lesen Sie die Berichte über die anderen Spielen auf der nächsten Seite

  Mainz verliert an Boden: Gegen Freiburg setzte es die dritte Niederlage im vierten Spiel

Mainz verliert an Boden: Gegen Freiburg setzte es die dritte Niederlage im vierten Spiel

Nach dem elften Spieltag steckt Mainz in seiner ersten kleinen Krise. Auch in Freiburg konnte das Team von Trainer Thomas Tuchel nicht an die Leistungen zum Saisonstart anknüpfen. In einer schwachen Partie erzielte Papiss Demba Cissé per Foulelfmeter (64.) sein neuntes Saisontor und schoss die Breisgauer in die obere Tabellenhälfte. Niko Bungert hatte Oliver Barth im Strafraum umgerissen.

Dank Theofanis Gekas setzt sich Eintracht Frankfurt auf den Europapokalrängen fest. Mit seinen Saisontreffern zehn und elf hatte der Grieche maßgeblichen Anteil am 3:1 (2:0)-Erfolg der Hessen gegen den VfL Wolfsburg. Für die seit sechs Partien ungeschlagene Eintracht ließ Gekas (26.) VfL-Keeper Diego Benaglio zunächst per Flachschuss aus 17 Metern keine Chance. Auch beim Weitschuss-Knaller von Pirmin Schwegler (38.) schaute der nach vier Wochen Verletzungspause wiedergenese Schweizer nur hinterher. Zehn Minuten nach der Pause sorgte Gekas mit einem verwandelten Foulelfmeter endgültig für die Entscheidung.

Hamburg feiert Petric


Für den Hamburger SV war Mladen Petric der gefeierte Mann. Trotz einer Bänderdehnung lief der Kroate gegen 1899 Hoffenheim auf und sorgte mit seinem Tor (83.) nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg für den 2:1 (1:1)-Erfolg. Sejad Salihovic (6.) hatte die Kraichgauer per Foulelfmeter in Führung gebracht, kurz vor der Pause glich Nationalverteidiger Heiko Westermann (45.) für den HSV aus.

Beim dritten Pflichtspiel von Trainer Frank Schaefer kassierte der 1. FC Köln die erste Niederlage und steht nach dem 1:3 (1:2) beim 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsrang. Jens Hegeler (11.) brachte die Franken bei ihrem dritten Erfolg nacheinander mit einem Weitschuss aus 20 Metern in Führung. Kölns Innenverteidiger Geromel (16.) glich nach einer von Milivoje Novakovic verlängerten Ecke aus. Der erneut starke Ilkay Gündogan (43.) köpfte die Nürnberger vollkommen freistehend zum verdienten Sieg.

Zum Auftakt des Spieltags hatte sich der FC Schalke 04 am Freitag mit dem 3:0 gegen den FC St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, kann am Sonntag aber wieder vom VfB Stuttgart überholt werden. Die Schwaben treffen auf Werder Bremen, Bayer Leverkusen spielt gegen den 1. FC Kaiserslautern.

DPA/SID/tis/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools