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Frankfurt schließt zu den Bayern auf

Frankfurt ist die Überraschungsmannschaft der Stunde. Zum Abschluss des dritten Bundesliga-Spieltags bezwang die Eintracht den HSV mit 3:2. Hoffenheim stürzt dagegen immer tiefer in die Krise.

  Stefan Aigner jubelt zusammen mit Olivier Occean (r.) und Sebastian Jung nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Eintracht

Stefan Aigner jubelt zusammen mit Olivier Occean (r.) und Sebastian Jung nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Eintracht

Auch Rafael van der Vaart hat den Absturz des Hamburger SV nicht stoppen können. Beim Bundesliga-Comeback des vermeintlichen Heilsbringers verloren die Hanseaten am Sonntagabend bei Eintracht Frankfurt mit 2:3 (1:2) und warten weiter auf den ersten Punkt in dieser Saison. Der Aufsteiger aus Hessen schaffte mit dem früheren HSV-Trainer Armin Veh dagegen den dritten Sieg im dritten Spiel und bleibt damit erster Verfolger von Tabellenführer Bayern München.

Takashi Inui (13. Minute), Olivier Occean (18.) und Stefan Aigner (52.) trafen vor 51 500 Zuschauern für die Eintracht, die damit ihren besten Saisonstart seit 46 Jahren perfekt machte. Für die Hamburger waren die Tore von Heiko Westermann (45.) und Heung-Min Son (63.) nicht genug, um Abstiegsplatz 17 zu verlassen. Nach der Roten Karte für Petr Jiracek (45.+2) spielte der HSV eine Halbzeit lang in Unterzahl. Zudem wurde auch Trainer Thorsten Fink wegen Meckerns von Schiedsrichter Wolfgang Stark auf die Tribüne geschickt.

Mehr als zwei Wochen hatte sich Hamburg in einen Hype um van der Vaart gesteigert. Nach dem Null-Punkte-Start sollte der 13-Millionen-Einkauf bei seiner Liga-Rückkehr nach 1583 Tagen die Wende zum Guten bringen. In der Startelf ersetzte der "kleine Engel" im Mittelfeld Ivo Ilicevic, hatte aber einen schweren Stand und wurde bei jeder Aktion ausgepfiffen.

Immer wieder Patzer in der HSV-Defensive

Viel mehr als eine Direktabnahme aus 30 Metern (3.) und ein Freistoß-Schlenzer, den Eintracht-Keeper Kevin Trapp über die Latte lenkte (15.) war von van der Vaart in Hälfte eins nicht zu sehen. "Man merkt schon, dass er sofort voll da ist, dass er die Regie übernimmt. Dass noch nicht alles klappt, das ist doch logisch", urteilte der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow milde.

Da lag sein Team aber schon wieder zurück. Inui hatte eine Leichtsinnigkeit der HSV-Profis Jeffrey Bruma und Son genutzt und den Ball aus 13 Metern ins rechte Toreck gesetzt - 1:0. Nur vier Minuten später erhöhte Occean nach einem Eckball von Inui, als er im Gewühl am schnellsten schaltete und aus kurzer Distanz traf. Wie so oft in den vergangenen Wochen schien die HSV-Defensive in vielen Szenen schlicht überfordert. Innenverteidiger Michael Mancienne wurde von Fink schon nach 32 Minuten ausgewechselt.

Diekmeier vergibt den Ausgleich

Immerhin bewiesen die Hamburger Kampfgeist. Son (22.) und Neuzugang Artjoms Rudnevs (28.) hätten schon für den Anschluss sorgen können, vergaben aber frei vor Trapp kläglich. Dann war Westermann nach van der Vaarts Ecke und einer Kopfballvorlage von Rudnevs zur Stelle. Doch die Hoffnung währte nur kurz. Übereifrig grätschte Jiracek am Eintracht-Strafraum Anderson um, Schiedsrichter Stark zeigte Rot - eine harte Entscheidung.

HSV-Coach Fink sagte dem Referee nach dem Seitenwechsel noch einmal deutlich die Meinung. Auf der Tribüne sah er dann den nächsten Aussetzer seiner Abwehr. Nach guter Kombination hob Aigner den Ball zum 3:1 über HSV-Schlussmann René Adler.

Aber die Gäste kamen auch in Unterzahl noch einmal zurück. Van der Vaart spielte Son schön frei, der Südkoreaner umkurvte Trapp und verkürzte erneut. Der eingewechselte Dennis Diekmeier scheiterte kurz darauf völlig frei am glänzend reagierenden Frankfurter Torwart. So blieb es beim ersten Eintracht-Heimsieg gegen den HSV seit fünf Jahren.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, wie sich Hoffenheim in Freiburg blamierte.

  Wo ist eigenrlich der Ball? Flugstunde ins Leere mit Hoffenheims Keeper Tim Wiese

Wo ist eigenrlich der Ball? Flugstunde ins Leere mit Hoffenheims Keeper Tim Wiese

Ausgerechnet Tim Wiese stürzt die TSG 1899 Hoffenheim und Trainer Markus Babbel immer tiefer in die Krise. Der Ex-Nationaltorwart patzte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw bei der 3:5 (1:2-)-Niederlage des Tabellenletzten im badischen Derby beim SC Freiburg: Bei den beiden Treffern von Fallou Diagne und Cedrick Makiadi in einer turbulenten Schlussphase sah der Gästekeeper und TSG-Kapitän ganz schlecht aus und musste sich hämische "Wiese, Wiese ha ha ha!"-Rufe von den SC-Fans anhören.

Für seinen Trainer wird die Luft nach 15 Gegentoren in vier Pflichtspielen immer dünner. Der 40-jährige Coach der Kraichgauer kassierte bereits die vierte Niederlage im vierten Pflichtspiel der Saison. Der SC Freiburg dagegen durfte am Sonntag vor 22 088 Zuschauern einen Vereinsrekord bejubeln: Die Mannschaft blieb unter Christian Streich im zehnten Heimspiel hintereinander ungeschlagen und ist damit erfolgreicher als in der Saison 1994/95 unter Coach Volker Finke.

"Volles Vertrauen in Babbel" - vor dem Spiel

Doch im Blickpunkt stand der schwache Wiese: Der Ex-Bremer, der von Babbel gegen viele Fanproteste geholt worden war, stand völlig neben sich. Die Neuzugänge Karim Guedé (17.) und Max Kruse (27.) brachten die Freiburger zunächst 2:1 in Führung. Vor 22 000 Zuschauen hatte Matthieu Delpierre für die Hoffenheimer bereits in der zweiten Spielminute getroffen.

Kurz nach seiner Einwechslung zur Pause schaffte dann Boris Vuckevic (57.) den Ausgleich, ehe sich die Ereignisse überschlugen. Diagne (68.) und Makiadi (83.) nutzten die Wiese-Schwäche, Takashi Usami (76.) hatten zwischenzeitlich die Hoffenheimer Hoffnungen am Leben erhalten. Sebastian Freis (87.) sorgte dann kurz vor Schluss für klare Verhältnisse mit dem 5:3.

Die Leidenschaft und der Kampfgeist der Freiburger setzten sich letztendlich durch. Und damit hat Trainer Babbel seit seinem Amtsantritt in Hoffenheim am 10. Februar nur vier Siege geschafft. Mäzen Dietmar Hopp hatte noch vor dem Spiel festgestellt: "Wir haben volles Vertrauen in Markus Babbel."

kbe/DPA/DPA

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