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Handspiel verhilft Schalke zum 2:2 - Mainz verliert erneut

Im Topspiel, das den Namen jedoch kaum verdiente, unterlag Mainz Hannover mit 0:1. Zuvor hatten Kaiserslautern und Schalke Moral bewiesen und nach Rückstand ein Unentschieden erkämpft. Huntelaars Treffer ging dabei ein Handspiel voraus. Im Rheinderby nahm Gladbach die Kölner mit 4:0 auseinander.

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Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat durch die dritte Niederlage in Serie den Anschluss an Spitzenreiter Borussia Dortmund verloren. Beim 0:1 (0:1) gegen Hannover 96 am Samstag blieb das Team von Trainer Thomas Tuchel wie auch in den beiden Vorwochen ohne eigenen Treffer und rutschte mit sieben Punkten Rückstand auf den BVB auch hinter Bayer Leverkusen zurück. Sergio Pinto erzielte in der 44. Minute das entscheidende Tor für Hannover, das auf Rang fünf kletterte. In der 68. Minute sah Steven Cherundolo wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Doch auch den fünften Platzverweis dieser Saison für 96 konnte Mainz nicht nutzen.

Die Hand Huntelaars
Der FC Schalke 04 hat einen erneuten Rückschlag nur knapp verhindert, der Absturz des 1. FC Köln nimmt hingegen bedrohliche Formen an. Nach dem ernüchternden 0:4 (0:0) im rheinischen Krisen-Duell gegen Borussia Mönchengladbach rutschte das Team von Coach Frank Schaefer am Samstag auf den letzten Platz der Fußball-Bundesliga. Für Schalke rettete Klaas-Jan Huntelaar (75.) mit seinem siebten Saisontreffer zum 2:2 (1:2) beim VfL Wolfsburg zumindest einen Punkt. Der VfL haderte anschließend mit Schiedsrichter Stark, der vor dem Ausgleich Huntelaars ein deutliches Handspiel des Torjägers übersehen hatte..

Mit dem achten Tor im fünften Ligaspiel gegen Schalke sorgte Grafite (11. Minute) per Kopf schon früh für Entsetzen bei seinem Lieblingsgegner, der die Partie bis zum zweiten Gegentreffer durch Edin Dzeko (33.) komplett verschlief. Auch nach dem Anschluss von Edu (39.) zeigten sich die "Königsblauen" zunächst harmlos, blieben aber durch den Treffer von Huntelaar zumindest auf dem Relegationsrang.

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  Kampf auf Biegen und Brechen am Betzenberg

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Köln im Keller
Als träger der roten Laterne finden sich die Kölner nach diesem Spieltag wieder. Bei widrigen Bedingungen und tiefem Rasen brach der FC in der zweiten Halbzeit komplett auseinander. Raul Bobadilla (51.) zirkelte einen Freistoß aus rund 20 Metern an den Innenpfosten, Michael Bradley (70.) und Igor de Camargo (82.) erhöhten für Gladbach, das den Rivalen vom Rhein in der Tabelle hinter sich ließ. Bobadilla traf auch noch zum 4:0.

Nach vier Pflichtspielniederlagen nacheinander zeigte sich bei Bremen zumindest die Verteidigung gefestigt. Doch ohne den verletzten Topstürmer Claudio Pizarro und Hugo Almeida blieb die Werder- Offensive gegen Frankfurt blass, so dass bei den Hanseaten auch weiter keine Ruhe einkehren dürfte. Trotz der prominenten Ausfälle setzte Schaaf nicht auf "Enfant terrible" Marko Arnautovic, sondern ließ erneut Sandro Wagner stürmen. Mit dem siebten Spiel ohne Niederlage in Serie festigte Frankfurt den Platz hinter der Spitzengruppe.

Fritz Walter hätte Spaß gehabt


Im Duell der Tabellennachbarn drehte der 1. FC Kaiserslautern beim 3:3 (0:2) gegen den VfB Stuttgart eine verrückte Partie. Arthur Boka (19.), Cacau (32.) und Christian Gentner (50./Foulelfmeter) hatten die Schwaben scheinbar sicher in Führung gebracht. Ilijan Micanski (58.), Ivo Ilicevic (76.) sowie Mathias Abel (78.) verhinderten jedoch die siebte Pfälzer Niederlage in den vergangenen acht Spielen.

Im siebten Anlauf schaffte Bayer Leverkusen den ersten Ligasieg beim FC St. Pauli und liegt nach dem 1:0 (0:0) durch Renato Augusto (81.) weiter sieben Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund. Bereits am Freitag hatte der BVB seine Ambitionen auf die Meisterschaft mit dem 2:0 gegen den Hamburger SV eindrucksvoll bestätigt und den FSV Mainz 05 auf Distanz gehalten. Die Rheinhessen trafen am Abend auf Hannover 96, der FC Bayern München schließt den 12. Spieltag am Sonntag im bayerisch-fränkischen Duell mit dem 1. FC Nürnberg.

SID/ins/SID

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