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Ab nach China - Köln soll Rekordsumme für Modeste kassieren

Seit Wochen wird über den Transfer von Kölns Torjäger Anthony Modeste spekuliert, nun steht der Wechsel des Torjägers nach China unmittelbar bevor. Der FC könnte eine Rekord-Ablöse kassieren.

Anthony Modeste soll laut Medienberichten zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen

Anthony Modeste soll laut Medienberichten zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen

+++ Berater sorgt für Verwirrung um Forsberg-Zukunft +++

Im vermeintlichen Dauerstreit um die Zukunft von Emil Forsberg bei RB Leipzig hat der Berater des besten Vorlagengebers der Fußball-Bundesliga nun für zusätzliche Verwirrung gesorgt. Der "Bild"-Zeitung sagte Hasan Cetinkaya: "Fest steht: Emil möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen." Zudem konterte er Aussagen von RB-Vorstandsboss Oliver Mintzlaff, der Cetinkaya bereits eine Kopie des Vertrags zukommen lassen wollte, falls dieser die Laufzeit des Kontrakts von Forsberg vergessen habe.

"So eine arrogante Art habe ich noch nie erlebt", sagte Cetinkaya laut "Bild" und sinngemäß auch dem "Aftonbladet" zufolge. Allerdings sagte der Berater des 25 Jahre alten Schweden, der vor wenigen Monaten seinen Vertrag bei RB Leipzig vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2022 verlängert hatte, dem schwedischen Blatt auch: "Es gibt Interesse von den größten Clubs der Welt, aber ich habe sie informiert, dass nichts daraus wird." Bereits in der Winterpause der abgelaufenen Saison hatte sein Berater Spekulationen um einen Wechsel Forsbergs angeheizt. In den vergangenen Wochen nahmen die Gerüchte wieder zu, im Mittelpunkt soll nun der AC Mailand stehen. Die Vereinsführung von Champions-League-Teilnehmer RB stellte schon mehrfach klar, dass sie Forsberg nicht gehen lassen will.

+++ Wechsel von Anthony Modeste nach China steht unmittelbar bevor +++

Der Wechsel des Kölner Torjägers Anthony Modeste nach China steht unmittelbar bevor. "Es geht in die Richtung, finalisiert ist es allerdings noch nicht", sagte Geschäftsführer Jörg Schmadtke am Dienstagmorgen dem Fachmagazin "kicker". Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung den Transfer des Angreifers zum chinesischen Fußball-Erstligisten Tianjin Quanjian als perfekt gemeldet. Demnach sollen die Chinesen ihr Angebot an den 1. FC Köln erhöht haben und eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro zahlen. Die offizielle Bestätigung des Bundesligaclubs wird in den nächsten Tagen erwartet.

Auch der chinesische Club wollte die Verpflichtung noch nicht bestätigen. "Wir haben noch keine Informationen erhalten, die wir veröffentlichen können", sagte Lan Qing, der Pressesprecher des Vereins, am Dienstag auf dpa-Anfrage.

Zuletzt hatte FC-Manager Schmadtke jedoch ein konkretes Angebot für den noch bis zum 30. Juni 2021 beim FC unter Vertrag stehenden Franzosen als inakzeptabel zurückgewiesen. Daraufhin soll der chinesische Club ein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt haben.

Der Verkauf von Modeste, der vor zwei Jahren für etwa 4,5 Millionen Euro von 1899 Hoffenheim verpflichtet wurde, würde den Kölnern einen Rekorderlös bescheren. Auch für den Franzosen würde sich der Wechsel lohnen. Angeblich soll er in China mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Modeste hatte sich bei den Rheinländern in den vergangenen beiden Jahren zum absoluten Top-Torjäger entwickelt. Der in Cannes geborene Profi erzielte für die Kölner in insgesamt 73 Pflichtspielen 45 Tore und hat keines der 68 Bundesligaspiele verpasst.

Als Nachfolger für den FC-Stürmer werden Jhon Cordoba vom FSV Mainz 05 und Mark Uth (1899 Hoffenheim) gehandelt. 

+++ Italienische Medien: Bayern wollen um Ronaldo mitbieten +++

Schon seit Jahren wird jeder Schritt von Cristiano Ronaldo bis ins Kleinste beobachtet und von Sportzeitungen weltweit interpretiert. Nun hat der Portugiese Ärger mit den Steuerbehörden in Spanien. Und in der spanischen Sportpresse werden schon Teamkollegen (ohne Namensnennung) zitiert, die gehört haben wollen, dass es Ronaldo nun ins Ausland ziehe. Klar, dass da die halbe Fußballwelt durchdreht.

In England reißt sich offenbar Manchester United um Ronaldo, will ihn zu einer Rückkehr verführen. Nun gibt es auch erste Gerüchte, der FC Bayern wolle nicht tatenlos zusehen, wenn Ronaldo wirklich auf den Markt kommen sollte.  Die "Gazetta dello Sport" aus Italien bringt auf der Titelseite auch den FC Bayern ins Spiel. Carlo Ancelotti, der mit Ronaldo schon bei Real bestens auskam, soll Interesse an einer Verpflichtung haben. Der Trainer wolle, dass die Bayern um Ronaldo mitbieten, berichtet die Sportzeitung. Bliebe wohl nur ein Haken: die Ablösesumme. Real verlangt ursprünglich eine Milliarde Euro - soll nach britischen und spanischen Medienberichten allerdings bereit sein, Ronaldo für knapp 170 Millionen Euro ziehen zu lassen. Das wäre dann immer noch die mit Abstand teuerste Ablösesumme der Welt. Und Ronaldo ist mittlerweile schließlich auch schon 32 Jahre alt.


+++  Für Aubameyang haben sich zwei Wechsel-Optionen zerschlagen +++

war eigentlich schon weg. Borussia Dortmund, die Fans und die Experten - niemand rechnete damit, dass der Torschützenkönig der Bundesliga (31 Tore) auch in der nächsten Saison für den BVB stürmen würde. Es gab Interesse vom Scheich-Klub Paris Saint-Germain, und auch der chinesische Klub FC Tianjin Quanjian war an dem 27-jährigen Gabuner dran.

Pierre-Emerick Aubameyang

Es kann gut sein, dass Pierre-Emerick Aubameyang auch in der nächsten Saison beim BVB spielt


Pierre-Emerick Aubameyang ist zu teuer

Doch jetzt haben beide Klubs laut "Bild"-Zeitung dem Stürmer abgesagt - aus unterschiedlichen Gründen. Paris-Trainer Unai Emery will angeblich einen klassischen Mittelstürmer verpflichten, heißt es. Ob das die ganze Wahrheit ist, darf man bezweifeln. Wahrscheinlich stehen auch die geforderte Ablösesumme von rund 70 Millionen und die extrem hohen Gehaltsforderungen des Stürmers einer Verpflichtung im Weg.

Gegen ein Engagement in sprechen mehrere Faktoren. Nach Jahren des Kaufrausches, in denen keine Ablösesumme zu hoch schien, ist das kommunistische Land bemüht, die Zahl der ausländischen Spieler zu begrenzen. Es dürfen nur drei ausländische Profis in einem Spiel auflaufen. Und: Die Klubs müssen ab der neuen Saison 2018 jede Auslandsinvestition doppelt bezahlen. Neben der Ablösesumme fließt dieselbe Summe in einen Staatsfonds. Im Fall von Aubameyang wären das nochmal 70 Millionen. Zudem ist die Investitionssumme begrenzt, wenn der Klub keinen Erfolg hat. Das wird die astronomischen Gehälter für ausländische Stars drücken. Tianjin jagt deshalb einen günstigeren Angreifer aus der Bundesliga: Anthony Modeste vom 1. FC Köln.

+++ Gnabry geht zu Bayern +++

Erst am Donnerstag hatte Serge Gnabry (21) seinen Abschied von Werder Bremen bekanntgegeben. Jetzt sind die Spekulationen über seinen neuen Verein schon wieder beendet: Gnabry wechselt zu Bayern München. Die Bayern bieten dem Talent einen Drei-Jahres-Vertrag, berichtet "Bild". Neben München hatte sich vor allem Hoffenheim um den jungen Spieler bemüht. Eine Ausstiegsklausel ermögliche den Wechsel für  8 Millionen Euro, so die Zeitung weiter.

Gnabry war weniger als ein Jahr an der Weser, erst im August war er vom FC Arsenal zu Bremen gewechselt. Nach Angaben von Werder-Chef Frank Baumann gegenüber "Bild" war vor allem sein Wunsch, international zu spielen, der Anlass für den Wechsel. Am Donnerstag sagte Gnabry zum Abschied, er werde "Werder im Herzen" behalten.

+++ Dritter Neuzugang: BVB verpflichtet Abwehrspieler Zagadou +++

hat den französischen Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou verpflichtet. Der 18-Jährige wechselt für die kommende Saison ablösefrei von Paris Saint-Germain zum Fußball-Bundesligisten. "Ich habe mich ganz bewusst für den BVB entschieden, weil es diesem großen Klub immer wieder gelingt, junge Spieler ins Profiteam zu integrieren und sie auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln", wird Zagadou am Montag in einer BVB-Mitteilung zitiert.

Der 1,95 Meter große Zagadou spielt in der Innenverteidigung und ist Kapitän der französischen U18-Nationalmannschaft. Nach Ömer Toprak (Bayer Leverkusen) und Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach) ist er die dritte Neuverpflichtung. "Wir haben diesen Transfer perspektivisch angelegt, sind vollkommen überzeugt von den Fähigkeiten des Spielers und freuen uns darauf, ihm dabei zu helfen, seine nächsten Entwicklungsschritte als BVB-Profi machen zu können", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

+++ Torwart Benaglio verlässt Wolfsburg nach mehr als neun Jahren +++

Kapitän Diego Benaglio verlässt den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg nach mehr als neun Jahren. Der Schweizer Torwart löste seinen ursprünglich bis 2019 laufenden Vertrag in Wolfsburg und wechselt in die 1. französische Liga zu Meister AS Monaco. Der 33 Jahre alte Tormann kam im Januar 2008 von Nacional Funchal zum VfL, wurde mit dem Club Meister und Pokalsieger. Er absolvierte 259 Punktspiele für die Niedersachsen und ist der Bundesliga-Rekordspieler der Wolfsburger.

+++ Schweinsteiger wechselt nach Chicago +++

Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger wechselt von Manchester United in die USA zu den Chicago Fire. Der 32-Jährige habe einen Einjahresvertrag unterschrieben, berichtet die Zeitung "Chicago Tribune" unter Berufung auf eine vereinsnahe Quelle.
Der frühere Bayern-Profi könnte dem Bericht zufolge in der kommenden Woche zu seiner neuen Mannschaft stoßen. In einem Klub-Statement sagte Schweinsteiger: "In meiner Karriere habe ich stets versucht, eine positive Wirkung zu haben und dabei zu helfen, etwas Großes zu schaffen. Mein Wechsel zu Chicago Fire ist nichts Anderes. Ich bin überzeugt von der Vision und der Philosophie des Klubs und ich möchte bei diesem Projekt helfen."

+++ Die überraschende Rückkehr von Ashkan Dejagah +++

Der VfL Wolfsburg holt zurück in die Fußball-Bundesliga. Der 30 Jahre alte iranische Nationalspieler wechselt ablösefrei und erhält beim VfL einen Vertrag bis zum Saisonende mit einer Verlängerungsoption seitens des Vereins. Das teilte der VfL am Montag mit.

"Ich freue mich wahnsinnig, wieder hier in Wolfsburg zu sein und bin heiß auf die Bundesliga. Der VfL befindet sich momentan in einer schwierigen Situation und ich will helfen, das wir da schnellstmöglich rauskommen", kommentierte Dejagah den wohl skurrilsten Bundesliga-Transfer der aktuellen Wechselperiode. Selbst Sportchef Olaf Rebbe bezeichnete die bemerkenswerte Rückkehr des Meisterspielers von 2009 aus Katar als einen "Transfer, der so nicht unbedingt üblich ist." Der Mittelfeldspieler hatte zuvor seinen Vertrag beim Al-Arabi Sports Club aus Katar aufgelöst und soll am Dienstag erstmals wieder in Wolfsburg trainieren.

"Mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung wird er die Mannschaft weiterbringen. Aber es ist auch klar, dass er sich zunächst erst wieder eingewöhnen muss, wobei ich davon überzeugt bin, dass das schnell bei ihm gehen wird, weil Ashkan ein Spielertyp ist, der über den Willen und die Mentalität kommt", sagt VfL-Coach Valérien Ismaël. 

+++ Hamit Altintop wechselt nach Darmstadt +++

Bundesliga-Schlusslicht SV Darmstadt 98 hat einem Medienbericht zufolge eine spektakuläre Neuverpflichtung getätigt.
Die Südhessen hätten den langjährigen Bundesliga-Profi Hamit Altintop verpflichtet, berichtete der Radiosender FFH. Der 34 Jahre alte türkische Nationalspieler, der unter anderem für Bayern München und Real Madrid aktiv war, hatte kürzlich erst seinen Vertrag bei Galatasaray Istanbul aufgelöst.

Außerdem soll laut dem Radiosender der deutsch-kongolesische Defensivspieler Wilson Kamavuaka kommen. Der Defensivmann war zuletzt in der ersten griechischen Liga am Ball. Beim Verein war zu den Personalien zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. 

+++ Bayer Leverkusen verpflichtet Leon Bailey mit sofortiger Wirkung +++

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat sich am letzten Tag der zweiten Transferperiode noch einmal verstärkt und den Offensivspieler Leon Bailey mit sofortiger Wirkung verpflichtet. Wie der Club am Dienstag mitteilte, erhält der 19 Jahre alte Jamaikaner einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Bailey spielte zuletzt beim belgischen Europa-League-Teilnehmer KRC Genk. Über die Höhe der Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht. Nach Informationen des Fachmagazin "kicker" soll die Transfersumme bei etwa zwölf Millionen Euro liegen.

+++ Früherer Dortmunder Leitner wechselt zum FC Augsburg +++

Der frühere Dortmunder Moritz Leitner wechselt Medienberichten zufolge vom italienischen Erstligisten Lazio Rom zum FC Augsburg. Der Club gebe Leitner für etwas mehr als eine Million Euro ab, berichteten die Zeitung "Corriere dello Sport" und die Nachrichtenagentur Ansa. Eine Bestätigung der Fußball-Vereine gab es am Dienstag zunächst nicht.

"Wir beschäftigen uns nur mit den eigenen Spielern. Leitner gehört nicht dazu", sagte FCA-Coach Manuel Baum am Montagabend bei "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Rundfunk. Nach Informationen der "Augsburger Allgemeine" sind Manager Stefan Reuter und der technische Direktor Stephan Schwarz indes nach Rom gereist, um den Transfer perfekt zu machen.

Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler war von Borussia Dortmund erst im Sommer nach Rom gewechselt, konnte Trainer Simone Inzaghi aber nie komplett überzeugen. Leitner brachte es in der Serie A nur zu zwei Kurzeinsätzen.

+++ HSV verleiht "Mini-Messi" Halilovic an Las Palmas +++

Der Wechsel von Fußball-Profi Alen Halilovic vom Hamburger SV zu UD Las Palmas in die spanische Primera División ist perfekt. Der HSV verleiht den Mittelfeldspieler bis zum Sommer 2018, wie der norddeutsche Bundesligist mitteilte. Damit kehrt der 20 Jahre alte Kroate in die erste spanische Liga zurück. Im Sommer 2016 war Halilovic, der als Riesentalent gilt, vom FC Barcelona nach Hamburg gewechselt. Für den HSV kam er aber nur zu sieben Pflichtspieleinsätzen in der Bundesliga und im Pokal.

Der HSV hatte für Halilovic im vergangenen Sommer fünf Millionen Euro an den FC Barcelona überwiesen. Sowohl der frühere HSV-Trainer Bruno Labbadia als auch dessen Nachfolger Markus Gisdol kritisierten die unzureichenden Defensiv-Qualitäten des Kroaten.

+++ Bestätigt: FC Bayern verpflichtet Süle und Rudy aus Hoffenheim +++

Der FC Bayern München hat die deutschen Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle von 1899 Hoffenheim verpflichtet. Beide Bundesligisten bestätigten am Sonntag den Doppelwechsel, über den schon länger spekuliert worden war. Bei der Ablösesumme für den 21-jährigen Innenverteidiger Süle hätten sich beide Clubs "auf eine faire und seriöse Basis" verständigt, erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Der Betrag wird auf 20 Millionen Euro plus mögliche Nachschläge geschätzt. Süle erhält in München einen Fünfjahresvertrag bis 2022. Der 26 Jahre alte Rudy wechselt ablösefrei und bekommt einen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2020.

+++ Niklas Süle wechselt zum FC Bayern +++

Niklas Süle wechselt im Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München und erhält beim Rekordmeister einen Fünf-Jahres-Vertrag. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung betrage die Ablösesumme rund 20 Millionen Euro, der Vertrag sei aber noch nicht schriftlich fixiert. Der Medizincheck stehe noch aus.

Bei den Bayern soll der 22-Jährige die Innenverteidigung verstärken, nachdem Jerome Boateng noch länger verletzt ausfallen wird und Holger Badstuber gerade an den FC Schalke 04 ausgeliehen wurde. Neben Süle (ein Länderspiel für Deutschland) wechselt auch Sebastian Rudy aus Hoffenheim nach München - der 12-malige Nationalspieler erhält einen Drei-Jahres-Vertrag.

+++ Holger Badstuber wird ein Knappe +++

Holger Badstuber wechselt vom deutschen Meister FC Bayern München zum Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04. Das teilten beide Vereine mit. Das Leihgeschäft läuft bis zum Saisonende, danach wäre der Innenverteidiger ablösefrei. "Holger ist ein verdienter Spieler. Er war oft verletzt, jetzt ist er aber wieder körperlich fit und möchte zu mehr Einsätzen kommen. Daher hat er uns gebeten, auf Leihbasis zu Schalke 04 wechseln zu dürfen. Diesem Wunsch haben wir gerne entsprochen. Wir hoffen, dass Holger in den kommenden Monaten viele Einsatzminuten sammelt, und wünschen ihm nur das Beste", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Badstuber hatte noch das Training mit den Münchnern im Trainingslager in Doha bestritten, beim Testspiel gegen KAS Eupen war er aber schon nicht mehr dabei. In den kommenden Tagen wird Badstuber den Medizincheck auf Schalke absolvieren. "Ich möchte auf Schalke die Spielpraxis sammeln, die ich jetzt brauche, und freue mich auf meine Zeit in Gelsenkirchen", sagte der 27-Jährige, der immer wieder von Verletzungen gestoppt worden war. Lediglich drei Pflichtspieleinsätze stehen unter Ancelotti in Badstubers Saisonstatistik.

+++ Galatasaray: Podolski-Wechsel nach China "in der Abschlussphase" +++

Ein möglicher Wechsel von Fußball-Weltmeister Lukas Podolski von Galatasaray zum chinesischen Club Beijing Guoan rückt nach Aussage seines Istanbuler Vereins näher. "Der Transfer ist in der Abschlussphase", sagte Galatasaray-Vorstandsmitglied Levent Nazifoglu in Antalya vor Medienvertretern. Dort bereitet sich der türkische Traditionsclub derzeit auf die Rückrunde vor.

Galatasaray wolle Podolski zwar nicht verkaufen, doch "der Spieler selbst scheint einen Wechsel zu favorisieren", sagte Nazifoglu. Um Planungssicherheit zu haben, solle sich der Wechsel aber nicht mehr allzu lange ziehen: "Entweder passiert der Transfer innerhalb einer Woche oder gar nicht." Podolski selbst hatte seine Zukunft offen gelassen, als er diese Woche zum Trainingslager in Antalya erschienen war. "Ja, es gibt ein Angebot, doch ich habe mich noch nicht entschieden", wurde der 31-Jährige von "NTV Spor" zitiert. Vermeintliche Aussagen von ihm in der "Hürriyet" dementierte Podolski am Freitag scharf (siehe nächster Tickereintrag).

+++ Für 10 Millionen nach China? Lukas Podolski dementiert Wechselabsicht +++

Lukas Podolski hat einen Bericht der türkischen Zeitung "Hürriyet" zurückgewiesen, laut dem er für eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro in die chinesische Super League wechseln würde. "Ich fühle mich in der Türkei wohl und bin bei Galatasaray sehr zufrieden", zitiert ihn die Zeitung. "Aber wenn man mir einen Vertrag mit einem Gehalt von zehn Millionen Euro pro Jahr anbietet, würde ich gehen." Auf seiner Twitter-Seite hat der 31-Jährige die Meldung umgehend dementiert: "Ich habe meine Zitate in der 'Hürriyet' gelesen. Sie sind völlig falsch, ich habe diese Sätze nicht (!) gesagt. Glaubt diese Lügen nicht ..."

+++ Julian Draxler für 47 Millionen Euro nach Paris +++

Fußball-Nationalspieler Julian Draxler wechselt vorbehaltlich letzter Formalitäten vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zu Paris St. Germain. Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA erzielten alle Parteien am Freitagabend grundlegende Einigkeit. Demnach bekommt der VfL inklusive Bonuszahlungen bis zu 47 Millionen Euro für den 23 Jahre alten Offensivspieler. Draxler erhält beim Club des deutschen Torhüters Kevin Trapp einen Vertrag bis 2021. Der Weltmeister war vor anderthalb Jahren für rund 36 Millionen Euro vom FC Schalke 04 nach Wolfsburg gewechselt, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen.

+++ Lennart Thy vor Rückkehr nach St. Pauli +++

Fußball-Profi Lennart Thy vom Bundesligisten Werder Bremen steht unmittelbar vor einer Rückkehr zum Zweitligisten FC St.
Pauli. "Das ist die wahrscheinlichste Option", sagte Werders Sportchef Frank Baumann am Donnerstag der "Syker Kreiszeitung". Bei dem Transfer geht es um eine Ausleihe bis zum Saisonende. Der Deal soll kurzfristig über die Bühne gehen. Für die Hamburger spielte Thy bereits zwischen 2012 und 2016. Im Sommer war der 24-Jährige zurück zu Werder gekommen, hat in der ersten Saisonhälfte jedoch nur sechs Spiele für die Bremer in der Bundesliga gemacht.

+++ 1. FC Köln holt Christian Clemens vom FSV Mainz 05 zurück +++

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln holt Christian Clemens zurück. Vor dem Spiel am Mittwochabend gegen den Nachbarn Bayer Leverkusen gaben die Kölner den Transfer des 25-Jährigen bekannt, der zuletzt beim FSV Mainz 05 unter Vertrag stand. Der Mittelfeldmann wechselte 2013 aus Köln zunächst zum FC Schalke 04 und mit Jahresbeginn 2015 nach Mainz.

Clemens ist bei den Kölnern als Ersatz für den mit einem Kreuzbandriss ausfallenden Marcel Risse vorgesehen und erhält beim FC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Clemens wurde seit 2001 in der FC-Jugend ausgebildet. Für die Kölner bestritt er in der Bundesliga und 2. Bundesliga 96 Spiele, in denen er 14 Tore erzielte. "Als die Anfrage des FC kam, musste ich nicht lange überlegen", wird der Fußball-Profi in der Vereinsmitteilung zitiert.

mod/mad/tim/tkr/DPA/Reuters/AFP/Reuters/DPA

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