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Die Uefa-Disziplinarkommission hat das abgebrochene Spiel der EM-Qualifikation zwischen Italien und Serbien nachträglich mit 3:0 für die Gastgeber gewertet. In Genua war es zu Krawallen serbischer Hooligans gekommen. Die Strafe der Uefa geht aber noch weiter.
Beim Oberligaspiel zwischen dem FSV Zwickau und dem FC Erzgebirge Aue II kam es am Freitagabend zu schweren Auseinandersetzungen zwischen gewalttätigen Fans und der Polizei. Chaoten warfen Bänke auf das Spielfeld und verletzten Polizisten durch Böller.
Seit dem Tod eines italienischen Fußball-Fans durch einen Polizisten geraten die Radikalen im Land außer Kontrolle. Ursache ist auch die instabile politische Lage in Italien. Die Angst vor einer "übergreifenden Ultra-Partei" wächst.
Bisher trieben Hooligans ihr Unwesen im Umfeld von Fußballspielen. In Griechenland nutzten jetzt zwei verfeindete "Fangruppen" die Gelegenheit eines Volleyballmatches, um sich ein Duell zu liefern. Dabei wurde ein Hooligan erstochen - das Land steht unter Schock.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird nicht lang gefackelt, die rote Karte kommt für Straftäter sofort. Die Rechtsstaatlichkeit soll trotz des Turbo-Verfahrens gewährleistet sein.
Die berüchtigten Hooligans von Feyenoord Rotterdam haben wieder zugeschlagen. Beim Uefa-Cup-Spiel ihres Klubs in Nancy sorgten die Chaoten für die schlimmsten Krawalle seit langen auf europäischem Boden.
Nach den schlimmen Ausschreitungen gewaltbereiter Hooligans in Leipzig kochen die Emotionen hoch. Politiker und Polizei fordern vom DFB ein härteres Durchgreifen. Der Ruf nach "Geisterspielen" als Disziplinarmaßnahme, wie derzeit in Italien praktiziert, wird lauter.
In Italien starb vor einer Woche nach schwersten Krawallen ein Polizist. Jetzt machen auch in Deutschland Hooligans Jagd auf Polizisten. Nach einem Fußballspiel mit Beteiligung des Traditionclubs Lok Leipzig eskalierte die Gewalt. 800 Hools attackierten 300 Beamte und warfen mit Pflastersteinen. Aus Notwehr fielen Schüsse.
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