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FC Bayern und Nationalelf bangen um Jerome Boateng

Nicht gut gespielt, aber gewonnen: Das 2:1 beim Hamburger SV war für den FC Bayern eher ein Arbeitssieg. Drei Punkte gewonnen, das Spiel abgehakt. Viel mehr beschäftigt die Münchner die Verletzung von Jerome Boateng.

Jerome Boateng im Zweikampf mit Pierre-Michel Lasogga

Bis zur 55. Minute im Spiel beim HSV war alles in Ordnung, dann verletzte sich Jerome Boateng. Wie lange der Nationalverteidiger ausfällt, ist noch unklar.

Die Szene sah gar nicht so dramatisch aus. Doch nachdem sich Jerome Boateng in der 56. Minute des Spiels beim Hamburger SV gekonnt abgerollt hatte, gab es sofort eindeutige Handzeichen: Auswechseln! Für den herausragenden Abwehrrecken ging es nicht weiter, Javier Martinez musste einspringen.

Die schlechte Nachricht zum Rückrundenauftakt für den FC Bayern: Der Rekordmeister wird woll längere Zeit auf den Weltmeister verzichten müssen. Humpelnd und gestützt auf Betreuer hatte er den Rasen verlassen müssen. "Ja, er ist verletzt", sagte Trainer Pep Guardiola am Freitag genervt. Was Boateng genau habe, wusste der Spanier nicht. Guardiola verwies auf die medizinische Abteilung des Vereins.

"Wir haben ein Problem"

Der Verdacht auf eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich wurde später auf der Homepage der Bayern grundsätzlich bestätigt, Boateng selbst wollte auf Nachfragen nichts zu der Blessur sagen. "Wir haben ein Problem, aber wir werden eine Lösung finden", stellte Guardiola lediglich fest. Im Laufe des Wochenendes sollen eingehende Untersuchungen in München klären, wie schwer Boateng verletzt ist, so der Club.

Eine schlechte Nachricht auch für die Nationalmannschaft. Im Team von Jogi Löw war die Abwehr zuletzt nicht der herausragende Teil des Teams. Boateng, seit Monaten in Topform, war noch der Stabilisator einer zuletzt anfälligen Defensive. Neben dem Schalker Benedikt Höwedes fällt nun bereits der zweite Abwehrrecke ein halbes Jahr vor der Europameisterschaft in Frankreich länger aus.

18 Thesen zum Rückrundenstart: Der FC Bayern wird wanken, weil Guardiola geht
TSG 1899 Hoffenheim

Hoffenheim steigt ab. Die TSG 1899 hat dank der Hopp-Millionen eigentlich einen Bundesliga-tauglichen Kader. Dennoch sprangen in der Hinrunde nur mickrige zwei Siege heraus. 13 Punkte und Rang 18 sind die Quittung. Selbst in den besseren Spielen gab es am Ende meist nur Unentschieden. Da wird auch Feuerwehrmann Huub Stevens nichts mehr retten können.


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