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Schiri rettet Hummels vor kuriosem Eigentor

Viel Glück für den BVB: Im Spiel gegen Ingolstadt setzte Mats Hummels einen misslungenen Rückpass ins eigene Tor – doch der Schiri gab den Treffer nicht.

Glück für Mats Hummels (r.) - Ingolstadts Max Christiansen (l.) kann's nicht fassen

Glück für Mats Hummels (r.) - Ingolstadts Max Christiansen (l.) kann's nicht fassen

Es hätte das schönste Eigentor seit Christoph Kramers legendärem 45-Meter-Treffer werden können: In der 65. Minute der Partie Dortmund gegen Ingolstadt wollte Mats Hummels einen Rückpass auf BVB-Keeper Bürki spielen und fabrizierte stattdessen einen fiesen Heber, der über dem Schweizer ins eigene Tor segelte. Doch während die Ingolstädter schon jubelten, pfiff Schiri Guido Winkmann - und nahm den erst gegebenen Treffer zurück: Der Unparteiische wollte ein Foul des anlaufenden Darío Lezcano an Hummels erkannt haben. Die meisten Zuschauer sahen zwar lediglich eine harmlose Berührung. Doch statt Tor für den Aufsteiger gab es Freistoß für den BVB.

Eine Entscheidung, die für mächtig Protest sorgte. Zumal die Dortmunder abermals mit Hilfe von Schiri Winkmann auch noch nachlegten: In der 77. Minute gingen sie mit 1:0 durch ein Abseitstor von Aubameyang in Führung. Bereits in der 29. Minute war die Borussia nur mit viel Glück einem Rückstand entgangen, als Hummels kurz vor der Linie in höchster Not gegen Lezcano klärte - ein kritische Situation, die durchaus hätte zum Strafstoß führen können. Am Ende stand es 2:0 für den BVB.  "Wenn wir einen Spielleiter gehabt hätten, der nur halb so gut gewesen wäre wie wir, dann hätten wir garantiert etwas mitnehmen können", sagte Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl. Ein ganz bitterer Tag für die Aufsteiger.




Auch bei Christoph Kramers Eigentor im Jahr 2014 war Dortmund mit von der Partie gewesen: Der Gladbacher produzierte damals eine Bogenlampe aus knapp 45 Metern ins eigene Netz und sorgte damit für die 0:1-Niederlage gegen den BVB. Nach fünf Pleiten in Serie war es ein kleiner Befreiungsschlag für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp. Kramers Kommentar damals nach der Partie: "Als ich sah, dass Yann Sommer so weit vorm Tor steht, dachte ich noch mal: Scheiße. Und als der Ball im Tor war, dachte ich: große Scheiße."

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