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Nigel de Jong

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Leseprobe
Leseprobe "Zockerliga"
Mit viel Adrenalin im Körper

Zwischen Fußballplatz und Pokertisch hat sich das Leben des früheren St.-Pauli-Profis René Schnitzler abgespielt. Wie groß Spiellust und Spielsucht unter Profi-Fußballern verbreitet ist, haben er und andere Top-Kicker für das Buch "Zockerliga" erzählt. Ein Textauszug.

Sport
Sport
Liverpool bezwingt Manchester City im Ligapokal

Der FC Liverpool strebt nach seinem achten Titel im englischen Ligapokal. Dem Rekordsieger in diesem Wettbewerb reichte ein 2:2 (1:1) im Halbfinal-Rückspiel gegen Manchester City für den Final-Einzug.

Bundesliga-Wechselbörse
Bundesliga-Wechselbörse
HSV im Kaufrausch

Kurz vor Ende der Transferperiode herrscht mächtig Betrieb auf dem Transfermarkt: Allein der HSV verpflichtete sechs neue Spieler, darunter einen Unzufriedenen von Schalke. Trotzdem gibt es weiter Wirbel. Kevin Kuranyi traut den Bossen nicht über den Weg. Die stern.de-Transferbörse mit allen Wechseln und Gerüchten.

Uefa-Cup
Uefa-Cup
Schalke verliert 0:1 in Palermo

Die Niederlagen deutscher Fußballer reißen nicht ab: Schalke verlor in einem enttäuschenden Spiel gegen Palermo. Zuvor hatte HSV ein 0:2 bei Rapid Bukarest kassiert. Beide Vereine müssen nun um ihr Weiterkommen bangen.

24. Spieltag
24. Spieltag
Sensations-Sieg für HSV in Allianz-Arena

Mit seinem ersten Tor für den HSV sorgte Nigel de Jong für die erste Niederlage von Bayern München in der Allianz-Arena. Am Tabellenende machte der 1. FC Köln Boden gut.

Der Fußball-Blog
Blog "Der Fußball-Blog"
Stolz im Schatten

Große Ereignisse bleiben auch nach dieser WM in Erinnerung. Die grandiosen Spektakel der deutschen Nationalmannschaft. Das fast perfekte Spiel der Spanier und ihr unglaublich geduldig erspielter Triumph. Im Schatten dieser Giganten gibt es aber auch andere Momente, die man nicht vergessen kann. Am Samstag, den 12. Juni betritt Diego Armando Maradona die Bühne. Mit seinen Argentiniern besiegt er Nigeria 1:0, aber das Ergebnis ist Nebensache. Maradona zeigt mit großer Gestik seine Freude, seinen Ärger, er tätschelt und knutscht seine Spieler, so als ab ob jeder von ihnen und nicht nur Sergio Aguero ein Schwiegersohn von ihm wären. Nur wenn das Spiel zwischendurch vor sich hin plätschert, betrachtet Maradona das Spielfeld wie ein Bademeister sein Schwimmbad ? ein wenig gelangweilt, doch sicher, dass er alles unter Kontrolle hat. In den ersten Spielen hat Maradonas Argentinien alles unter Kontrolle, aber das ändert sich. Maradona ist trotzdem eine der herausragenden Persönlichkeiten dieser Weltmeisterschaft. Man muss ihn nicht mögen, aber in seinem grau melierten Bart und in seiner Michelin-Männchen Figur steckt viel Geschichte und noch mehr Charisma. Maradona ist ein krasser, irgendwie immer noch kranker Typ ? aber ein Typ ist schon viel wert in einer Fußballwelt, in der die Fans im Stadion manchmal wie perfekt verkleidete FIFA-Hostessen aussehen. Nur ? als Typ ist man nicht unbedingt ein guter Trainer. Maradona ist genau genommen gar keiner, er glaubt immer noch, dass Spiele durch einen genialen Spieler gewonnen werden können. So wie Argentinien 1986 eine ganze WM dank ihm gewann. 2010 hat Maradona Messi, aber Messi allein hat keine Chance gegen ein großartiges deutsches Team. Drei Tage nach dem man zum ersten Mal Maradona begegnet ist, fällt bereits das schönste Tor dieser WM. Unnachahmlich wie der brasilianische Außenverteidiger Maicon gegen die Nordkoreaner den Ball fast von der Torauslinie, mit voller Absicht ins Tor schnibbelt. Danach fallen noch einige spektakuläre Weitschusstore, bei denen man aber nie genau weiß ob tatsächlich der Spieler oder nicht doch der WM-Ball Jabulani für die Flugbahn verantwortlich ist. Die wenigen spektakulären Treffer stellen dem Turnier natürlich kein gutes Zeugnis aus. Trotzdem ? nach viel Angsthasen-Taktik in der Vorrunde bekommt man bei dieser Weltmeisterschaft besseren Fußball als vor vier Jahren in Deutschland zu sehen. So auch beim Gruppenspiel Kamerun gegen Dänemark in Pretoria. Ein Duell, über das am nächsten Tag fast nur unter ferner liefen berichtet wird. Dabei spielen insbesondere die Löwen aus Kamerun großartig. In der Schlussphase jagt eine Chance die nächste. Kamerun ist aggressiv, trickreich, leidenschaftlich und überraschend ? aber eben auch verhaftet in alter afrikanischer Fußball-Naivität. Vorne nutzt man seine Chancen nicht, hinten wehrt man sich zu wenig. Für die Dänen kommt es dagegen zum Gruppen-Endspiel gegen Japan und auch dort sind sie wieder an einem ganz speziellen WM-Moment beteiligt. Doch wieder nur als Statist und Zuschauer. Denn der Japaner Keisuke Honda zeigt in diesem Spiel kurz vor Schluss den schönsten Trick dieser WM, als er sich den Ball mitten im Strafraum und in Bedrängnis irgendwie hinten rum links vorlegt um ihn dann perfekt zum Mitspieler zu passen. Japan steht im Achtelfinale und Honda auf der Einkaufsliste der ganz großen Clubs. Großes Kino also schon in der Vorrunde, aber große Drama kommt erst noch. Es ist Achtelfinale, es ist der 2. Juli, Ghana spielt gegen Uruguay. Ghana die letzte afrikanische Hoffnung bei der ersten Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Das Spiel wogt hin und her, es werden Fehler gemacht, ?hüben wie drüben? hätte Heribert Fassbender gesagt. Aber es ist kein schlechtes Spiel wie uns Steffen Simon und Günter Netzer weismachen wollen. Insbesondere die Black Stars zeigen in der Verlängerung einen ungezügelten Offensivdrang, wie ihn wohl kaum eine andere Mannschaft zugelassen hätte. Ghana möchte kein Elfmeterschießen, wohl weil sie wissen, dass sie es verlieren würden. Sie bekommen noch eine Chance in der 120. Minute, doch der Kopfball wird auf der Linie von Luis Suarez abgewehrt ? mit den Händen, Elfmeter. Suarez ist kein besonders fairer Spieler, doch es gibt schlimmere Kaliber, Mark van Bommel oder Nigel de Jong lassen im WM-Finale schön grüßen, aber das Handspiel von Suarez hätte wohl jeder Spieler gemacht. Es gibt also Elfemeter und Asamoah Gyan legt sich den Ball zurecht. Afrika drückt ihm die Daumen, und alle Fußball-Fans, die ein Herz haben, auch. Doch der Stürmer-Star, der immer eine ganz merkwürdige Mischung aus Lächeln und Leiden zur Schau trägt, verschießt. Dass er im anschließenden Elfmeterschießen sicher verwandelt, macht das Ganze nur noch eine Spur tragischer. Hätte er nicht den zweiten gegen den ersten Schuss tauschen können? Am Ende weint Asamoah Gyan, als gäbe es kein Morgen mehr. Gibt es aber und es gibt die Erinnerung an diesen gigantischen Moment, der sich stolz einreiht neben der deutschen Mannschaft und den Spaniern, dem Weltmeister.

Nach dem WM-Finale
Nach dem WM-Finale
Oranje fühlt sich vom Schiri bestohlen

Kein Wort über die eigene Brutalität, kein Wort über ausgelassene Chancen: Die Niederländer haben den Buhmann gefunden. Für die Oranjes ist klar, dass Schiedsrichter Howard Webb ihnen den Sieg im WM-Finale gestohlen hat.

Presseschau zum WM-Finale
Presseschau zum WM-Finale
Entsetzen über "Fußball brutal"

Mit Abscheu haben viele Zeitungen die unglaubliche Brutalität des WM-Finales zwischen Spanien und Holland kommentiert. Einige niederländische Medien sehen jedoch ihre Mannschaft als Opfer.

WM 2010 - Niederlande - Spanien
WM 2010 - Niederlande - Spanien
Spanien ist Weltmeister

Historischer Triumph: Spanien ist zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. In einem hart geführten Finale gegen Holland ging es in die Verlängerung - dann hatte der Mann des Spiels seinen großen Auftritt.

WM 2010 - Spanien erstmals Weltmeister
WM 2010 - Spanien erstmals Weltmeister
Auch mal hässlich gewinnen

Spanien ist neuer Fußball-Weltmeister. Auch wenn del Bosques Mannschaft die Holländer im Finale nicht mit ihrem gefürchteten Fußballschach matt setzte: Der 1:0-Sieg war trotzdem verdient.

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Nigel de Jong auf Wikipedia

Nigel de Jong ist ein niederländischer Fußballspieler und Sohn von Jerry de Jong, der ebenfalls Profifußballer war. Seit der Winterpause 2008/09 steht er bei Manchester City unter Vertrag.

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