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Muskelsehnenriss im dritten Spiel: Dembélé wird Barcelona monatelang fehlen

Der Wechsel von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona hatte einen faden Beigeschmack. Angekommen bei seinem Traumverein, muss der Franzose nun erstmal eine Monate lange Zwangspause einlegen.

Ousmane Dembélé wechselte im Sommer für mindestens 105 Millionen Euro vom BVB zum FC Barcelona

Ousmane Dembélé wechselte im Sommer für mindestens 105 Millionen Euro vom BVB zum FC Barcelona

Im Sommer hat Ousmane Dembélé mit einem Trainingsstreik erfolgreich einen Wechsel zu seinem Traumverein erzwungen. Rund 105 Millionen Euro erhielt der BVB dafür direkt, über 40 Millionen an Bonuszahlungen können noch folgen. Für seinen neuen Klub wird der französische Nationalspieler allerdings nun erst einmal nicht mehr spielen können. Bei seinem erst dritten Einsatz für die Katalanen hat sich Dembélé einen Muskelsehnenriss im Oberschenkel zugezogen. Nach Vereinsangaben wird er drei bis vier Monate pausieren müssen.

Beim 2:1-Sieg des Primera-División-Tabellenführers beim musste Dembélé bereits nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Die Verletzung hatte er sich bei einem Sprint zugezogen.Für ihn kam Gerard Deulofeu ins Spiel."Das ist sehr schade. Die Verletzung wird seine Integration in das Spielsystem des Teams verzögern", sagte Trainer Ernesto Valverde. 

Zähe Verhandlungen zwischen FC Barcelona und BVB

Dembélé war Ende August als Ersatz für Neymar verpflichtet worden. Der Brasilianer war zuvor für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro zum französischen Vize-Meister Paris Saint-Germain gewechselt. Weil sich der zunächst quer gestellt hatte und Dembélé nicht ziehen lassen wollte, schwänzte der 20-Jährige kurzerhand das Training und wurde anschließend vom Verein suspendiert. Nach zähen Verhandlungen einigten sich die beiden Vereine schließlich auf die höchste Transfersumme in der Geschichte der Bundesliga und die zweithöchste überhaupt.


Der dribbelstarke Franzose war zuvor erst im Sommer 2016 von Stade Rennes für 15 Millionen Euro nach Dortmund gewechselt und hatte sich dort in einer Spielzeit zum Superstar entwickelt. Für den BVB erzielte er in 49 Pflichtspielen zehn Tore und bereitete 21 Treffer vor. In der Bundesliga hatte er alle bis auf zwei Saisonspiele für die Borussia bestritten. Sollten die optionalen Bonuszahlungen greifen, hätte Dembélé seinen Marktwert innerhalb von einer Saison fast verzehnfacht.

fin

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