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Alle Zeichen auf Revanche

Vor dem Pokal-Viertelfinale eilt der FC Bayern von Sieg zu Sieg. Doch nun kommt Angstgegner Borussia Dortmund nach München. Franz Beckenbauer erwartet eine große Fußballnacht.

Von Maximilian Koch

  "Der Zeitpunkt ist nicht der schlechteste": Bayern Münchens Offensivspieler Thomas Müller glaubt an einen Sieg gegen den Rivalen aus Dortmund

"Der Zeitpunkt ist nicht der schlechteste": Bayern Münchens Offensivspieler Thomas Müller glaubt an einen Sieg gegen den Rivalen aus Dortmund

  • Maximilian Koch

Es fällt in diesen Tagen wirklich schwer, den FC Bayern nicht zu loben. Auch denjenigen, die nicht unbedingt zu den engsten Freunden des Vereins zählen. Am Sonntagabend, in der Fußball-Debatte "Sky90", sprach Michael Ballack über die herausragende Saison des Rekordmeisters. Und der ehemalige "Capitano", dessen Wechsel zum FC Chelsea 2006 alles andere als harmonisch verlaufen war, zeigte sich schwer beeindruckt. Die Münchner agierten so dominant "wie selten eine Bayern-Mannschaft zuvor", sagte Ballack. Nach den jüngsten Eindrücken sei der Bundesliga-Tabellenführer sogar der Top-Favorit auf den Champions-League-Sieg. Vor Barcelona. Vor Real Madrid.

Ähnlich äußerte sich am Sonntag auch Hans-Joachim Watzke, der Präsident des großen Rivalen Borussia Dortmund. "Die Bayern sind im Moment die Nummer eins in Europa", sagte der BVB-Boss. Und Trainer Jürgen Klopp ergänzte: "Es ist für sie eine perfekte Saison." Wenn man den Dortmundern so zuhörte, hatte man fast den Eindruck, als ob sie als krasser Außenseiter zum Pokal-Viertelfinale am Mittwoch nach München reisen würden.

"Es wird ein Spiel auf Augenhöhe"

Doch ganz so eindeutig ist die Ausgangslage vor dem bisherigen Höhepunkt dieser Saison nicht. Trotz der famosen Form der Bayern, die vier Tage nach dem Statement-Sieg beim FC Arsenal auch Werder Bremen zerlegten.

Die Borussia, die beim 1:1 in Gladbach nicht vollends überzeugen konnte, hat sich in den vergangenen zwei Jahren als Angstgegner der Münchner erwiesen. Sechs Mal nacheinander hat die Klopp-Elf nicht gegen den Branchenprimus verloren. Zwei Meisterschalen gingen nach Dortmund, dazu der DFB-Pokal im vergangenen Jahr. Keine Mannschaft hat den Bayern zuletzt so wehgetan wie die Borussia.

"Es wird ein Spiel auf Augenhöhe", glaubt deshalb nicht nur BVB-Spielmacher Ilkay Gündogan. Auch in München weiß man um die Qualität der Dortmunder, der Respekt ist auf beiden Seiten groß. "Ich denke, es wird eine Fußballnacht, die alle Erwartungen erfüllen wird“, sagte Franz Beckenbauer der „Bild“-Zeitung. "Schade, dass sich Bayern und Dortmund bereits im Viertelfinale treffen. Es ist das wahre Endspiel."

Schlimme Erinnerungen an das Pokalfinale

In der Bundesliga-Hinrunde gab es ein 1:1, im bislang letzten Pokalduell gingen die Münchner im Endspiel am 12. Mai 2012 mit 2:5 unter. Es war eine der schlimmsten Niederlagen für die Münchner in den vergangenen Jahren. "Für mich geht es nicht um die Vergangenheit, sondern um das was kommt", sagte zwar Thomas Müller. "Für uns geht es darum, Titel zu gewinnen und deswegen sollten wir am Mittwoch Dortmund besiegen."

Doch natürlich sinnt man beim FC Bayern auf Revanche. Und die Chancen auf Wiedergutmachung waren wohl selten so groß wie in diesen Tagen. "Es gibt uns keine Sieggarantie, aber der Zeitpunkt ist nicht der schlechteste", glaubt Müller. Obwohl in Franck Ribéry einer der wichtigsten Bayern-Profis gesperrt ist. "Er ist ein exzellenter Spieler für die Mannschaft", betonte Müller. Aber angesichts der großen Qualität des FC Bayern "sollte so ein Ausfall uns am wenigstens treffen".

Auch Beckenbauer sieht die Münchner für das Duell mit dem Meister bestens gerüstet. Er habe selten ein so hungriges Bayern-Team erlebt, sagte der "Kaiser". "Deshalb bin ich sicher: Am Mittwoch werden diese Bayern von Dortmund nicht mehr so vorgeführt wie im Pokalfinale mit 2:5."

Das allein wird den Münchnern nicht genügen. Sie wollen wieder an die Spitze. Nicht nur in Europa. Ganz besonders im eigenen Land.

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