Startseite
Das Ressort Fußball wird präsentiert von: Logo Deutsche Post

Zuschauermagnet Bundesliga

Die Bundesliga boomt. Nie zuvor haben die Fans so viele Dauerkarten gekauft wie vor Beginn der der neuen Saison.

Die Fußball-Bundesliga ist schon vor dem Anpfiff zur neuen Saison ein Zuschauermagnet. Die Eliteklasse erreicht dank neuer Stars wie Franck Ribéry oder Luca Toni einen Dauerkarten-Höchststand. Vor dem Auftakt zur 45. Spielzeit haben die 18 Clubs bereits 377 361 Saison-Tickets an den Kunden gebracht. Damit ist zum vergleichbaren Zeitpunkt die bisherige Bestmarke von 2005 (372 535) übertroffen worden. Das ergab eine Erhebung der Deutschen Presse-Agentur dpa. Am meisten Zugkraft hat Borussia Dortmund, wo Ticketing-Chef Matthias Naversnik über einen Ansturm von 50.000 Käufern staunte: "Solch eine Begeisterung um den BVB hat es schon lange nicht mehr gegeben."

Wolfgang Holzhäuser stellt generell ein "gesteigertes Interesse des breiten Publikums fest, auch wegen der tollen Stadien und noch immer als Folge des WM-Booms". Der Fan wolle seinen gesicherten Platz haben, weil beim Kauf von Tageskarten die Gefahr bestehe, leer auszugehen. "Und es gibt interessante Spieler, die geholt worden sind. Da muss man Bayern München einen großen Dank zollen. Deren Transfers kommen der gesamten Liga zu Gute", lobt der Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen den Millionen-Investor.

Auch in Karlsruhe ist der Ansturm groß

"Wir hatten den größten Boom, den es jemals gegeben hat", teilte Bayern-Ticketchef Manfred Angermeyer frühzeitig mit. 50.000 Anfragen gingen an der Säbener Straße innerhalb kurzer Zeit ein, die Münchner sahen sich gezwungen, schon Ende Juni Einhalt zu gebieten. Knapp 15 000 Absagen mussten verschickt werden. Auch bei Aufsteiger Karlsruher SC war der Ansturm so groß, dass es teilweise zu tumultartigen Szenen vor der Geschäftsstelle am Wildparkstadion kam und der Verkauf für zwei Tage ausgesetzt wurde. 18 400 Dauerkarten bedeuten für die Badener Rekord und Platz neun auf der Liste.

Bei elf der 18 Vereine gibt es im Vergleich zum Vorjahr Steigerungsraten. Der Meisterschafts-Zweite FC Schalke 04, mit 43 935 Saison-Tickets die Nummer 2 hinter dem Revier-Rivalen aus Dortmund, und Champions-League-Qualifikant Werder Bremen (25 000 wie 2006) haben ihren Verkauf gestoppt. Großinvestor München nimmt mit 37 000 Dauerkarten Position drei ein, der Hamburger SV ist Vierter (33 000). Dahinter folgen Eintracht Frankfurt (26 600) und Titelträger VfB Stuttgart, dessen Heimspiele 25 000 Fans ständig verfolgen wollen. Dies ist für die Schwaben eine Bestmarke. Auf die gleiche Zahl bislang veräußerter Tickets kommt Pokalgewinner 1. FC Nürnberg.

Magath sorgt für mehr Zuschauer in Wolfsburg

Im fünfstelligen Bereich bewegen sich auch Bayer Leverkusen (16 000), Hannover 96 (15 300), Hertha BSC (13 500), Aufsteiger MSV Duisburg (12 200) und Arminia Bielefeld (12 000). Die Berliner (Vorjahr 16 000) verzeichnen als einziger Verein ein Minus. Beim VfL Wolfsburg sorgen der neue Cheftrainer Felix Magath und hohe Investitionen für einen Zuwachs von 7000 (2006) auf die Bestmarke von bisher 9500. Der VfL Bochum (6500) und Energie Cottbus (5000) kommen ebenfalls auf vierstellige Verkaufszahlen. Klares "Schlusslicht" ist Rückkehrer FC Hansa Rostock mit zunächst nur rund 3500 abgesetzten Dauerkarten.

Kommentare (0)

    Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

    Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
    Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

    Partner-Tools