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Werder schlägt Schalke, Meier schießt Wolfsburg ab

Überraschungen am Sonntag: Werder Bremen hat auswärts gegen Schalke gewonnen. In Frankfurt war Alex Meier gegen Wolfsburg der Mann des Spiels.

Clemens Fritz

Oldie Clemens Fritz (r.) war Bremens bester Mann

Die Werder-Oldies Clemens Fritz und Claudio Pizarro haben den FC Schalke 04 alt aussehen lassen und den Bremern im Abstiegskampf einen überraschenden 3:1 (1:1)-Auswärtssieg beschert. Nachdem Joel Matip die lange Zeit überlegenen Schalker schon in der vierten Minute in Führung geköpft hatte, drehten der 34 Jahre alte Werder-Kapitän und der 37 Jahre alte Stürmer-Star aus Peru mit ihren Toren kurz vor und nach der Pause das letzte Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga. Schalke konnte damit die Patzer der Konkurrenz im Kampf um einen Champions-League-Platz nicht nutzen.

Viereinhalb Jahre nach seinem bislang letzten Treffer traf Fritz (43.) in seinem 300. Bundesliga-Spiel zum zunächst glücklichen Ausgleich. Der überragende Werder-Kapitän bereitete dann auch den Siegtreffer von Pizarro (54.) mit einer Energieleistung vor. Der Stürmer hat nun 179 Tore in der Bundesliga erzielt und ist damit zusammen mit Stefan Kuntz der sechstbeste Torjäger im Oberhaus. In der 89. Minute machte Anthony Ujah mit seinem Treffer nach erneuter Vorarbeit von Fritz alles klar.

Alex Meier schießt Wolfsburg ab

Im Spiel zuvor hat Frankfurts Torjäger Alexander Meier dem VfL Wolfsburg mit einem Dreierpack den nächsten schweren Rückschlag im Rennen um die Champions-League-Plätze verpasst. Trotz zahlreicher Chancen verlor der deutsche Pokalsieger in letzter Minute noch mit 2:3 (1:0) bei Eintracht Frankfurt. "Ich habe nicht im entferntesten daran gedacht, dass wir hier noch das Spiel verlieren könnten", sagte Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs im TV-Sender Sky und bemängelte vor allem die Chancenauswertung. "Das ist der Vorwurf, den wir uns machen müssen", sagte auch VfL-Trainer Dieter Hecking.

Das Führungstor von Verteidiger Dante (25.) und der 2:2-Ausgleich von Weltmeister André Schürrle (79.) waren zu wenig, um die Patzer von Konkurrenten wie Borussia Mönchengladbach oder Hertha BSC zu nutzen. Denn die Eintracht hatte vor 35.000 Zuschauern immer noch den amtierenden Bundesliga-Torschützenkönig Meier, der in der Nachspielzeit den umjubelten Siegtreffer erzielte und vorher schon zum 1:1 (66.) und 2:1 (73.) traf. "Wir haben uns in die Partie zurückgekämpft. In solchen Situation hilft nur Ruhe und keine Panik", sagte Meier.

tis/DPA
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