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Effenberg bringt sich selbst vor Gericht

Da hatte der Tiger einen getankt: Stefan Effenberg hat sich nach einem Wiesn-Besuch angetrunken ans Steuer gesetzt und wurde prompt erwischt. Da er den Strafbefehl deswegen nicht akzeptierte, muss er bald vor Gericht.

Stefan Effenberg

Muss sich wegen einer Alkoholfahrt vor Gericht verantworten: Stefan Effenberg

Der ehemalige Fußball-Profi und aktuelle Zweitliga-Trainer Stefan Effenberg, 47, muss sich wegen einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss vor Gericht verantworten. Am 1. April soll der Coach des SC Paderborn im Münchner Amtsgericht auf der Anklagebank Platz nehmen. Das Gericht bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

Während des Oktoberfestes 2015 hatte die Polizei Effenberg in München-Schwabing kontrolliert. Nach einem Atemalkoholtest wurde dem früheren Nationalspieler Blut abgenommen. Das Ergebnis lag laut "Bild" bei 1,4 Promille. Die Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei Autofahrern bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille. Nachdem Effenberg gegen einen Strafbefehl der Justiz Einspruch eingelegt hat, steht jetzt der Gerichtstermin bevor.

Effenberg hatte im September um Entschuldigung für seine Fahrt gebeten. "Ich habe einen Riesenfehler gemacht, da gibt es gar nichts zu diskutieren", zitierte die "Bild"-Zeitung ihn damals. "Es geht hier auch gar nicht darum, dass ich das nach einem Wiesn-Besuch gemacht habe", erläuterte der 47-Jährige. "Es ist generell eine riesige Dummheit, Auto zu fahren, wenn man etwas getrunken hat. Ich kann dafür nur um Entschuldigung bitten."

tkr/DPA
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