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"Du bist kein Weltklasse-Spieler" - wie Rummenigge Kroos vergrault haben soll

Bis heute fragen sich viele Fans, warum die Bayern ihren Mittelfeldstar Toni Kroos vor drei Jahren zu Real Madrid ziehen ließen. Den wahren Grund plaudert jetzt ein guter Freund von Kroos in einem Interview aus.

Karl-Heinz Rummenigge hielt zu dessen Münchner Zeiten nicht allzu viel von Mittelfeldspieler Toni Kroos

Karl-Heinz Rummenigge hielt zu dessen Münchner Zeiten nicht allzu viel von Mittelfeldspieler Toni Kroos

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holt mit Real Madrid zurzeit einen Titel nach dem anderen, zum Beispiel zwei Champions-League-Trophäen in den letzten drei Jahren. Der Weltmeister ist das Gehirn im Mittelfeld von Real Madrid. Mehr Weltklasse als Kroos geht nicht. Damit hat Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Jahr 2014 offenbar nicht gerechnet, als er den damals 24-Jährigen für vergleichsweise schlappe 25 Millionen Euro in die Hauptstadt ziehen ließ. So berichtet es jedenfalls Kroos' ehemaliger Mitspieler Stefan Reinartz im Interview mit dem "Bleacher Report".

"Toni ist ein Freund von mir und ich kenne die ganze Geschichte", so , Kroos' Teamkollege aus Leverkusener Zeiten. Es sei um mangelnde Wertschätzung gegangen. Rummenigge habe Kroos die gewünschte Gehaltserhöhung nicht genehmigt mit der Begründung: "Wir zahlen Dir nicht mehr als zehn Millionen Euro, denn Du bist kein Weltklasse-Spieler."

Toni Kroos, das "Schnäppchen des Jahrhunderts"

Damit vergraulte Rummenigge nicht nur Kroos, er zog auch den Zorn des damaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola auf sich: "Er ist schier verrückt geworden, als die Bayern Kroos' Vertrag nicht verlängerten", so Reinartz. "Aber es war wegen des Machtworts von Rummenigge nicht möglich. Es war ein No-Go." Und so wechselte Kroos zu Real und wurde zum "Schnäppchen des Jahrhunderts", wie sein Berater Volker Struth ihn kürzlich bezeichnete - angesichts der abenteuerlichen Transfersummen, die inzwischen gezahlt werden.

tim

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