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FCK feuert Franco Foda

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich von Trainer Franco Foda getrennt. Das Verhältnis zwischen dem Coach und Mannschaft soll zerrüttet gewesen sein.

  Er erfüllte nicht die hohen Erwartungen in Kaiserslautern: Franco Foda ist nach 14 Monaten gescheitert.

Er erfüllte nicht die hohen Erwartungen in Kaiserslautern: Franco Foda ist nach 14 Monaten gescheitert.

Der große Hoffnungsträger ist nach nicht einmal 14 Monaten gescheitert: Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich am Donnerstag trotz seines vierten Tabellenplatzes von Trainer Franco Foda getrennt. "Wir sehen keine andere Möglichkeit, um die negative Entwicklung zu stoppen und die Saisonziele nicht zu gefährden", erklärte Vorstands-Chef Stefan Kuntz. Im Heimspiel am Montag gegen Energie Cottbus sollen Fitnesscoach Oliver Schäfer und Torwarttrainer Gerry Ehrmann den Aufstiegsfavoriten betreuen. Ein neuer Chefcoach werde "zeitnah vorgestellt", teilten die Lauterer in einer Presseerklärung mit.

Zum Verhängnis wurde Foda laut "Kicker" ein gestörtes Verhältnis zur Mannschaft sowie die desolate Leistung bei der jüngsten 0:4-Klatsche beim VfR Aalen. Kuntz bestätigte das zumindest indirekt. "Wir haben nach der Niederlage in Aalen viele intensive Gespräche geführt und die Situation analysiert. Die schon im Anschluss an die Relegationsspiele erarbeiteten Analysen und eingeleiteten Maßnahmen haben nicht die erhofften Wirkungen gezeigt", meinte er.

Das Team hat sich nicht weiterentwickelt

Dabei schien Foda bei seiner Rückkehr im Juli 2012 noch genau der richtige Mann zu sein, um diesen notorisch unruhigen Traditionsverein nach dem desaströsen Abstieg nur wenige Wochen zuvor in die Bundesliga zurückzuführen. Der 47-Jährige besaß als früherer FCK-Profi den nötigen "Stallgeruch", den man seinen Vorgängern Marco Kurz und vor allem Krassimir Balakow in der Pfalz immer absprach. Mit Club-Ikone Kuntz hatte er auf dem Betzenberg selbst noch zusammengespielt. Zudem leistete Foda davor in elf Jahren als Jugend- und Cheftrainer bei Sturm Graz exzellente Arbeit. 2011 führte er den Verein als Krönung sogar zur österreichischen Meisterschaft.

Doch in Kaiserslautern lief der zweifache A-Nationalspieler dem erklärten Ziel Aufstieg stets hinterher. In der vergangenen Saison scheiterten er mit der Mannschaft in zwei Relegationsspielen an 1899 Hoffenheim (1:3, 1:2). Und in der laufenden Spielzeit konnten selbst drei Siege aus den ersten vier Spielen die spielerischen Mängel kaum überdecken. Nach 16 Neuzugängen vor und während der Saison 2012/13 verpflichtete der FCK in diesem Sommer noch einmal sieben zum Teil bundesligaerfahrene Profis wie Olivier Occean, Karim Matmour (beide Eintracht Frankfurt) oder Alexander Ring (Borussia Mönchengladbach). Eine Weiterentwicklung des Teams oder eine spielerische Linie war aber gemessen an den hohen Ansprüchen zu selten zu sehen.

15 Trainer in 13 Jahren

Foda ist allerdings selbst nach nur fünf Spielen nicht der erste Trainer, der in dieser Zweitliga-Saison vorzeitig gehen musste. Peter Pacult wurde bei Dynamo Dresden bereits vor anderthalb Wochen entlassen. Dazu haben Trainerwechsel in Kaiserslautern eine besondere Tradition. Seit dem Abschied von Meistermacher Otto Rehhagel am 1. Oktober 2000 verschliss der FCK 15 Fußballlehrer in nur 13 Jahren. Länger als Foda hielten sich lediglich Andreas Brehme, Erik Gerets, Kurt Jara, Wolfgang Wolf, Milan Sasic und Marco Kurz im Amt.

tis/DPA/DPA

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