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Bescherung für Breno

Es klingt ein wenig nach Weihnachtsmärchen. Der FC São Paulo hat den früheren Bundesliga-Profi Breno unter Vertrag genommen. Noch sitzt der 23-Jährige allerdings in Untersuchungshaft.

  Derzeit sitzt Breno noch in Untersuchungshaft. Trotzdem hat ihn sein ehemaliger Klub FC Sao Paulo mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet

Derzeit sitzt Breno noch in Untersuchungshaft. Trotzdem hat ihn sein ehemaliger Klub FC Sao Paulo mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet

Der tief gestürzte Fußball-Profi Breno darf nach einer möglichen Entlassung aus der Untersuchungshaft auf einen sportlichen Neuanfang in seiner Heimat hoffen. Sein früherer Verein FC São Paulo hat den brasilianischen Innenverteidiger für drei Jahre unter Vertrag genommen. Damit wolle man dem früheren Bundesliga-Profi "Sicherheit, Stabilität und vor allem eine Perspektive" bieten, teilte der Club mit.

Derzeit sitzt der frühere Bundesliga-Profi des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München, der im Sommer wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden war, noch in Untersuchungshaft ein. Gegen das Urteil des Landgerichts München I hatte Brenos Verteidigung Revision eingelegt. Wann der nun zuständige Bundesgerichtshof darüber entscheiden wird, blieb auch am Freitag offen.

Auch Bayern und Nürnberg bieten Hilfe an

Das Gericht hatte als erwiesen angesehen, dass der damalige Bayern-Profi im September 2011 die von ihm angemietete Villa im Münchner Nobel-Vorort Grünwald angezündet hatte. Breno war im Alter von 18 Jahren für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro als großes Abwehr-Talent nach München gekommen. In Deutschland konnte er aber nie richtig Fuß fassen.

Ziel sei die "effektivste Form" gewesen, "nicht nur dem Spieler, sondern auch seinen Angehörigen Unterstützung zu bieten", begründete der brasilianische Verein seinen ungewöhnlichen Schritt. Für den Club war Breno bereits vor seinem Wechsel an die Isar aufgelaufen. Sobald es dem Abwehrspieler möglich sei, nach Brasilien zurückzukehren, könne er im Verein seine "regelmäßigen Aktivitäten aufnehmen" und werde "entsprechend bezahlt", teilte der Verein weiter mit.

Angebote zur Unterstützung hatte Breno zudem nicht nur vom FC Bayern erhalten, sondern auch vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg, bei dem der Brasilianer 2010 kurzzeitig im Einsatz war. Noch am vergangenen Montag hatte "Club"-Sportvorstand Martin Bader im "Kicker" betont, der junge Brasilianer könne im Fall eines offenen Vollzugs bei den Franken trainieren. "Wir wollen dem Gericht plausibel machen, dass der Junge bei uns Fußball spielen kann", sagte Bader. Er stellte aber auch klar: "Eine Lex Breno darf es nicht geben."

stu/DPA/DPA

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