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1. April 2009, 23:10 Uhr

Spanien und "Oranje" fast durch

Europameister Spanien und die Niederlande marschieren mit Riesenschritten in Richtung Weltmeisterschaft 2010. Für Frankreich ist Bayern-Star Franck Ribery erneut der Matchwinner. Italien muss sich gegen Irland mit einem Remis begnügen. Polen feiert einen Kantersieg.

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WM-Qualifikation, Sü,dafrika, Holland, Spanien

Die Spanier ziehen in der Gruppe 5 an der Spitze einsam ihre Kreise© Bulent Kilic/AFP

Die Iberer feierten am Mittwochabend mit dem 2:1 (0:1) in Istanbul gegen die Türkei ihren elften Länderspiel-Erfolg in Serie und bauten zudem ihren Rekord der Unbesiegbarkeit auf mittlerweile stolze 31 Partien aus. Damit stellten sie die bisher gemeinsam von Italien und Argentinien gehaltene Bestmarke ein. In der WM-Qualifikationsgruppe 5 können die Spanier bei nun 18 Punkten die Planungen für die Endrunde im kommenden Jahr in Südafrika ebenso forcieren wie das Oranje-Team, das nach dem 4:0 (3:0) gegen Mazedonien so gut wie durch ist. Dirk Kuyt (2), Klaas-Jan Huntelaar und Rafael van der Vaart (je 1) trafen.

In der Türkei sorgten Xabi Alsonso (63./Foulelfmeter) und England- Legionär Albert Riera (90.) spät für den erneuten Dreier der Spanier. Auch England hält in der Gruppe 6 nach dem 2:1-Heimsieg über Verfolger Ukraine gute Karten in der WM-Ausscheidung in der Hand. John Terry (85.) war der umjubelte Siegtorschütze für die Briten.

Ribery trifft erneut

Dagegen musste sich Weltmeister Italien beim Wiedersehen mit Ex-Coach Giovanni Trapattoni nach einem frühen Platzverweis für Giampaolo Pazzini (4.) gegen Irland mit einem 1:1 (1:0) begnügen, bleibt aber mit 14 Punkten Erster der Gruppe 8 vor den Iren (12). Iaquinta (10.) traf für die "Squadra Azzurra", Robbie Keane (87.) für die Gäste. Seine Chance in der Gruppe 7 wahrte Ex-Welt- und -Europameister Frankreich durch das 1:0 (1:0) in Paris gegen Litauen. Siegtorschütze wie im "Hinspiel" war Bayern Münchens Mittelfeldstar Franck Ribéry.

In der Gruppe 4 kämpfen die deutschen Trainer Otto Rehhagel mit Griechenland und Ottmar Hitzfeld mit der Schweiz weiter Kopf an Kopf um den Gruppensieg. Die Hellenen retteten gegen Israel ein 2:1 (1:1) dank der Tore von Dimitrios Salpingidis (38.) und Georgios Samaras (67./Foulelfmeter), nachdem Barda (59.) zwischenzeitlich egalisiert hatte. Die Schweizer machten beim 2:0 (1:0), das Blaise Nkufo (20.) und der Dortmunder Alexander Frei (58.) herausschossen, mit Moldawien kurzen Prozess. Griechenland und Schweiz (beide 13) setzten sich dank ihrer Heimsiege von den Verfolgern Lettland (10) und Israel (9) ab.

Polen mit Kantersieg

Auch Dänemark und Ungarn haben einen weiteren Schritt auf dem Weg nach Südafrika gemacht. Gegen Albanien kamen die Dänen beim 3:0 (2:0) in Kopenhagen durch den Hannoveraner Bundesliga-Profi Leon Andreasen (31.) sowie die Ex-Schalker Sören Larsen (37.) und Christian Poulsen (80.) zu einem ebenso ungefährdeten Heimsieg wie die Magyaren beim 3:0 (1:0) in Budapest über Malta. Der Dortmunder Tamas Hajnal (6.), Zoltan Gera (80.) und Roland Juhasz (90.) trafen für die Hausherren. Dänemark und Ungarn stockten wie erwartet ihr Konto auf 13 Zähler auf und erhöhten den Druck auf den eigentlichen Gruppenfavoriten Portugal (6), der im Vergleich zu Ungarn eine Partie weniger bestritten hat.

In der Gruppe 3 schoss sich Polen den Frust von der Seele und wahrte durch einen 10:0-Kantersieg gegen San Marino seine WM-Chance. Der Ex-Dortmunder Ebi Smolarek trug sich gleich viermal in die Torschützenliste ein. Dagegen hat Tschechien seine Möglichkeiten nach die 1:2-Heimpleite gegen die Slowakei fast schon verspielt.

DPA
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