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Braunschweig macht den nächsten Schritt

Ein Traumtor von Kumbela lässt Eintracht Braunschweig träumen. Durch das 2:1 gegen Dresden ist der Aufstieg greifbar nahe. Außerdem siegte 1860 München 1:0 in Aue, Cottbus und Aalen trennten sich 1:1.

  Ermin Bicakcic hebt ab: Mit seinem Ausgleich ebnet er den Weg für den späteren Braunschweiger Sieg

Ermin Bicakcic hebt ab: Mit seinem Ausgleich ebnet er den Weg für den späteren Braunschweiger Sieg

Eintracht Braunschweig rückt der Bundesliga mit Riesenschritten näher. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht besiegte Dynamo Dresden mit 2:1 (1:1) und verdrängte zumindest bis Samstag Hertha BSC von der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga.

Ein sehenswerter Seitfallzieher von Torjäger Domi Kumbela (53. Minute) erhöhte am Donnerstag die Aufstiegseuphorie in Braunschweig. Zuvor hatten Idir Ouali (8.) für Dresden und Ermin Bicakcic (31.) für die Eintracht getroffen.

Die abstiegsbedrohten Dresdner erwischten vor 21.175 Zuschauern den besseren Start. Das fünfte Saisontor von Dribbelkünstler Ouali belohnte die couragierte Anfangsphase. Die Braunschweiger benötigten rund 30 Minuten, ehe ihr Kombinationsspiel sicherer und druckvoller wurde. Nach der Pause konnten sich die Eintracht-Fans auf Top-Stürmer Kumbela verlassen. Sein 17. Saisontor entschied die Partie. Dynamos Schluss-Offensive konnte die Auswärtspleite nicht verhindern.

"Löwen" tasten sich nach oben

Jubel auch bei den Münchner "Löwen", Frust dagegen bei Energie Cottbus: 1860 München siegte mit 1:0 (1:0) bei Erzgebirge Aue und eroberte dank des vierten Auswärtserfolges hintereinander zumindest vorübergehend den fünften Tabellenplatz.

"Wenn du in Aue nicht rennst und kämpfst, dann gewinnst du dort keinen Blumentopf", hatte "Löwen"-Coach Alexander Schmidt sein Team eindringlich vor der Auswärtsaufgabe gewarnt. Und die Botschaft wurde erhört: Von Beginn an dominierten die Münchner die Partie - und wurden früh belohnt. Rob Friend traf per Kopf (14. Minute) zur Führung. Die "Löwen" spielten weiter munter auf: Daniel Bierofka scheiterte aus 25 Metern an der Latte (27.). Doch auch die Hausherren hatten ihre Chancen. Jakub Silvestr tauchte kurz vor der Pause (42.) alleine vor dem Torhüter auf, traf aber nur den Pfosten.

Cottbus wohl aus dem Rennen

Nur noch geringe Chancen im Aufstiegsrennen hat Energie Cottbus, das beim 1:1 gegen Aalen nie richtig auf Touren kam: Viel zu wenig lief in Durchgang eins zusammen, Torchancen waren Mangelware. Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff sorgte Energie-Profi Daniel Adlung mit einem Fernschuss für den ersten nennenswerten Akzent.

Nach der Pause agierte Cottbus dann etwas zielstrebiger, auch wenn hochkarätige Chancen weiter fehlten. Nach dem Treffer durch Michael Schulze (74.) wähnten sich die Energie-Fans auf der Siegerstraße - allerdings nur kurz. Im Gegenzug sorgte Manuel Junglas (75.) für den verdienten Ausgleich.

dho/DPA/DPA

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