Dallas Mavericks unterliegen Oklahoma City Thunder

19. Januar 2013, 07:46 Uhr

Ein spannendes Spiel wurde den Basketball-Fans geboten: Bis zur Verlängerung lagen beide Teams gleich auf. Dann bekam Oklahomas Superstar Kevin Durant das Nowitzki-Team doch noch in den Griff.

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Dirk Nowitzki findet gegen Oklahoma kein Wurfgefühl©

Die Dallas Mavericks haben einen Sieg gegen die Oklahoma City Thunder knapp verpasst. In einem nervenaufreibenden NBA-Spiel setzte sich das beste Team der Basketball-Liga gegen die Mannschaft von Dirk Nowitzki erst nach Verlängerung mit 117:114 durch.

Der Würzburger (18 Punkte) erlebte dabei ein Wechselbad der Gefühle. Lediglich einmal traf er bei elf Versuchen in den ersten drei Spielabschnitten aus dem Feld. Doch seine Teamgefährten brachten das Heimteam unter dem Jubel der Fans im American Airlines Center immer wieder an das überlegen wirkende Oklahoma heran. Als es darauf ankam, war "Dirkules" dann plötzlich wieder da. Mit zwölf Punkten im Schlussviertel führte er Dallas in die Verlängerung.

"Dirk ist wirklich gut, das wissen wir. Deshalb bin ich froh, dass wir am Ende die Nase vorn hatten", sagte Oklahomas Kevin Durant nach dem besten Spiel seiner Karriere mit 52 Punkten. Der Superstar, der als erster Spieler in dieser Saison die 50-Punkte-Marke knackte, ärgerte sich aber über acht vergebene Würfe im vierten Viertel. Seinen herausragenden Auftritt kommentierte er deshalb mit einem Lächeln: "Da kann ich noch noch einiges verbessern." Bei den Mavs war Vince Carter mit 29 Zählern bester Werfer.

Am Ende siegt Oklahoma City Thunder

Dallas knüpfte gegen den Vizemeister an seine zuletzt guten Leistungen an und machte zwischenzeitlich einen Rückstand von 14 Zählern wett. Wenige Sekunden vor dem regulären Ende der Partie sorgte O.J. Mayo mit einem verwandelten Dreipunktwurf für die Verlängerung. Dort gingen die Mavs anfangs sogar in Führung, am Ende hatte Thunder aber das bessere Ende für sich.

Dem Meister von 2011 zollte Durant nach großem Kampf Respekt: "Sie haben das Herz eines Champions. Es ist unglaublich, was Coach Rick Carlisle aus den Jungs herausholt."

Nach vier Siegen in Serie kassierte Dallas gegen den Titelkandidaten zwar eine Pleite, kann aber erhobenen Hauptes die heiße Phase um die Playoffs in der Western Conference antreten. Mit 17 Siegen und 24 Niederlagen ist das Erreichen der besten acht Plätze immer noch möglich.

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