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Baseball trifft Mädchen mit 160 km/h mitten ins Gesicht

Die Spieler und Trainer der New York Yankees sacken zu Boden, als im Heimspiel gegen die Minnesota Twins ein kleines Mädchen von einem 160 Stundenkilometer schnellen Baseball mit voller Wucht im Gesicht getroffen wird. Der Fall löst eine Debatte aus.

Fassungslosigkeit bei den New York Yankees, als das kleine Mädchen von dem Ball getroffen wurde

Die Fassungslosigkeit steht den Zuschauern im Satdion der New York Yankees ins Gesicht geschrieben, als das kleine Mädchen den Ball mit voller Wucht ins Gesicht bekommen hatte. Die Besucher reagieren sofort mit erste Hilfe. 

Ein tragischer Zwischenfall überschattete das Spiel der gegen die Minnesota Twins, bei denen auch der deutsche Max Kerbler aktiv ist. Ein abgerutscher Ball von Batter Todd Frazier schlug mit 160 Stundenkilometern in die Zuschauermenge ein. Ausgerechnet ein kleines Mädchen, das das Spiel mit seinen Großeltern besuchte, wurde von dem Ball im Gesicht getroffen.

Die Spieler und alle Beteiligten sackten sofort zu Boden, als sie sahen, dass der Ball das Kind schwer verletzt hatte. Die anwesenden Zuschauer waren ebenfalls entsetzt, aber leisteten schnell erste Hilfe, bis das Mädchen ins Krankenhaus gebracht wurde. Schlagmann Frazier war den Tränen nahe. Das Spiel wurde unterbrochen. 

Kritik an Sicherheit im Stadion der New York Yankees

Todd Fraizer äußerte sich tief betroffen nach dem Spiel: "Ich habe alles gesehen. Es war schlimm. Ich habe sofort an meine Kinder gedacht. Ich habe zwei Kinder, die unter 3 Jahre alt sind. Ich hoffe, dass es ihr gut geht", wird Frazier bei "abcnews"  zitiert . Dem kleinen Mädchen soll es den Umständen entsprechend gehen. Auf Nachfrage nach dem Zustand seiner Tochter und ob sie eine Operation benötige, sagte der Vater, dass es noch "zu früh" sei, um etwas zu sagen. Genauere Informationen zu den Verletzungen der Kleinen sind bislang nicht bekannt.

Dennoch löste der Vorfall unter Spielern und auch Unbeteiligten eine Debatte über striktere Sicherheitsvorkehrungen und einen Zaun für die unteren Ränge aus. Twins-Baseman Brian Dozier hatte Tränen in den Augen, als das Mädchen getroffen wurde und forderte vehement, dass Zäune in den Stadien angebracht werden: "Es müssen dort Netze angebracht werden. Da interessiert es mich auch nicht, ob die Sicht der Fans dadurch eingeschränkt wird. Es geht um die Sicherheit."


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