Usain Bolt ist der Showman der Olympischen Spiele. Auch mit Jamaikas Staffel triumphierte er - diesmal sogar in Weltrekordzeit. Nach dem Rennen stritt er sich mit den Offiziellen um den Staffelstab.
Unwiderstehlich und in Weltrekordtempo ist Superstar Usain Bolt (r.) zu seinem dritten Gold in London gesprintet und hat seine Fabelbilanz von Peking wiederholt. Der 25-Jährige gewann am letzten Tag der Wettkämpfe im Olympiastadion als Schlussläufer der jamaikanischen Staffel auch die 4 x 100 Meter.
Bei seinem dritten Triumph nach den 100 und 200 Metern knackte Bolt mit seinen Teamkollegen von der siegreichen WM-Staffel - Nesta Carter, Michael Frater und Yohan Blake (l.) - den Weltrekord. Das Quartett war in 36,84 Sekunden noch zwei Zehntelsekunden schneller als bei seinem Rekordlauf am 4. September 2011 in Daegu. "Es ist immer eine wunderbare Sache, so aufzuhören. Das ist ein tolles Gefühl. Es waren großartige Olympische Spiele, und ich bin glücklich", sagte Bolt und räumte ein, dass er gern noch schneller gelaufen wäre. Als Zweite stellten die US-Amerikaner in 37,04 Sekunden die alte Bestmarke ein. Bronze ging an die Staffel aus Trinidad und Tobago in 38,12 Sekunden. Die zunächst drittplatzierten Kanadier wurden disqualifiziert.
Um den Staffelstab gab es nach dem Rennen noch ein kleines Gezanke zwischen Usain Bolt und den Offiziellen.