Nach einer langwierigen Verletzungspause ist er rechtzeitig wieder in Topform: Turner Fabian Hambüchen will im dritten Anlauf endlich olympisches Gold - mit einer Kür von höchster Schwierigkeit.
Das Video im Wortlaut: Es ist sein dritter Anlauf auf olympisches Gold. Und Turner Fabian Hambüchen scheint gerade rechtzeitig zurück in Top-Form. Mehr...
In London will der 24-Jährige aus dem hessischen Wetzlar mit der Mannschaft und im Einzel an vergangene Erfolge anknüpfen. O-Ton: Fabian Hambüchen, Kunstturner „Die ersten zwei Plätze werden sich China und Japan teilen und alle anderen kloppen sich um Platz drei. Das wird schon eine spannende Geschichte. Wir sind ein gutes Team und müssen durch Stabilität glänzen und fehlerfrei durchs Programm kommen. Dann haben wir gute Chancen. Und im Einzel muss man sehen. Das hängt wirklich von der Qualifikation ab. Wenn man dann erst mal im Finale ist, dann sind natürlich Chancen da.“ Am Reck, seinem Lieblingsgerät hat Hambüchen in Peking 2008 die Bronzemedaille gewonnen. In London will der Ex-Weltmeister mit einer Übung der höchsten Stufe nach Gold greifen. Das Potential scheint vorhanden: Nach Achillensehenenriss 2011 und langwieriger Reha wirkt der 1,63 Meter große Hambüchen mit rund 63 Kilo austrainiert und körperlich bestens vorbereitet. O-Ton: Fabian Hambüchen, Kunstturner „Ich merke, wie ich mich fühle und habe mich dann einmal in der Woche am letzten Tag des Trainings gewogen. Ich denke mal es ist ähnlich zu Peking, vielleicht ein- oder zwei Kilo mehr, aber das ist auch wirklich mehr Muskelmasse. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich nochmal ein bisschen abgenommen. Dort hatte ich nach der Verletzungsphase und durch die ganze Reha wirklich viel zu viel Masse an mir. Aber die ist jetzt weg und deswegen fühle ich mich sehr gut.“ Die Turnwettkämpfe in London beginnen am 28. Juli. Was dort von ihm zu erwarten ist, können Fans und Gegner schon jetzt im Internet sehen: Das Video seiner Reck-Kür mit höchster Schwierigkeitsstufe hat Fabian Hanebüchen auf seiner Homepage im Internet veröffentlicht. Schließen
In Peking wollte er Gold, aber es klappte nicht. Jetzt macht Fabian Hambüchen auf locker, doch er ahnt: Wenn es wieder nichts wird, bleibt er ein Unvollendeter. Treu an seiner Seite: die "Bild".