Startseite

Stern Logo Olympia 2014

Solidaritätsstrippen für libanesische Skifahrerin

Die Olympia-Athletin Jackie Chamoun ist in ihrer Heimat Libanon wegen Aktfotos unter Druck geraten. Im Netz solidarisieren sich nun Dutzende, indem sie ihrerseits Nacktfotos von sich hochladen.

Von Daniel Bakir

  • Daniel Bakir

Am liebsten würde sich Jackie Chamoun ganz auf ihren Start beim olympischen Slalom am 21. Februar konzentrieren. Doch seit vor einigen Tagen diese alten Fotos aufgetaucht sind, muss sich die 22-Jährige notgedrungen mit ganz anderen Dingen beschäftigen. Die Fotosession im libanesischen Schnee liegt zwar schon drei Jahre zurück, doch nun kursieren die freizügigen Fotos im Netz, das libanesische Fernsehen berichtet. In dem arabisch geprägten Land lösen die Bilder deutlich kritischere Reaktionen aus als das Playboy-Shooting einer Miriam Gössner hierzulande. Sogar der Sportminister des Landes meldete sich zu Wort und forderte das olympische Komitee auf, den Fall zu untersuchen.

  Auch auf Skiern extrovertiert: die libanesische Slalom-Spezialistin Jackie Chamoun

Auch auf Skiern extrovertiert: die libanesische Slalom-Spezialistin Jackie Chamoun

Die unter Druck geratene Chamoun reagierte mit einem Statement auf Facebook, in dem sie erklärte, Bilder und Videos seien Teil des Making-Of und nicht für die Veröffentlichung bestimmt gewesen. Nichtsdestotrotz wolle sie sich bei allen entschuldigen, "ich weiß, dass der Libanon ein konservatives Land ist, und dass dies nicht das Bild ist, was unsere Kultur widerspiegelt". Das Statement wurde tausendfach geteilt und kommentiert.

Aus Solidarität ließen sich in ihrer Heimat nun Dutzende Menschen halbnackt ablichten. Unter dem Hashtag "Strip for Jackie" organisierte sich auf Facebook die Solidaritätsseite "I am not naked" auf der Unterstützer Fotos von sich hochladen. Es sei beschämend, dass die Pin-up-Fotos der 22-Jährigen mehr Aufmerksamkeit erhielten als politische Attentate und die Gewalt gegen Frauen im Libanon, erklärte Mohammed Abdouni, einer der Initiatoren der Facebook-Kampagne. Unterstützung erfährt Chamoun auch aus dem eigenen Alpin-Team: Es gebe kein Problem mit Chamoun hieß es. Sie solle wie geplant starten.

mit DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools